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EUR/USD aufgrund bärischer Euro-Stimmung und Angst vor einem Handelskrieg zwischen der EU und den USA gefährdet

EUR/USD aufgrund bärischer Euro-Stimmung und Angst vor einem Handelskrieg zwischen der EU und den USA gefährdet

Daniel Dubrovsky, Strategist
Fundamentalprognose für den

Euro-Kurs: Bärisch

  • Der Euro tut sich schwer bei besser werdenden Daten aus der Euro-Zone Dynamik zu entwickeln
  • Fundamentalrisiken scheinen für das Währungspaar EUR/USD abwärtsgeneigt
  • Das Währungspaar EUR/USD ist für bärische nonkonformistische Sentimentsignale anfällig

Traden Sie live und interaktiv auf Grundlage aller führender weltweiter Wirtschaftsdaten: Bei den DailyFX Webinaren. Es wäre schön, wenn Sie mit dabei wären.

Euro – Wochenüberblick

Italien ist aus einer technischen Rezession gekommen und das Wirtschaftswachstum in der Euro-Region hat sich in der letzten Woche gegenüber dem vierten Quartal verdoppelt. Wie sich dem Chart unten entnehmen lässt, waren die Wirtschaftsergebnisse in Europa weniger enttäuschend. Und dennoch konnte das Währungspaar EUR/USD keine deutliche Aufwärtsdynamik entwickeln und wurde während des größten Teils der letzten fünf Tage seitwärts gehandelt.

Dies lag teilweise an der Fed, die mit einer weniger defensiven Haltung, als die Märkte erwartet hatten, überraschte. Dies führte zu Zugewinnen des US-Dollar und Schwäche des S&P 500. Dann am Freitag schenkte der Euro den besser als erwarteten VPI-Daten für April aus der Euro-Zone keine große Aufmerksamkeit. Er hielt sich vielmehr an die breitere Schwäche des US-Dollar nach einem durchwachsenen lokalen Bericht vom Arbeitsmarkt, der Anleihenrenditen fallen und den S&P 500 in einem Risk-on Handel zulegen ließ.

EUR/USD

Euro – Die kommende Woche

Die Tatsache, dass der Euro sich in der letzten Woche damit schwer tat, bei sich bessernden regionalen Wirtschaftsdaten zu Aufwärtsdynamik zu finden, deutet auf Vorsicht hin. Letztlich läuft es darauf hinaus, wie sich dies auf die Geldpolitik der EZB auswirken kann, und im Moment sieht es so aus als wäre eine Zinsanhebung in diesem Jahr unwahrscheinlich. Die weitere Entwicklung wird von mehr Beständigkeit bei rosigen Statistiken abhängen.

Glücklicherweise ist der Citi Economic Surprise Index für die Union auf dem Weg in den positiven Bereich. Das bedeutet, bessere Datenergebnisse in Zukunft könnten die Angst vor einem Konjunkturrückgang mildern. Der Terminkalender ist in dieser Woche aber wieder dünner. Es stehen Fabrikaufträge, Indutrieproduktion und Handelsdaten aus Deutschland an. Als ein weiteres Highlight sollten Sie auf die Wirtschaftsprognosen der Europäischen Kommission am Dienstag achten.

Dies könnte aber angesichts des Mangels an kritischen Daten nicht genügend Aufwärtsmomentum liefern. Und gleichzeitig gibt es mittelfristig zahlreiche externe Risiken für den Euro, wie etwa die Wahlen für das Europaparlament in diesem Monat. Kurzfristig könnte sich aber, wenn die USA möglicherweise bis Freitag ein Handelsabkommen mit China erreichen, eine neue Gefahr zusammenbrauen.

Falls der US-Präsident Donald Trump seine Außenpolitik der Strafzölle in Richtung der EU richten und sich dabei an der gegen China gerichteten orientieren sollte, könnte der Schleier der Ungewissheit, der den Welthandel derzeit verhüllt, letztlich doch noch gelüftet werden. Am Freitag sagte Trump, er sei in Hinsicht auf Zölle auf KFZ-Importe aus der EU noch unentschlossen. Das alles zu einer Zeit, zu der höhere Rohölpreise dem Wachtsum in Europa angesichts dessen schaden könnten, dass es insgesamt ein Netto-Importeur von Öl ist.

EUR/USD bärischer Sentiment-Bias

Dem Chart unten lässt sich entnehmen, dass die Privat-Trader-Daten zeigen, dass 60,6 % der EUR/USD-Trader Netto-Long sind. Die Positionierung ist stärker Netto-Long als letzte Woche und die Kombination aus Sentiment und jüngsten Veränderungen sorgt für einen stärkeren EUR/USD-bärischen nonkonformistischen Trading-Bias. Falls Sie weiteres Interesse hieran haben, können Sie mir jede Woche am Mittwoch um 00:00 Uhr GMT Gesellschaft leisten, wenn ich mich damit befasse, was die Positionierung über die vorherrschenden Markttrends aussagt!

EUR/USD

Euro-Tradingressourcen:

--- Von Daniel Dubrovsky, Junior Currency Analyst bei DailyFX.com

Sie können Daniel über den Kommentarbereich unten kontaktieren oder unter @ddubrovskyFX auf Twitter

Andere wöchentliche Fundamentalprognosen:

Prognose für den Australischen Dollar: Australischem Dollar könnte erste RBA Zinssenkung seit August 2016 bevorstehen

Prognose für das Britische Pfund: Kursausblick für das Pfund Sterling (GBP): Brexit-Wut könnte Sterling-Stärke dämpfen

Gold-Prognose: Preis könnte aufgrund von Zugewinnen des Dollar nach Wetten auf die Fed-Geldpolitik fallen, Risikotrends

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