Verpassen Sie keinen Artikel von Christopher Vecchio

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von Christopher Vecchio abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

EUR/USD-Kurschart – Kursprognose für den Euro

Fundamentalprognose für den Euro: Neutral

- Der Kurs des Euro wird nach wie vor von den aktuellesten Brexit-Verhandlungen negativ beeinflusst

- In dem kommendem Inflationsbericht für die Euro-Zone könnte sich angesichts der Kalenderdiskrepanz zum letzten Jahr (Ostern war 2018 am 1. April und fällt 2019 auf den 21. April) der „Ostereffekt“ niederschlagen.

- Der IG Client Sentiment Index zeigt, dass die Privat-Trader EUR/USD-Dips kaufen – ein nonkonformistisches Signal, dass noch mehr Verluste folgen könnten.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro-Kurs im Wochenverlauf

Die aktuellen Brexit-Meldungen belasten alle europäischen Währungen, nicht nur das Britische Pfund und diese negative Stimmung zeigte sich ganz gewiss beim Euro-Kurs im Verlauf der letzten Woche. Beim Währungspaar EUR/GBP (+0,58 %) führte der verstrichene ursprüngliche Termin für den Brexit (29. März) zu Spekulationen, dass die Amtszeit der britischen Premierministerin Theresa May zu einem Ende kommen könnte. Sowohl EUR/CHF (-0,59 %), als auch EUR/USD (-0,75 %) reagierten wie man es von einem „sicheren Hafen“ zu Zeiten der Ungewissheit erwarten würde.

Ansonsten konnte der Euro nur wenig Stärke aufbringen, denn die Entwicklung aller anderen EUR-Paare lässt sich durch externe Faktoren erklären: Für das Währungspaar EUR/CAD war es der besser als erwartete kanadische BIP für Januar, für das Währungspaar EUR/NZD (+0,35 %) war es eine Neubwerteung der Erwartungen für die Zinsen der RBNZ nach der März-Sitzung und für das Währungspaar EUR/JPY (+0,11 %) waren es die nach oben laufenden weltweiten Aktienmärkte.

Inflation für die Euro-Zone am Montag – Inflationserwartungen haben sich von den Energiepreisen entkoppelt

Der Wirtschaftskalender für die Euro-Zone für die kommende Woche hat wieder einmal die Form einer „Hantel“: Ausgeprägt an beiden Enden und dünn in der Mitte. Trader werden auf die Daten am Montag und Donnerstag achten wollen, während nur wenig praktische Notwendigkeit besteht, auf andere europäische Datenveröffentlichungen dazwischen achten zu müssen.

Der vorläufige Verbraucherpreisindex für die Euro-Zone für März am Montag könnte von dem „Oster-Effekt“ aufgrund des Zeitpunkts des Feiertags in diesem Jahr beeinflusst werden (21. April, während der Feiertag im letzten Jahr auf den 1. April fiel). Ansonsten dürfte sich der Anstieg des Brent-Ölpreises im letzten Monat (+5,1 %) auf den Index durchschlagen und sich als für den Preisdruck unterstützend erweisen. Laut Bloomberg News gehen die Prognosen von einer Gesamtteuerung von 1,5 % und einem Kern-VPI von 1 % aus. Angesichts des Gesamtzusammenhangs wäre ein Nichterreichen dieser Werte äußerst enttäuschend.

Inflationserwartungen für die Euro-Zone – fünfjährige Fünf-Jahres-Swap-Forwards

Stabilität bei den Energiepreisen hat scheinbar nur wenig zu den Inflationserwartungen beigetragen (der Preis für Brent-Rohöl ist in den letzten vier Wochen um +5,1 % gestiegen). Besorgnis über das Wachstum sorgt für Abwärtsdruck. Der bevorzugte Inflationsmaßstab des EZB-Präsidenten Mario Draghi, die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards, schlossen die letzte Woche bei 1,351 % und damit deutlich tiefer als im Vormonat (1,499 %).

Protokoll der März-Sitzung der EZB am Donnerstag

Das Protokoll der März-Sitzung der EZB am Donnerstag wird in dieser Woche für Interesse sorgen, denn der Vorstand kündigte seine Entscheidung an, sein drittes TLTRO-Programm mit Beginn im September aufzulegen. Er senkte auch seinen Ausblick und kündigte an, dass die Zinsen mindestens bis Ende 2019 unverändert bleiben würden. Wir werden auch Einsichten dazu erhalten, wie viel mehr die Notenbank zu einem Zeitpunkt zu tun bereit ist, zu dem die Finanzpolitik von scheinbar endlosen internen Problemen zurückgehalten wird.

Das Wirtschaftsdatenmoment verbessert sich weiter

Eine objektive Betrachtung der Wirtschaftsdaten zeigt, dass die Bedingungen sich in den letzten Wochen, relativ gesehen, stabilisiert haben. In den letzten Tagen erhielten wir die deutschen IFO-Erhebungen für März und die Einzelhandelsumsätze in Deutschland, die die Erwartungen übertrafen. Gleichzeitig fiel im März das Vertrauen in den Sektoren Wirtschaft, Industrie und Dienstleistungen. Als Folge dessen stieg der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone von -61,6 in der Vorwoche auf -61. Zum Vergleich: Vor drei Monaten lag der Index noch bei -73,3.

