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FOMC vor Beginn quantitativer Straffungen: Wie werden Anleihen und USD reagieren?

FOMC vor Beginn quantitativer Straffungen: Wie werden Anleihen und USD reagieren?

2017-09-18 08:35:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:
FOMC vor Beginn quantitativer Straffungen: Wie werden Anleihen und USD reagieren?

Gesprächsansätze:

Fundamentalprognose für den US-Dollar: Neutral

Der bestimmende US-Datenpunkt diese Woche war die Veröffentlichung der Inflationszahlen für den Monat August am Donnerstag. Und obwohl die Zahlen ein eher ermutigendes Format hatten - die Gesamtteuerung lag bei 1,9 Prozent und somit über den Erwartungen von 1,8 Prozent, die Kerninflation bei 1,7 Prozent, während 1,5 Prozent geschätzt worden waren - waren die Bullen nicht dazu in der Lage, die Zugewinne der Vorwoche zu erhalten, da sich im Vorfeld der zentralen Sitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche die Verkäufer durchsetzen konnten. Diese besser als erwarteten Inflationswerte markieren den zweiten Monat in Folge, während dem die Preise in der US-Wirtschaft gestiegen sind. Dies folgt auf eine besorgniserregende Kehrtwende zu Beginn des Jahres, als die Inflation von einem 2,7 Prozent Hoch im Februar auf ein Tief von 1,6 Prozent im Juni abstürzte. Normalerweise würde eine Meldung, wie die gestrige, dem Dollar zumindest einen Tag lang Stärke bringen. Aber das Gesamtumfeld, in dem wir uns derzeit befinden, kann nicht wirklich als normal gelten, da nächste Woche eine äußerst wichtige FOMC-Sitzung ansteht, bei der die Notenbank den Beginn ihrer quantitativen Straffungen ankündigen könnte.

US-Inflation steigt im August den zweiten Monat in Folge

FOMC vor Beginn quantitativer Straffungen: Wie werden Anleihen und USD reagieren?

Chart erstellt von James Stanley

Am Mittwoch kommt ein sehr wichtiger Zinsentscheid der Federal Reserve. Den Erwartungen zufolge wird sie die erste größere Notenbank sein, die mit quantitativen Straffungen beginnt. Während der Finanzkrise und der darauffolgenden Erholung stieg die Bilanz der Federal Reserve auf 4,5 Bio. US-Dollar. Obwohl dies ein äußerst ungewöhnliches und „außerordentliches“ Niveau geldpolitischer Hilfen darstellte, konnte durch das Kaufen von Anleihen im offenen Markt und das Überschwemmen der Banken, die diese Anleihen verkauften, mit Barmitteln das Ziel der Federal Reserve erreicht werden, die Abverkäufe während der Finanzkrise zu stoppen und die Märkte während der unmittelbaren Zeit danach vor einem Absturz zu bewahren. Es ist aber noch zu früh zu sagen, dass diese Mission abgeschlossen ist, denn jetzt ist es an der Zeit, die QE mit QT (engl. „Quantitative Tightening“ bzw. quantitative Straffungen, also das Gegenteil der QE) in den Rückwärtsgang zu schalten. Dabei weiß niemand wirklich, wie die Märkte darauf reagieren werden, da wir so etwas noch niemals zuvor erlebt haben.

Im Mai 2013 hatte die Fed zum ersten Mal angekündigt, dass sie damit beginnen werde, ihr Anleihenankaufprogramm mit einem Volumen von monatlich 70 Mrd. Dollar zu drosseln. Die Märkte für festverzinsliche Anlagen wurden in jähe Aufregung versetzt, was als „Drosselungs-Koller“ (engl. „Taper Tantrum“) bekannt wurde. Nach zahlreichen Versicherungen mehrerer Fed-Vertreter, dass jedwede Änderungen nur schrittweise erfolgen würden, konnte schließlich wieder eine Normalität hergestellt werden bis die Fed im Oktober 2014 dann ihre Anleihenankäufe beendete. Bis dahin hat die Fed ein Portfolio im Wert von 4,48 Bio. Dollar angesammelt, das weitgehend Schatzanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere enthielt. Seitdem hat man Kupon- und Kapitalzahlungen im Rahmen der Geschäfte im offenen Markt reinvestiert. Dadurch blieb die Federal Reserve ein aktiv Beteiligter mit großem Einfluss in zwei Schlüsselbereichen des Anleihenmarkts. Und dieser große Einfluss und die damit verbundene Nachfrage haben dazu beigetragen, die Zinsen in den USA niedrig zu halten.

