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FUNDAMENTALPROGNOSE FÜR DEN EURO: BÄRISCH

  • Europa und der Euro bereiten sich auf die Wahlen für das Europaparlament vor
  • Die Sitzungsprotokolle von EZB und Fed könnten zu zusätzlicher Volatilität führen
  • Europäische Wirtschaftsdaten und OECD-Ausblick erhöhen die Risiken

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Dem Euro könnte die stürmischste Woche des Jahres bevorstehen, denn Fed und EZB bereiten sich auf die Veröffentlichung ihrer jeweiligen Sitzungsprotokolle vor und die EU steht unmittelbar vor den folgenreichsten, europaweiten Wahlen ihrer Geschichte. Die Volatilität könnte weiter nach Veröffentlichung der aktuellen Wachstumsprognosen der OECD und kritischer Wirtschaftsdaten für die Euro-Zone, die auch noch während der Woche kommen, zunehmen.

Am 21. Mai veröffentlicht die multinationale Organisation ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum. Den Erwartungen zufolge wird der Report Schwäche bei der weltweiten Nachfrage ausweisen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat die Finanzmärkte gestört und die Aussichten für das globale Wachstum destabilisiert. Die Beziehungen zwischen der EU und den USA sehen ebenfalls nicht besonders gut aus, nachdem die beiden Machtblöcke einen Handelskrieg gegeneinander führten, der möglicherweise in diesem Jahr noch fortgesetzt werden wird.

Im Wochenverlauf werden auch Wirtschaftsdaten aus dem Euro-Raum veröffentlicht. Dem BIP in Deutschland und dem VPI für die Euro-Zone wird unter den Daten wahrscheinlich die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden, obwohl ihre Auswirkungen von anderweitigem, größerem Eventrisiko überschattet werden könnten. Generell gesagt, haben die Wirtschaftsdaten in Europa gegenüber den Erwartungen tendenziell enttäuscht, was die EZB gezwungen hat, neue Liquiditätsmittel zur Förderunge des Wachstums in der Region zu implementieren.

EUR

Am Tag darauf wird die Fed das FOMC-Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung veröffentlichen. Die Geldpolitik der Fed wirkt sich nicht nur auf den US-Dollar aus, sondern hat auch für Spannungen in den globalen Finanzmärkten gesorgt. Grund dafür sind die Auswirkungen, die ein höher bewerteter US-Dollar auf die internationale Wirtschaftsaktivität hat. Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich werden 80 % aller globalen Transaktionen in US-Dollar durchgeführt.

Schließlich gehen dann am 23. Mai noch die Europäer an die Wahlurnen, um ihre Freude über – oder wahrscheinlicher: Unzufriedenheit mit – der Europäischen Union zum Ausdruck zu bringen. Umfragen im Vorfeld zeigen, dass euroskeptische Parteien bis zu ein Drittel der Sitze im Europäischen Parlament gewinnen könnten. Das an sich könnte verheerende Folgen für den Euro haben und die Stabilität der europäischen Staatsanleihenmärkte untergraben.

Zehnjährige spanische, italienische, griechische und portugiesische Anleihenrenditen erreichen bei politischer Unruhe in Italien Spitzen

EUR

Am gleichen Tag wird die Europäische Zentralbank das Protokoll ihrer letzten geldpolitischen Sitzung veröffentlichen. Die Marktteilnehmer werden wahrscheinlich defensive Untertöne erwarten, da der Kontinent sich immer noch schwer tut, zu nachhaltigem Wachstum und Inflation zu finden. Brexit und die Europa-Wahlen führen wahrscheinlich nur zu größerem politischem Risiko und verschleiern einen bereits ungewissen Ausblick, während die geldpolitischen Behörden versuchen, in unbekannte Gefilde zu steuern.

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