EUR/GBP bleibt im Zentrum der Aufmerksamkeit

Im Wochenverlauf werden die Brexit-Verhandlungen im britischen Parlament weiterhin großen Einfluss auf das Währungspaar EUR/GBP haben und damit auch auf den breiteren EUR-Komplex. Unsere Heuristik gilt immer noch, dass positive Meldungen zum Brexit dafür sorgen werden, dass das Währungspaar EUR/GBP wahrscheinlich Wert verliert, während, wenn das Britische Pfund den Euro führt, andere EUR-Paare tendenziell zu einer Outperformance neigen. Und umgekehrt: Schlechte Brexit-Meldungen bedeuten, dass das Paar EUR/GBP wahrscheinlich Wert gewinnt. Wenn der Euro das Britische Pfund führt, tendieren EUR-Paare zu einer Unterrendite.

Die britische Premierministerin May könnte versuchen, ihre Einigung über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU ein viertes Mal durch das britische Parlament zu bringen. Sollte sie damit Erfolg haben, dann wäre der Brexit-Termin der 22. Mai. Falls nicht, bleibt der Termin 12. April bestehen („der neue 29. März“). Es ist möglich, dass sie Neuwahlen ausruft, falls es zu keiner Einigung kommen sollte. Man muss sich aber darüber im Klaren sein: Es wird nicht die Europäischen Union sein, die Großbritannien vor die Tür setzen wird. Man wird auch weiter Verlängerungen anbieten und sogar, dass Großbritannien an den Wahlen für das Europäische Parlament teilnimmt.

März-Sitzung der RBA am Dienstag, US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag

Die erste Woche eines neuen Monats und eines neuen Quartals bringen die typische Flut wichtiger Wirtschaftsdaten und wichtiger Termine und die erste Aprilwoche und der Beginn des zweiten Quartals 2019 ist da nicht anders. Während in der Euro-Zone wichtige Daten am Montag und Donnerstag kommen, haben wir Top-Termine anderenorts in der FX-Welt am Dienstag und Freitag in Form der März-Sitzung der Reserve Bank of Australia und des Berichts vom US-Arbeitsmarkt („Non-Farm Payrolls“) für März.

Beim Währungspaar EUR/AUD ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass die RBA irgendwelche Maßnahmen ergreift – es besteht diese Woche nur eine Wahrscheinlichkeit von 7 %, dass die Notenbank die Zinsen um 25 Bp senken wird. Trader sollten aber auf eine deutliche Verschiebung des Tons achten, die der defensiven Verschiebung des Tons der RBNZ in der letzten Woche entspricht. Die Wetten auf eine Zinssenkung später in diesem Jahr steigen. Die Overnight-Index-Swaps preisen inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 54 % für eine Zinssenkung im Rahmen der Juli-Sitzung ein.

Für das Währungspaar EUR/USD stellt der US-Arbeitsmarktbericht für März eine weitere Gelegenheit dar, bei der die US-Wirtschaft belegen kann, dass die wirtschaftlichen Probleme zu Beginn des ersten Quartals 2019 überwunden sind. Immerhin erhielten wir miserabele Zahlen für den US-Arbeitsmarkt im Februar, die ausgewiesen hatten, dass die Wirtschaft gerade einmal 75.000 neue Stellen geschaffen hatte. Der GDPNow Wachstums-Tracker der Atlanta Fed für das erste Quartal 2019 lag bei gerade einmal 0,2 %. Jetzt könnten die Trader, mit einem US-Arbeitsmarktbericht für März, der über 180.000 neu geschaffene Stellen ausweisen soll, und einem GDPNow-Wert der Atlanta Fed von 1,7 %, weniger dazu geneigt sein, in Hinblick auf die Fed so aggressiv defensiv zu sein (die Fed-Funds preisen eine Zinsanhebung um 25 Bp im Rahmen der Sitzung im September 2019 ein).

Shorts im Futures-Markt nehmen zu und ziehen den Euro-Kurs nach unten

EUR/USD-Kurschart – Netto-Nichtkommerzielle Positionierung im Euro

Wenn man sich schließlich noch die Positionierung anschaut, haben die Spekulanten laut dem CFTC CoT Report für die Woche bis 26. Märzihre Netto-Short-Positionen im Euro auf 80.300 Kontrakte erhöht. Ein Anstieg von den 77.700 Netto-Short-Kontrakten, die noch in der Vorwoche gehalten worden waren. Das ist die höchste Netto-Short-Position seit dem 13. Dezember 2016. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass die signifikante Short-Position im Futures-Markt eine Rolle bei jedweden größeren Kursentwicklungen im Zusammenhang mit aktuellen Brexit-Meldungen spielen werden.

FX-TRADING RESSOURCEN

Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, DailyFX stellt Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Einen Indikator zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und sogar einen Leitfaden für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.