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Die engste Gold-Range seit 10 Jahren tritt gegen den US-Dollar, das Risiko und Bitcoin an

Die engste Gold-Range seit 10 Jahren tritt gegen den US-Dollar, das Risiko und Bitcoin an

2017-11-24 22:00:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:
Die engste Gold-Range seit 10 Jahren tritt gegen den US-Dollar, das Risiko und Bitcoin an

Chart erstellt in TradingView

Gesprächsansätze:

  • In den vergangenen 25 Handelstagen hielt sich der Spotpreis von Gold in einer Kursspanne von 33 USD – die engste Range in einem solchen Zeitraum seit 2007
  • Die Korrelation zwischen Gold und dem Dollar hat sich seit vergangener Woche deutlich abgeschwächt
  • Geringere Erwartungen an die Geldpolitik haben bislang noch keine Höhenflüge beim Edelmetall ausgelöst

Fundamentale Prognose für Spot Gold: Neutral

Gold bewegt sich weiterhin in einer bemerkenswert engen Handelsrange. Fakt ist, dass das Edelmetall angesichts einer Range von geringfügig mehr als 33 USD in den letzten 25 Handelstagen in seine beständigste Handelsphase seit 2007 eingetreten ist. Diese Zurückhaltung ist umso bemerkenswerter, da derzeit heftige Grundsatzdiskussionen geführt werden, die normalerweise den Kurs des Edelmetalls beflügeln würden. Eine Verschlechterung der Vorhersagen für die Geldpolitik weltweit, schwindendes Vertrauen in die globalen Finanzmärkte, Bedenken hinsichtlich Spannungen zwischen den Weltmächten und sogar eine simple Abwertung des US-Dollars konnten dieses universelle Anlagegut zu keiner Reaktion bewegen.

Geldpolitische Spekulationen lassen die Wechselkurse schlicht kalt. Wir haben erlebt, welchen positiven Einfluss die extrem akkommodierenden Zentralbanken auf die Kapitalmärkte haben, da der Überfluss an billigem Kapital Investitionen in traditionelle Anlagen wie Aktien begünstigt – oder man könnte auch die gegenteilige Sichtweise vertreten, dass nämlich aus extrem niedrigen Erträge nur unbedeutende Renditen entstehen und Kapitalgewinne hart erarbeitet werden müssen. Gold ist ebenfalls von diesem Thema betroffen, da es sich dabei eindeutig um einen Vermögenswert handelt, der keine Erträge abwirft. In einer Welt, in der die Zinsen anscheinend steigen, verliert der Wert von Gold – rein aufgrund von Preisschwankungen – an Attraktivität. Allerdings sind die Zinserwartungen in der vergangenen Woche weiter gesunken. Die Absichten der EZB, der BoE und der BoC wurden in den vergangenen Wochen herabgestuft und das FOMC-Protokoll wies darauf hin, dass die US-Notenbank ihr Tempo bis 2018 verlangsamen könnte. Möglicherweise können die Rede der Fed-Vorsitzenden Yellen vor dem Kongress nächste Woche und der von der Fed bevorzugte Inflationsindikator (PCE Deflator) die Diskussion etwas beleben.

Ein weiterer wichtiger Gesprächsansatz, der in den üblichen Kreisen zum Thema Gold kursiert, betrifft das schwindende Vertrauen in das traditionelle Finanzsystem. Das zeigt sich anhand traditioneller Vermögenswerte wie Aktien und festverzinslichen Wertpapieren. Nutznießer dieser Entwicklung sind diejenigen Märkte, die als unabhängig von der Unantastbarkeit von Regierungen und Unternehmen eingeschätzt werden, die zum Überschwang neigen und deren Korrelation im Falle starker Marktbewegungen leicht den Wert von +1 annehmen kann. Dieser Gesprächsansatz scheint aus der Skepsis heraus entstanden zu sein, deren Entstehung auf den überschwänglichen konjunkturellen Stimulus und die Aufrechterhaltung extrem niedriger Zinssätze durch die größten Zentralbanken der Welt zurückzuführen ist. Ein weiteres Ventil für dieses Gespräch ist der unaufhaltsame Kursanstieg von Bitcoin und mancher anderer Kryptowährungen. Der Aufwärtstrend bei den digitalen Währungen ist unbestreitbar, aber ist das der Grund für ihre Aufwertung? Wenn das Vertrauen tatsächlich nachlassen würde, müssten diejenigen Vermögenswerte, die die Notenbanken direkt (Staatsanleihen) und indirekt (Aktien) ankaufen, zumindest mit einem moderaten Rückgang reagieren. Gold als historischer, zugänglicher und regulierter alternativer Vermögenswert würde eine solche Einschätzung ebenfalls teilen. Meiner Ansicht nach ist die fehlende Korrelation eher auf die Prämisse des Themas und nicht auf eine systemische Veränderung des Wesens von Gold zurückzuführen. Wie dem auch sei, dieser Gegensatz wird in den kommenden Wochen aus der Welt geräumt.

Die vielleicht überraschendste Abweichung zwischen dem Edelmetall und dem Thema ist jedoch die Abschwächung der Korrelation mit dem Dollar. In makroökonomischer Hinsicht spielt Gold nach wie vor die Rolle der„Alternative zur traditionellen Währung“, was in den Jahren zwischen 2008 und 2011 deutlich zu beobachten war, als der Rohstoff inmitten der ersten Welle unkonventioneller Konjunkturprogramme sein Rekordhoch erreichte. Derzeit findet mit Sicherheit kein solcher Systemwandel statt, da wir einen Großteil dieser Dämonen ausgetrieben haben. Dennoch bleibt eine wesentlich geringfügigere, aber intensivere Beziehung zwischen dem Dollar (der weltweit führenden Reservewährung) und Gold bestehen. Statistische Korrelationen zeigen immer noch ein sehr starkes umgekehrtes Verhältnis zwischen den beiden. Vergangene Woche scheint sich diese Korrelation aber abgeschwächt zu haben. Nachdem der Greenback wieder abwertete, hatte Gold große Mühe, sich die Dollarschwäche zunutze zu machen. Selbst wann man sich bei der Betrachtung rein auf den Kurs beschränkt (Gold wird traditionell in Dollar gehandelt), ist die jüngste Abschwächung der Korrelation bemerkenswert. Vielleicht steckt hinter diesen Kursbewegungen keine Absicht und sie sind nur das Ergebnis der fehlenden Liquidität im US-Dollar. Sollte das der Fall sein, dürfte der US-Dollar nächste Woche, wenn die Anleger nach dem Feiertag an die Märkte zurückkehren, seinen Einfluss auf Gold wieder geltend machen. Kurz gesagt: Gehen Sie davon aus, dass dieses Edelmetall in naher Zukunft durch eine Vielzahl von fundamentalen Impulsen seine Ruhephase beenden wird.

Die wichtigsten Eventrisiken nächste Woche:

Die engste Gold-Range seit 10 Jahren tritt gegen den US-Dollar, das Risiko und Bitcoin an

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