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Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

2017-12-09 04:31:00
Michael Boutros, Strategist
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Fundamentalprognose für Gold:Neutral

Gold fiel die dritte Woche in Folge. Vor Handelschluss am Freitag in New York hatte das Edelmetall 2,5 Prozent verloren und wurde bei 1.247 US-Dollar gehandelt. Die Verluste folgten auf eine fortwährende Stärke des Greenback. Dabei konnte der DXY um fast 0,9 Prozent zulegen. Jetzt richtet sich der Blick im Vorfeld der geldpolitischen Entscheidung des FOMC nächste Woche auf die Fed. Auch die Aktienmärkte bleiben insgesamt gut unterstützt. Alle drei führenden US-Indizes wurden zu Wochenschluss höher gehandelt.

Alle Augen richten sich in der nächsten Woche auf die Notenbank. Es wird weithin erwartet, dass die Fed die Zinsen um 25 Bp anheben wird. Die Aufmerksamkeit gilt neuen Quartalsprognosen zu Inflation, Wachstum und Beschäftigung. Dabei ist der aktualisierte Zins-Dot-Plot von größtem Interesse, da die Trader den Ausblick für die Geldpolitik kurz vor Beginn des Jahres 2018 abwägen. Denken Sie daran: Im September wies der Dot-Plot eine mittlere Erwartung aus, dass die Zinsen im nächsten Jahr um 2 bis 2,25 Prozent steigen werden, bei einem längerfristigen (natürlichen) Satz unverändert bei 3 Prozent.

Letztlich wird der Inflationsausblick wahrscheinlich hierher führen, da das Preiswachstum (insbesondere das Lohnwachstum) nach wie vor hartnäckig unter dem 2 Prozent-Ziel der Fed liegt. Denken Sie auch daran, dass unmittelbar vor der geldpolitischen Erklärung am Mittwoch noch die Veröffentlichung der VPI-Zahlen für die USA ansteht. Die Implikationen für den Goldpreis könnten signifikant sein, denn Erwartungen höherer Zinsen tendieren dazu den Preis nichtverzinslicher Vermögenswerte wie Gold, das keine Dividende bringt, zu belasten. Die kommende Zinsanhebung ist jedoch von den Märkten bereits weitgehend eingepreist. Diese gehen von ein bis zwei Zinsanhebungen im nächsten Jahr aus, während der Fed-Dot-Plot (mit Stand September) von drei bis vier Anhebungen ausgeht. Achten Sie auf Veränderungen dieses Spreads, da sie eine Marktreaktion auslösen könnten.

Letzte Woche schrieben wir, dass „laut dem technischen Ausblick zu Beginn des Dezemberhandels die Möglichkeit einiger weiterer Verluste, bevor das Risiko einer stärkeren Schädigung des breiteren Aufwärtstrends des Goldpreises besteht“. Tatsächlich haben die Verluste den Preis inzwischen auf ein kritisces Niveau geführt, was, falls es kompromittiert werden sollte, den breiteren Ausblick für die Eröffnung des Jahres 2018 verändern könnte.

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Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +3,96 (79,9 Prozent der Trader sind Long) – bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 0,2 Prozent niedriger als gestern und 5,0 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 14,1 Prozent niedriger als gestern und 10,4 Prozent höher als letzte Woche
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Gold-Kassa-Kurs weiter fallen könnte. Die Privat-Anleger sind stärker Netto-Long als gestern, aber weniger Netto-Long als letzte Woche und die Kombination aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen verleiht uns aus Sentiment-Perspektvie einen weiterhin gemischten Gold-Kassa-Trading-Bias.

Gold-Wochenchart

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Der Goldpreis nähert sich einem kritischen Unterstützungszusammenfluss, bei 1.240/1.243 Dollar, den wir in unserer Goldprognose für das vierte Quartal herausgestellt hatten. Diese Region wird von der 61,8 Prozent Extension der Verluste von dem Jahreshoch aus und dem 50 Prozent Retracement der Zugewinne im Dezember definiert. Dabei läuft der langfristige gleitende 200-Wochen-Durchschnitt an der oberen Unterstützungsneigung direkt darunter zusammen. Bei einem Durchbruch unter diese Schwelle bestünde das Risiko eines größeren Rückschlags bei den Preisen. In solch einem Szenario lägen anfängliche wöchentliche Unterstützungsziele bei 1.204/1.212 Dollar.

Gold-Tageschart

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Ein Tageschart zeigt den Durchbruch unter einen kritischen Schwellenwert bei 1.263/1.267 Dollar, den wir bereits seit Monaten verfolgen. Hier läuft der gleitende 200-Tage-Durchschnitt mit einem Paar Fibonacci-Maßen und den Oktober/November-Spannentiefs zusammen. Achten Sie im Vorfeld der FOMC-Sitzung in der nächsten Woche auf eine Reaktion von 1.240 Dollar aus.

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Gold 240 Min.

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische UnterstützungGold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Ein genauerer Blick auf die kurzfristige Preisbewegung zeigt ebenfalls diese Unterstützungszone vor Wochenschluss. Achten Sie auf anfänglichen Widerstand bei 1.267 USD. Es wäre ein Durchbruch über den grundlegenden Trendlinienwiderstand, der von den Jahreshochs / dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt aus verläuft, bei ca. 1.286 Dollar erforderlich, um weiteren Abwärtsdruck zu mindern.

Fazit: Aus Trading-Perspektive warte ich entweder auf ein Erschöpfungs-Tief in diese Unterstützungszone ODER einen Durchbruch über den Jahres-Trendlinienwiderstand bevor ich hier im Vorfeld der Fed-Sitzung nächste Woche ein Long-Engagement versuchen würde. Ein Durchbruch/Schluss unter dieser Region würde den Preis für Verluste in Richtung 1.219 Dollar und 1.204/1.208 Dollar anfällig werden lassen.

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