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Marktstimmung verschlechtert sich: US-Dollar könnte aufgrund der Nachfrage nach sicherem Hafen zulegen

Marktstimmung verschlechtert sich: US-Dollar könnte aufgrund der Nachfrage nach sicherem Hafen zulegen

2019-02-02 18:00:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:
USD-Kurschart

FUNDAMENTALPRROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: BULLISCH

  • US-Dollar findet auf Renditebasis und aufgrund der Suche nach einem sicheren Hafen in den Daten vom Arbeitsmarkt für Januar Unterstützung
  • Die Märkte freuen sich über eine defensive Fed und verzweifeln trotz starker Wirtschaft
  • Kommende Risikoscheu könnte dem US-Dollar weiteres Aufwärtspotenzial bieten

Suchen Sie nach einer technischen Perspektive für den US-Dollar? Schauen Sie in die wöchentliche technische Prognose für den US-Dollar.

Eine zögerliche Reaktion des US-Dollar auf die unerwartet starken Daten vom Arbeitsmarkt für Januar spricht Bände über die zugrundeliegenden Treiber der Performance der Währung. Das Tempo der neu geschaffenen Arbeitsplätze war so hoch, wie schon seit elf Monaten nicht mehr. Ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote scheint sich aus den richtigen Gründen ergeben zu haben, da es zu einem parallelen Anstieg der Erwerbsquote gekommen war. Das Lohnwachstum war moderat, blieb aber mit 3,2 % gegenüber dem Vorjahr relativ stark.

Die Renditen von US-Schatzanleihen verzeichneten eine Rally, da der in den Fed Funds Futures implizierte eingepreiste Ausblick für die Geldpolitik für 2019 einen Schub verlieh. Auch die Risikobereitschaft festigte sich zunächst, aber der richtungsweisende S&P 500 verlor schnell Momentum und richtete sich nach unten. Der Greenback stieg anfänglich zusammen mit den Renditen, zog sich dann aber zurück als Aktien ein Interday-Hoch erreichten. Er konnte dann aber wieder zulegen als die Stimmung sich verschlechterte und Boden wiedergutmachen.

DOLLAR, S&P 500 MIT VIELSAGENDER REAKTION AUF ARBEITSPLATZDATEN

Diese wippenartige Kursbewegung sagt viel über die sich widersprechenden Funktionen der Leitwährung als Renditeziel und sicherer Hafen aus. Einerseits nahm sie den höchsten Baseline-Ertragsatz unter den G10-Währungen für sich ein, was den Eigenschaften von Risikowerten entsprechen sollte. Andererseits macht ihre beispiellose Liquidität sie zu einem gefragten Wert, wenn aufgrund breitbasierter Liquidierungen Kapital aus anderen Richtungen des Marktes fließt.

Es ist ebenso vielsagend, dass die Anlegerstimmung sich nicht nur trotz der Belege für eine stärker als erwartete US-Wirtschaft verschlechterte, sondern allem Anschein nach gerade deswegen. Die Trader freuten sich in der letzten Woche über die defensive Wende in der Rhetorik der Fed, obwohl diese ihren Ursprung in der größer werdenden Besorgnis der geldpolitischen Entscheider über den Ausblick für die Weltwirtschaft hat. Datenmeldungen, die Potenzial aufwiesen, einer straffungsorientierten Disposition neues Leben zu verleihen, stellten diese Dynamik auf den Kopf.

Dies scheint für ein großes Unbehagen in den Finanzmärkten zu sprechen. Etwas, von dem man erwarten könnte, dass es Ermutigung im Hinblick auf die Gesundheit des globalen Wachstums bietet, wird insofern als eine Bedrohung behandelt, als dass es geldpolitische Unterstützung entmutigt. Dies scheint das Vorherrschen einer pessimistischen Sichtweise auf die Weltwirtschaft unter Marktteilnehmern zu implizieren. Dabei werden kurzfristige Hinweise auf Stärke zugunsten düsterer Aussichten in Zukunft in den Wind geschlagen.

BEVORSTEHENDE RISIKOAVERSION KÖNNTE „SICHERER HAFEN“-NACHFRAGE NACH DEM USD ANHEIZEN

Dies deutet darauf hin, dass der Pfad des geringsten Widerstands für Risikoaversion spricht. Das verheißt Gutes für den Dollar, der eine zunehmend beständige Fähigkeit aufzuweisen scheint, zu profitieren, wenn die Trader defensiv werden. Die kommende Woche bringt zahlreiche potentielle Auslöser für eine Marktflucht. Sollte sich dies materialisieren, würde eine steigende Nachfrage nach Liquidität den US-Dollar wahrscheinlich nach oben schicken.

Chinesische PMI-Daten könnten auf eine Verlangsamung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hinweisen, auch wenn die Handelsgespräche mit den USA im Moment noch ergebnislos sind. Geldpolitische Erklärungen von der RBA und der Bank of England könnten wieder einmal Sorge über das sich verlangsamte globale Wachstum und die Gefahr eines „No Deal“-Brexits zum Ausdruck bringen. Positive US-ISM-Daten könnten den gleichen Effekt haben, wie der Bericht vom Arbeitsmarkt für Januar.

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