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DXY

FUNDAMENTALPROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: BULLISCH

  • Der US-Dollar ist angeschlagen nachdem Kommentare des Fed-Vorsitzenden die Zinsanhebungswetten für 2019 zunichte gemacht hatten
  • Die Märkte haben überreagiert, es scheint aber keine Umkehr der Geldpolitik im Gange zu sein
  • Kommende Daten und die Fed-Aussage könnten den robusten Ausblick auf Straffungen wiederbeleben

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Die letzte Woche erwies sich auf gewissche Weise traumatisch für den US-Dollar. Die Anleger lösten ihr Long-Engagement im US-Dollar auf nachdem der Voristzende der US-Notenbank Federal Reserve gesagt hatte, die aktuelle Lage für die Leitzinsen liege „direkt unter“ den Schätzungen für den neutralen Bereich. Das ist ein Band von 2,5 % bis 3,5 % für den Leitzins, bei dem die geldpolitischen Entscheider davon ausgehen, dass dieses Niveau das Wirtschaftswachstum weder stimuliert, noch einschränkt.

Die Anleger haben dies so verstanden, dass die Fed mit ihrem Zinsanhebungszyklus so gut wie durch sein könnte. Der Greenback verlor zusammen mit den Renditen von Referenz-Staatsanleihen und die für 2019 eingepreisten Straffungswetten kollabierten. Derzeit wird nur noch eine einizige Zinsanhebung um 25 Basispunkte erwartet. Die Aktien zelebrierten dies. Der richtungsweisende S&P 500 Index verzeichnete den stärksten Anstieg an einem Tag seit drei Wochen.

FED-GELDPOLITIK MUSS NICHT DEFENSIV SEIN

Dies scheint eine Überreaktion zu sein. Die meisten Angehörigen des zinssetzenden FOMC-Ausschusses sehen den neutralen Zinssatz in der Mitte der 3 % Spanne. Von dem aktuellen Niveau von 2 % bis 2,25 % aus liegt das Ziel also Straffungen in Höhe von 75-100 Basispunkte entfernt. Das entspricht genau den offiziellen Prognosen, die die Notenbank im September veröffentlicht hatte. In diesem Kontext betrachtet klingen Powells Worte kaum noch defensiv.

Dennoch scheint eine Änderung der Kommunikationsstrategie der Fed anzustehen. Das Protokoll der geldpolitischen November-Sitzung scheint darauf hinzudeuten. Es legt nahe, dass die geldpolitischen Entscheider versuchen, sich von einer längerfristigen Kommunikation ihrer Absichten zu verabschieden, und zu einer kurzfristigeren, datenabhängigen Haltung überzugehen. Das muss keinen Rückzug aus der Reduzierung der geldpolitischen Anreize implizieren, falls die eingehenden Wirtschaftsmeldungen weiterhin so gut ausfallen, wie dies in letzter Zeit der Fall gewesen ist.

Tatsächlich könnte genau das Gegenteil der Fall sein. Die Fed scheint die „defensive Überraschung“ als Mittel ihrer Geldpolitik aufgegeben zu haben und bestrebt zu sein, eine größere Ungewissheit in die Erwartungen der Märkte zu implizieren. Das könnte ein Angriff auf die Selbstzufriedenheit sein, mit der Absicht Anleger von ihrem Determinismus zu lösen und somit den Weg für einen weiteren Zinsanhebungszyklus zu bereiten, auch wenn die externe Landschaft zunehmend ominöser werden sollte.

US-DOLLAR KÖNNTE AUFGRUND DES DATENFLUSSES UND DER POWELL-AUSSAGE STEIGEN

Eine ganze Reihe von Wirtschaftsdatenveröffentlichungen beginnt mit dem Arbeitsmarktbericht für November. Den Erwartungen zufolge wurden dem Trend entsprechend 200.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote soll mit 3,7 % so niedrig bleiben wie seit 49 Jahren nicht mehr und das Lohnwachstum soll bei einem zügigen Zuwachs von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr bleiben. Die PMI- und ISM-Aktivitätsmetriken sollen trotz einer leichten Moderation auf eine gesunde Entwicklung hinweisen.

Vor diesem Hintergrund wird der Fed-Vorsitzende Powell seine Aussage zum Wirtschaftsausblick vor dem US-Senat machen. Das bietet eine perfekte Gelegenheit, die Botschaft der letzten Woche mit dem Wissen, wie sie sich auf die Märkte ausgewirkt hat, noch einmal fein abzustimmen. Sofern in der Tat ein defensives Signal beabsichtigt war, würde dies gegen die Handelsmuster der letzten Woche wirken, was dazu beitragen würde, den Zinsanhebungswetten wieder Kraft zu verleihen und der US-Währung Auftrieb geben.