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USD-Chart

FUNDAMENTALPROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: NEUTRAL

  • Der US-Dollar steckt weiter in einer im Jahr 2019 vertrauten Handelsspanne
  • Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung ist ein Rückgang der Risikobereitschaft erforderlich
  • Solch eine Kapitulation könnte bei Angst vor einem weltweiten Konjunkturrückgang letztlich kommen

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Der US-Dollar konnte in der letzten Woche zwar gegenüber seinen wichtigsten Gegenstücken zulegen, der Kurs bleibt aber fest innerhalb der Handelsspanne, in der er sich bereits seit Anfang des Jahres befindet. Das Fehlen einer direktionalen Überzeugung verdeutlicht möglicherweise den Übergang der Währung von einem Renditewert zu einem sicheren Hafen.

Die Risikobereitschaft kollabierte gegen Ende des Jahres 2018 unter der Last eines zunehmend düsteren Ausblicks für das weltweite Wachstum in Verbindung mit einer Vielzahl von politischen Widerständen. Mittelfristig sind darunter der Handelskonflikt zwischen den USA und China und die immer noch ungewisse weitere Entwicklung der Brexit-Situation die stärksten Kräfte.

Die für 2019 eingepreisten Wetten auf Zinsanhebungen durch die Fed haben sich dabei in Luft aufgelöst – eine Verschiebung, die die Notenbank seitdem bestätigt hat. Obwohl dies dem Greenback verständlicherweise renditebasierte Unterstützung entzog, kam es aufgrund der negativen Stimmung auch zu einem Aufschlag aufgrund der Attraktivität seiner konkurrenzlosen Liquidität und einem zunehmendem Interesse an einem sicheren Hafen. Dadurch wird er festgehalten.

Der FOMC hat lautstark signalisiert, dass er sich in Abwartehaltung befindet, und aktualisierte Prognosen, die auf etwas anderes hindeuten könnten, kommen erst wieder im Juni. Dadurch rücken „Risk-on/Risk-off“-Dynamiken deutlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei begrenzt der sich abkühlende Konjunkturzyklus zwar das Abwärtspotenzial, das Fehlen eines echten Kollapses begrenzt aber auch das Aufwärtspotenzial.

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NEGATIVDATEN KÖNNTEN ANGST VOR EINEM WELTWEITEN KONJUNKTURRÜCKGANG ANHEIZEN

Die kommende Woche bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen Ausweg aus dieser festgefahrenen Situation. Auf dem Kalender für Datenveröffentlichungen steht eine Vielzahl wichtiger Wachstumsindikatoren, daruner die Einzelhandelszahlen und Arbeitsmarktzahlen für die USA, sowie PMI-Werte für führende Volkswirtschaften, darunter China und die Euro-Zone. Die RBA wird eine Erklärung zur Geldpolitik veröffentlichen.

Der beängstigende Trend von Enttäuschungen bei den Wirtschaftsdaten gegenüber den Prognosen hat die Bühne für Enttäuschungen bei statistischen Datenveröffentlichungen bereitet, was die Besorgnis der Anleger steigen lässt. Dies könnte von nervösen Notenbankkommentaren, die die Risikoscheu zusätzlich anheizen und den US-Dollar unter Aufwärtsdruck setzen, noch weiter untermauert werden.

HANDELSGESPRÄCHE ZWISCHEN DEN USA UND CHINA UND BREXIT-FIASKO TRÜBEN DAS WASSER

Derweil wird eine Delegation aus Peking für Handelsgespräche nach Washington reisen und das britische Unterhaus wird noch eine weitere Abstimmung durchführen, um herauszufinden, in welche Richtung die Parlamentarier die Brexit-Situation führen wollen. Diese Abstimmung erfolgt, nachdem der Plan der Premierministerin Theresa May letzten Freitag zum dritten Mal abgelehnt wurde.

Hinweise auf Fortschritte bei einer Deeskalation des Handelskonflikts könnten die Risikobereitschaft kurzfristig erhöhen, es ist aber unwahrscheinlich, dass sich bei Fehlen einer formalen Einigung diese Bewegung weiter fortsetzt. Was das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU betrifft, scheint es immer weniger Gründe für Optimismus hinsichtlich der Fähigkeit des Parlaments, einen Kompromiss zu finden, zu geben.

Insgesamt schafft dies die Voraussetzungen für Zugewinne des US-Dollar. Ob sich solch eine Bewegung innerhalb des vertrauten Bereichts entwickelt oder die Voraussetzungen für einen dauerhaften Aufwärtstrend schafft, wird davon abhängen, wie sehr sie von einem parallelen Kollaps der Stimmung begleitet werden wird. Insofern könnte sich der richtungsweisende S&P 500 auf genau solch ein Ergebnis vorbereiten.