Die Fed nimmt QT nicht auf die leichte Schulter. Man hatte zuvor bereits angekündigt, dass man keine direkten Anleihenverkäufe vornehmen werde. Man werde das Ende der Laufzeit von Anleihen abwarten und sie einfach aus der Bilanz „laufen“ lassen, indem man Kupons und Kapitalrückzahlungen bis zu einem bestimmten monatlichen Betrag nicht reinvestieren werde. Dies beginnt mit monatlich 6 Mrd. Dollar bei den Schatzanleihen und monatlich 4 Mrd. Dollar bei hypothekenbesicherten Wertpapieren. Der Wert steigt dann jeden Monat um den gleichen Betrag, bis die Fed 30 Mrd. Dollar pro Monat bei den Schatzanleihen und 20 Mrd. Dollar pro Monat bei den hypothekenbesicherten Wertpapieren auslaufen lässt. Wie lange wird dies anhalten? Das wissen wir noch nicht, denn die Fed hat noch kein endgültiges Ziel für die Höhe ihrer Bilanz genannt. Wir wissen einfach nur, dass die Fed den Zeh ins Wasser halten möchte, um zu sehen ob die Anleihenmärkte in Aufruhr geraten, wie dies in den Jahren 2013/2014 der Fall war, als der größte Martteilnehmer im Land damit begann, sich in einer der wichtigsten Anlagearten der Welt weniger Long zu engagieren.

Das Ziel für Janet Yellen ist Stabilität. Sie hat in der Vergangenheit bereits gesagt, dass eine Reduzierung der Bilanz „still im Hintergrund ablaufen“ wird. Die Fed geht auch davon aus, einem dualen Straffungsmandat nachzukommen, wobei man nicht nur die Bilanz durch kein Reinvestieren der Anleihenerlöse senkt, sondern auch weiter die Zinsen anhebt, um die Geldpolitik zusätzlich zu normalisieren. Die Märkte scheinen dieser These keinen Glauben zu schenken. Die Fed begann zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem Zinsentscheid im März von einer Reduzierung der Bilanz zu sprechen. Seit der Woche dieser Zinsanhebung verlor der US-Dollar Stärke und Verkäufer entzogen dem DXY mehr als -10,5 Prozent seines Werts. Dieser Abverkauf hat sich intensiviert obowohl die Fed nach wie vor sagt, sie wolle die Zinsen bis Ende nächsten Jahres viermal anheben, auch wenn sie nur eine der wenigen führenden Notenbanken war, die die Zinsen im zweiten Quartal anhob.

US-Dollar über DXY-Tageschart: -12,3% Inanspruchnahme in diesem Jahr, -10,5% seit März

FOMC vor Beginn quantitativer Straffungen: Wie werden Anleihen und USD reagieren?

Chart erstellt von James Stanley

Diese bärische Kursbewegung des US-Dollar, die sich seit der Zinsanhebung im März zeigt, scheint deutlicher Beleg dafür, dass die Märkte in Hinblick auf die Fähigket der Fed skeptisch sind, die Zinsen weiter anzuheben und gleichzeitig das Geldangebot über eine Bilanzreduzierung zu straffen. Angesichts dessen, dass die aus der Bilanz auslaufenden Positionen jeden Monat ansteigen, bis wir ein Ziel von um 50 Mrd. Dollar pro Monat erreichen, wirkt dies wie eine Art zunehmenden Drucks auf das Geldangebot. Sicherlich, bei den ersten 10 Mrd. Dollar könnte sich nicht viel ändern. Aber wenn die Anleihen-Trader und Marktteilnehmer sich auf eine stetig ansteigende Menge Anleihen einstellen, die über die geringere Nachfrage von Seiten der Fed in den Markt durchfiltert, kann die Lage sich erheblich verändern, und das schafft kurzfristig einen nur schwer durchschaubaren Hintergrund für den US-Dollar.

Die Prognose für den US-Dollar wird für die nächste Woche auf Neutral gesetzt bis mehr Informationen darüber zur Verfügung stehen, wie die Federal Reserve den Prozess der quantitativen Straffungen beginnen wird und - was vielleicht noch wichtiger ist - wie die Märkte darauf reagieren werden.

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