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US-Dollar erscheint bis Ende 2017 anfällig

US-Dollar erscheint bis Ende 2017 anfällig

2017-12-16 00:56:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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US-Dollar erscheint bis Ende 2017 anfällig

Fundamentalprognose für den US Dollar: Neutral

  • US-Dollar gibt nach FOMC-Sitzung trotz scheinbar straffungsorientiertem Ausgang nach
  • PCE-Inflationsdaten und BIP-Update werden USD-Bären wahrscheinlich nicht entmutigen
  • Ein erfolgreiches Abstimmungsergebnis zu den Steuersenkungen könnte helfen, aber auch bereits eingepreist sein

Wie können Sie Wirtschaftsmeldungen in Ihre Trading-Strategie aufnehmen? Hier finden Sie unsere Anleitung dazu!

Die Bekanntgabe der FOMC-Geldpolitik in der letzten Woche galt als entscheidend für den US-Dollar und in dieser Hinsicht hat sie nicht enttäuscht. In der Tat wurde es zu dem Tag mit der höchsten Volatilität für die Währung seit über zwei Monaten. Der Dollar gab gegenüber allen wichtigen Gegenstücken nach und folgte somit vielsagenderweise einem Rückgang der Renditen von Staatsanleihen und einer Abflachung des Zinsstraffungspfads 2018, der in den Fed Funds Futures impliziert ist.

Diese Reaktion nach dem Lehrbuch einer „defensiven“ Geldpolitik lässt sich nur schwer nachvollziehen, da der Fed-Ausblick augenscheinlich in die entgegengesetzte Richtung steuert. Der Ausschuss projizierte drei Zinsanhebungen im nächsten Jahr und übertraf damit die eingepreisten Wetten. Er hob auch die Prognosen für das Wachstum und die Beschäftigung an. Die Fed-Vorsitzende Yellen betonte sogar, dass der rosige Ausblick der Fed-Offiziellen noch nicht einmal Neues in der Finanzpolitik berücksichtige, was Vertrauen in die zugrundeliegende Wirtschaftsstärke signalisiert.

Es kamen dann recht schnell eine ganze Reihe von Erklärungen. Manch einer nannte Gewinnmitnahmen und es wurde behauptet, das Sitzungsergebnis wäre bereits eingepreist gewesen. Andere wiesen auf die Divergenz zwischen einer unveränderten Zinsanhebungsprognose und dem nach oben korrigierten BIP-Ausblick hin und vertraten die Meinung, die Fed sei mit einer Straffung auch trotz eines sich beschleunigenden Wachstums zurückhaltend. Die möglicherweise überzeugendste Theorie machte die Flüsse zum Jahresende verantwortlich, die es Tradern zusammen mit dem Eventrisiko erlaubten, auch den letzten Rest aus den Top-Trends des Jahres herauszuquetschen.

Wie auch immer. Die Märkte wogen die letzten kritischen Meldungen zu den Fundamentaldaten gegeneinander ab und signalisierten ihre Disposition eindeutig. Dies deutet darauf hin, dass der Greenback bis Jahresende noch stärker abverkauft werden könnte. Eine Revision der BIP-Statistiken für das dritte Quartal und die PCE-Inflationsdaten für November müssten wahrscheinlich sehr viel besser als erwartet ausfallen müssen, damit die Lage sich in der kommenden Woche noch einmal zu Gunsten der Käufer ändert.

Die finanzpolitische Seite der Gleichung bleibt auch weiter die große Unbekannte. Intensive Verhandlungen in letzter Minute unter den Republikanern im Kongress scheinen hinreichend Unterstützung gebracht zu haben, um die Gesetzesentwürfe für die seit langem versprochenen Steuersenkungen zu verabschieden. Es könnte bereits am Montag zu einer Abstimmung kommen. Die Reaktion der Märkte nach der FOMC-Sitzung deutet darauf hin, dass dies bereits in die Preise von Anlagen eingepreist war, der Dollar könnte allerdings etwas Restunterstützung finden, wenn die Stimmen erst einmal ausgezählt sind.

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