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US-Dollar richtet sich bei Bildung von Wachstumswetten nach Umsätzen und Wirtschaftsdaten

US-Dollar richtet sich bei Bildung von Wachstumswetten nach Umsätzen und Wirtschaftsdaten

2019-04-13 16:00:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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US-DOLLAR FUNDAMENTALPROGNOSE: NEUTRAL

  • US-Dollar steckt immer noch in der 2019-Range; die Aufmerksamkeit gilt aufgrund der Angst vor einem Konjunkturrückgang für die Wetten auf das globale Wachstum als nächstes
  • den Umsatzberichten für das erste Quartal und einer Flut von Wirtschaftsdaten
  • Niedrige Liquidität im Vorfeld der Feiertage könnte sich in Form einer reflexartigen Kursvolatilität äußern

Schauen Sie in die aktuelle US-Dollar-Prognose und finden Sie heraus, was den Erwartungen zufolge die Kurse bis Mitte des Jahres bestimmen wird.

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Eine weitere Woche wippenartiger Kursbewegung ließ den US-Dollar in der gleichen unruhigen Spanne treiben, die die Kursbewegung seit Anfang des Jahres eingeschränkt hat. Der Aufwärtstrend von den Tiefs zu Beginn des Jahres 2018 aus ist nominal intakt, die Währung konnte aber seit Mitte August keine deutlichen Fortschritte nach oben erzielen.

Dennoch boten die Entwicklungen in der letzten Woche einige nützliche Hinweise. Zunächst einmal reagieren die Märkte immer noch auf Erinnerungen an ein sich abkühlendes weltweites Wachstum. Die bittere Ausblickaktualisierung durch den IWF hatte ernüchternde Auswirkungen. Zweitens zeigten Kursbewegungen nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten und des FOMC-Protokoll, dass die Spekulationen zur Geldpolitik der Fed weitergehen.

UMSATZBERICHTE UND WIRTSCHAFTSDATEN INFORMIEREN WETTEN AUF DAS GLOBALE WACHSTUM

Mit Blick auf die nächsten Tage scheint ein Fokus auf die makroökonomische Lage wahrscheinlich, während Handelskonflikte und Brexit-Verhandlungen weiterhin im Hintergrund gären. Ein stetiger Strom wichtiger Unternehmensberichte und zahlreicher Wirtschaftsmeldungen werden zur Meinungsbildung unruhiger Investoren beitragen, die von einem Rückgang des Geschäftszyklus ausgehen.

US-Banken, darunter Goldman Sachs, Citigroup und Bank of America werden ihre Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlichen. Positive Meldungen von JPMorgan und WellsFargo am Freitag sorgten für marktweite Risikobereitschaft und senkten die Nachfrage nach „sicherer Hafen“-Werten und belasteten die US-Währung, die als Anti-Risiko-Währung gilt.

Das muss sich aber nicht zwangsläufig wiederholen. Das FOMC-Protokoll zeigte, dass der zinssetzende Ausschuss neutraler war, als die Märkte es erwartet hatten, was dem US-Dollar einen Schub gab. Ein steter Strom von Fed-Reden in der nächsten Woche könnte diesen Punkt bekräftigen und Aussichten auf eine Schwäche rein aufgrund von „Risiko“ verwässern.

Der Wirtschaftskalender ist voll. PMIs für die Euro-Zone, das chinesische BIP und die Industrieproduktion in den USA sind nur einige der erwähnenswerten Aktivitätsindikatoren, die gemeldet werden. Falls der enttäuschende Trend bei den makroökonomischen Bekanntmachungen der letzten Zeit anhalten sollte, könnten die Resultate die Risikobereitschaft insgesamt schwächen. Das verheisst Gutes für den Greenback.

LIQUIDITÄT GEHT IM VORFELD DER FEIERTAGE ZURÜCK

Aufgrund des Karfreitag haben wir eine verkürzte Woche und die Marktpartizipation wird mit näher rückendem Osterwochenende in den meisten Finanzzentren der Welt wahrscheinlich progressiv abnehmen. Niedrige Liquiditätsniveaus könnten der Überzeugung schaden, sie könnten aber auch eine reflexartige Volatilität verstärken.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.