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Goldpreis: Nackenlinie durchbrochen, US-Inflationszahlen kommen

Fundamentalprognose für Gold:Neutral

Gold fiel die dritte Woche in Folge. Vor Handelsschluss am Freitag in New York hatte das Edelmetall 1,5 Prozent verloren und wurde bei 1.312 US-Dollar gehandelt. Die Verluste ergaben sich während einer turbulenten Woche in den Aktienmärkten, in der alle drei führenden US-Aktienindizes um fast 8 Prozent nachgaben. Die Gesamtverluste von dem Rekordhoch im Januar bringen uns in die Korrekturregion, in der die Indizes jetzt auf dem niedrigsten Stand seit Beginn des Jahres gehandelt werden. Die Panik in den Aktienmärkten bot Gold aber nur wenig Unterstützung. Das Edelmetall bewegt sich weiter nach unten in Richtung der Jahreseröffnung.

Die Schlagzeilen werden nach wie vor von Spekulationen dominiert, dass die soliden Zahlen vom US-Arbeitsmarkt (Non-Farm Payrolls) letzten Freitag (insbesondere das Lohnwachstum) die Angst vor einer steigenden Inflation unter Marktteilnehmern umgehen lässt, denn dies könnte die US-Notenbank zwingen, die Geldpolitik schneller zu straffen. Gold befindet sich aus fundamentaler Sicht in einem Tauziehen. Ein Anstieg der Inflationserwartungen wäre normalerweise eine Unterstützung, die Aufmerksamkeit gilt aber der Frage, wie sich dies auf die Geldpolitik auswirkt, was die Stimmung überwiegt.

Eine weitere Stärke des US-Dollar hat den Goldpreis ebenfalls belastet. Der DXY baute auf seiner Kehrtwende der letzten Woche mit einer 1,6 Prozent Rally auf. In der nächsten Woche werden die Trader genau auf weitere Inflationsdaten achten, wenn am Mittwoch der Verbraucherpreisindex (VPI) für Januar und die Einzelhandelsabsätze veröffentlicht werden. Aus technischer Sicht besteht kurzfristig nur wenig Spielraum für weitere Verluste, wir achten aber generell darauf, ob ein kurzfristiges Tief im Februarhandel tiefer wird.

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  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass die Trader im Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis liegt bei +1,8 (64,3 Prozent der Trader sind Long) – bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 4,4 Prozent höher als gestern und 6,8 Prozent niedriger als letzte Woche
  • Die Short-Positionen sind 9,4 Prozent niedriger als gestern und 9,7 Prozent niedriger als letzte Woche
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Haltung ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Gold-Kassapreis weiter fallen könnte. Die Trader sind stärker Netto-Long als gestern und letzte Woche und die Kombination aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen verleiht uns aus Sentiment-Perspektive eine bärischere, nonkonformistische Trading-Tendenz beim Gold-Kassapreis.

Gold-Wochenchart – Kurschart

Goldpreis: Nackenlinie durchbrochen, US-Inflationszahlen kommen

Trotz der Volatilität dieser Woche bleibt der breitere Ausblick für Gold unverändert: „Der Goldpreis kehrte sich am Schlusshoch 2016 bei 1.366 Dollar letzte Woche scharf um. Die Verluste haben inzwischen die gesamten Zugewinne der Vorwochen neutralisiert. Der breitere Aufwärtstrend bleibt zu Beginn der nächsten Woche anfällig, mit Unterstützung bei 1.295-1.302 USD, unterstützt von unserer bullischen Entkräftigung bei 1.285 USD. Ein Durchbruch nach oben hätte den kritischen Zusammenfluss bei 1.380/1.392 USD zum Ziel“.

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Gold-Tageschart

Goldpreis: Nackenlinie durchbrochen, US-Inflationszahlen kommen

Goldpreis: Nackenlinie durchbrochen, US-Inflationszahlen kommen

Letzte Woche schrieben wir: „Das RSI-Profil weist nun auf eine korrigierende Situation für das Moment hin. Dabei bricht der Oszillator aus der überkauften Bedingung zurück.“ Die Verluste testen nun die Medianlinie der aufsteigenden Pitchforkformation, die wir verfolgen. Bei einem Wochenschluss unter diesem Niveau besteht die Gefahr weiterer Verluste in Richtung der 50-Linie, die bei 1.295/1.296 USD auf den horizontalen Widerstand trifft.

Gold – 240 Min.

Goldpreis: Nackenlinie durchbrochen, US-Inflationszahlen kommen

Ein genauerer Blick auf Gold zeigt, dass der Preis sich direkt vor dem Oktober-Hoch bei 1.305 gedreht hat. Die breiteren Verluste werden weitgehend innerhalb der Grenzen einer kurzfristigen absteigenden Kanalformation gehandelt. Zu Beginn der nächsten Woche könnte es zu einer gewissen Entspannung kommen, es besteht aber weiterhin Abwärtsrisiko, solange der Preis sich unter 1.327/1.329 Dollar bewegt. Ein Durchbruch nach unten hätte kritische Unterstützungsziele bei 1.293/1.295 Dollar und 1.285 Dollar. Beide sind Niveaus von Interesse für eine mögliche Erschöpfung / Long-Einstiege FALLS sie erreicht werden sollten (beachten Sie, dass ein möglicher Ausbruch aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation diese Woche das Risiko für eine gemessene Bewegung in den Bereich um 1.288 Dollar unterstreicht). Fazit: Nächste Woche besteht Abwärtsrisiko. Dabei bieten die Verluste letztlich günstigere Einstiege innerhalb des breiteren Aufwärtstrends.