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Eur

EURO – FUNDAMENTALPROGNOSE: NEUTRAL

  • Der Euro gibt die nach der FOMC-Sitzung erzielten Zugewinne aufgrund schwacher PMI-Erhebungsdaten wieder ab
  • Eingehende Daten und EZB-Kommentare könnten defensive Haltung untermauern
  • Eine weitere Abstimmung im britischen Unterhaus könnte die Volatilität anheizen

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Ein Schub auf und ab laufender Volatilität brachte dem Euro in der vergangenen Woche letztlich einen Verlust. Die Währung schoss am Mittwoch nach oben, nachdem die geldpolitische Erklärung einer defensiven Fed dem Kurs des Referenzwährungspaars EUR/USD einen kräftigen Schub verliehen hatte. Dieser setzte sich aber nicht fort. Der nachfolgende korrigierende Rücksetzer wurde aufgrund schlechter PMI-Daten zu einem gnadenlosen Abverkauf.

DATEN UND EZB-KOMMENTARE KÖNNTEN EURO BELASTEN

Die kommende Woche könnte zahlreiche Gelegenheiten für datenbestimmte Kursschwankungen bieten. Die IFO-Umfrage zum Unternehmensvertrauen in Deutschland sowie Aktualisierungen der VPI aus den drei führenden Volkswirtschaften der Euro-Zone stehen an. Entäuschungen, die dem breiten Trend eingehender Meldungen in den letzten Monaten, hinter den Konsenserwartungen zurückzubleiben, entsprechen, könnten zum Treiber einer defensiven Verschiebung bei den Wetten auf die Geldpolitik der EZB werden, was die Einheitwährung belasten würde.

Eine Reihe planmäßiger Reden von Notenbankvertretern – die von EZB-Präsident Mario Draghi ist darunter besonders erwähnenswert – könnte geldpolitisch motivierten Verkaufsdruck erhöhen. So wie es im Moment aussieht, wurde eine neue Runde von LTRO angekündigt und Zinsanhebungen wurden bis mindestens Ende 2019 aufgeschoben. Die Verkäufer könnten sich durch eine Rhetorik ermutigt fühlen, die darauf hindeutet, dass bei in Stocken kommendem Wachstum noch mehr geldpolitische Lockerungsmaßnahmen folgen könnten.

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MIT WEITERER BREXIT-ABSTIMMUNG DROHT VOLATILITÄT

An externer Front stellt das nächste Kapitel in der verfahrenen Brexit-Frage möglicherweise den stärksten Katalysator dar. Das Parlament wird wieder einmal dazu aufgefordert, über eine Version der Gesetzesvorlage der britischen Premierministerin Theresa May zum Ausscheiden aus der EU abzustimmen. Mit zwei früheren Vorschlägen hatte sie eine erschütternde Niederlage erlebt. Sollte diese Abstimmung erfolgreich sein, wird der „Exit-Tag“ auf den 22. Mai fallen. Falls nicht, rückt der neue Termin mit dem 12. April unangenehm nahe.

Das britische Unterhaus hat bereits seine Abneigung gegenüber einem Brexit ohne Einigung mit der EU („No-Deal“) zum Ausdruck gebracht. Falls May wieder scheitern sollte, wird die Regierung wahrscheinlich eine längerfristige Verlängerung beantragen und dafür planen, dass Großbritannien an den bevorstehen EU-Parlamentswahlen teilnimmt. Dadurch könnte der Euro gegenüber seinen führenden Gegenstücken (möglicherweise ohne das Pfund selbst) insofern Auftrieb gewinnen, als dass der „Punkt ohne Wiederkehr“ weiter hinausgezögert werden würde.