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  • @SalahBouhmidi Klingt plausibel, Salah. Und gerne 😉
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  • Noch mal kurz die Frage in die Runde. Wenn der Gesamtmarkt ein guter Indikator für den Ausgang der #Wahl2020 ist, warum performt dann das #Biden Portfolio deutlich besser?🤔 #Aktien #Boerse #Trading https://t.co/y5fyZEWSqR
  • #DAX30 bleibt auch nach US-Eröffnung schwach. Im Tagesverlauf konnte auf 15min der MA-21 nicht überwunden werden. Rückläufe an den MA21 wurden heute stets verkauft. Erst eine Rückeroberung dürfte die Bären stoppen. #Daytrader $DAX @DavidIusow @CHenke_IG @TimoEmden https://t.co/0m8abT6M8H
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EUR/USD Prognose: Q1 2020

EUR/USD Prognose: Q1 2020

2020-01-12 17:02:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Mitwirkender
Teile:

(DailyFX.de – Frankfurt am Main) -Der Euro befindet sich aktuell in einer interessanten charttechnischen Ausgangssituation. Darüber hinaus sind geldpolitische Maßnahmen seitens der EZB im ersten Quartal des Jahres eher unwahrscheinlich und könnten den Euro leicht stützen. Saisonal betrachtet scheint der Euro im ersten Quartal allerdings eine historische Schwächephase gegenübder dem US-Dollar zu haben.

In diesem Jahr richten sich die Euroblicke auf die Entwicklung in den USA. Das Wahljahr, der Handelsstreit zwischen den USA und China und geopolitische Risiken dürften zeitweise das Devisenpaar beeinflussen. Der Euro könnte von einer überraschenden Zinssenkung in den USA profitieren. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings aktuell gering.

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Was bedeutet das für die Kursentwicklung?
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Alle Augen richten sich auf die FED?

Wichtige Impulse für den Euro könnten die nächsten Notenbanksitzungen der FED und EZB liefern. Die EZB hat hinsichtlich weitere Zinssenkungen keinen großen Spielraum mehr. Eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitk würde den Euro und europäische Sparer belasten.

Die konjunkturelle Entwicklung als solche wird in Q1 als auch im Jahr 2020 verstärkt in den Vordergrund rücken und die Kurse machen. In Europa ist deutlich zu erkennen, dass der Spielraum der EZB begrenzt ist.

Die EZB hat mit der Wiederaufnahme der Anleihekäufe und der jüngsten Zinssenkung den Instrumentenkasten weit ausgereizt. Im Jahr 2020 ist daher nicht mehr mit Lockerungen zu rechnen. Besser sieht es bei der FED aus.

Ich kann mir zwei Leitzinssenkungen im Jahr 2020 vorstellen, jedoch bisher keine in Q1. Allerdings hängt das natürlich u.a. von den Auswirkungen des Handelskonflikts ab. Eine Nachziehen der FED dürfte den EURUSD stützen.

Leitzinsentwicklung FED vs. EZB
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EUR/USD - Bärisches saisonales Muster in Q1

Sollte die FED sowie EZB auf weitere Maßnahmen in Q1 verzichten, dürfte das den Dollar grundsätzlich stützen und den Euro leicht schwächen. Darüber hinaus stütz auch die Saisonalitätsanalyse die bärische Tendenz des EURUSD in Q1.

Statistisch gesehen können wir im ersten Quartal im EURUSD ein saisonales Muster erkennen. Der Euro ist im ersten Quartal tendenziell bärisch. In unserem Beobachtungszeitraum von 2000 bis 2019 haben wir die Entwicklung des EUR/USD im ersten Quartal des Jahres analysiert.

Der EURUSD startet in der Regel direkt negativ ins neue Jahr. Im Durchschnitt kam es in den vergangenen 19 Jahren zu einer Abwertung im Euro von 0,89 Prozent. Aus saisonaler Perspektive könnte der Euro in Q1 seine jüngsten Gewinne wieder abgeben.

Lediglich im Monat März ist eine kleine Trendwende zu erkennen. Der Euro konnte statistisch gesehen im Durchschnitt von Anfang bis Mitte März eine Rallye von rund 0,80 Prozent aufweisen.

EURUSD Saisonalität in Q1

61,80-%-Fibonacci-Retracement im Fokus der Eurohändler

Übergeorndet befindet sich der EUR/USD charttechnisch in einem intakten Abwärtstrend. Allerdings konnte seit dem dritten Quartal 2019 ein leichter Aufwärtstrend beobachtet werden. Dieser erreicht nun im Bereich der 1,12 US-Dollar eine erste wichtige Hürde im Wochenchart.

Bei 1,1206 USD befindet sich das 61,80-%-Fibonacci-Retracement und in unmittelbarer Näher verläuft auch die abwärtsgerichtete 40-Wochen-Linie. Darüber hinaus verläuft die Aufwärtstrendlinie vom Jahr 2000 genau durch die beiden genannten Indikatoren. Im EUR/USD blieb bisher noch ein Befreiungsschlag aus. Erst eine nachhaltige Überwindung des Fibonacci-Retracement dürfte für weitere Kaufimpluse bis in Richtung 1,14 USD sorgen.

Ein Scheitern allerdings im Bereich der 1,12 USD könnte dem Abwärtstrend gut tun und den Druck an der Unterseite erhöhen. Kurzfristig stützen der Bereich 1,10 ~ 1,09 USD den Euro. Tiefere Notierungen könnten zu weiteren starken Angriffen auf den Euro führen. Im ersten Quartal erwarte ich eine Seitwärtsbewegung im oben genannten Bereich mit leichter Abwärtstendenz im EUR/USD.

Elliot-Wellen für Einsteiger
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EUR/USD Chart (Wöchentlich)

EURUSD im Abwärtstrend auf Wochenbasis

Quelle: IG

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.