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Euro-Prognose: Revisionen der BIP-Daten unterstreichen abschwächendes Wirtschaftsklima

Fundamentalprognose für den Euro: Neutral

- Der Euro schloß die Woche wieder im Mittelfeld; es bestand eine eindeutige „Risk-off“-Stimmung während der Woche und die Währungspaare EUR/CHF, EUR/JPY und EUR/USD schnitten am schlechtesten ab.

- Die ersten Revisionen der BIP-Reporte für das vierte Quartal 2018 für Deutschland und die Euro-Zone dürften einen stärkeren Wachstumsrückgang ausweisen, als ursprünglich angenommen.

- Der IG Client Sentiment Index zeigt, dass die Trader ihre Long-Positionierung im Währungspaar EUR/USD erweiterten nachdem der Kurs ein neues Monatstief erreicht hatte.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro schloß die Woche wieder im Mittelfeld. Er konnte gegenüber drei Währungen Boden gewinnen und verlor Boden gegenüber den anderen vier. Eine Abwärtsbewegung der verschiedenen EUR-Paare deutet auf eine klare Verschiebung des Risikoappetits hin. Das Währungspaar EUR/USD schloß mit einem Verlust von -1,17 % am schlechtesten ab, gefolgt von EUR/JPY mit -0,96 %. Die beste Performance verzeichnete der Euro gegenüber dem Australischen und dem Neuseeland Dollar (EUR/AUS +1,09 %; EUR/NZD +1,17 ). Die Tatsache, dass die drei „sicherer Hafen“-Währungen am besten und die drei Rohstoffwährungen am schlechtesten abschnitten, sollte ein Warnzeichen sein, das potenziell auf mehr Schwäche bei risikokorrelierenden Werten mit hohem Beta hindeutet.

Revisionen der BIP-Daten deuten auf abschwächendes Wirtschaftsklima hin

Einer der wichtigsten Faktoren für die Euro-Schwäche in den letzten Wochen war die sich weitende Lücke zwischen Wachstumserwartungen der Europäischen Zentralbank und den tatsächlichen Daten. Die führenden Wirtschaftsmeldungen der kommenden Woche dürften die Notwendigkeit für die EZB, ihre außerordentlichen geldpolitischen Anreize weiter beizubehalten, noch weiter unterstreichen – trotz der Pläne des Vorstands der Notenbank, die Zinsen irgendwann im „Sommer 2019“ anzuheben.

Man geht davon aus, dass die Revision des BIP für das vierte Quartal 2018 für Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone, 2019 um gerade einmal +0,8 % gewachsen ist. Anfangs wurde ein Wachstum von +1,1 % gemeldet. Ein signifikanter Rückgang des deutschen BIP würde auch den BIP-Wert für die Euro-Zone für das vierte Quartal 2018 belasten, der urpsrünglich bei +1,2 % (gegenüber dem Vorjahr) gelegen hatte. Nach den Wirtschaftszahlen der letzten Woche blieb der Citi Economic Surprise Index mit einem Rückgang von -77,3 auf -80,1 zum Ende der Woche tief im roten Bereich. Dieser Wert liegt nur etwas höher als vor einem Monat (-88,6).

Brexit, Handelskonflikte, Einstellung des Regierungsbetriebs in den USA haben Auswirkungen

Obwohl der größte Teil des EUR-Komplexes im Großen und Ganzen entlang der Linien der globalen Risikodynamiken gehandelt wurde – die „sicherer Hafen“-Paare und Rohstoff-Paare bewegten sich in entgegengesetzte Richtungen – werden zwei Paare immer noch von signifikanten exogenen Einflüssen bestimmt, die dazu führen könnten, dass sie sich entkoppeln. EUR/GBP unterliegt natürlich weiterhin dem Einfluss des Brexit (und insofern sitzen alle GBP-Paare im gleichen Boot). Jedwede individuelle Entwicklung, die die Wahrscheinlichkeit eines „harten Brexit“ ohne Einigung verändert, wird die Folgen für das Währungspaar EUR/GBP diktieren, ungeachtet dessen, was auf Seiten der Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone geschieht. Ansonsten ist die kurze Atempause des Währungspaares EUR/USD von Einflüssen der US-Politik vorüber. Gegen Ende der Woche ist eine weitere Einstellung des Regierungsbetriebes in den USA möglich und die Frist für eine mögliche Entspannung des Handelskonflikts zwischen den USA und China endet in drei Wochen.

Euro-Schwäche ist Spiegel rückläufiger Inflationserwartungen

Die Marktmaßstäbe für die Inflationserwartungen stehen auch weiterhin unter enormem Druck. Dies ging in der Vergangenheit – und geht auch jetzt – mit einem schwierigeren Tradingumfeld für den Euro einher. Die fünfjährigen 5-Jahres-Inflation-Swap-Forwards (der bevorzugte Maßstab des EZB-Präsidenten Mario Draghi) schlossen die letzte Woche bei 1,440 %, einem neuen 52-Wochen-Tief. Insofern hatte dieser Inflationsmaßstab im Januar 2018 bei 1,774 % eine Spitze erreicht. Zwischen enttäuschenden BIP-Daten und einer fortwährenden Verschlechterung der Inflationserwartungen scheint es so, als wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis die EZB einen defensiveren Ton anschlägt.

Es werden wieder Positionierungsdaten veröffentlicht – aber immer noch mit Verspätung

Die Einstellung des Regierungsbetriebs in den USA vom 23. Dezember bis 25. Januar wirkt sich immer noch auf den Veröffentlichungszeitplan des CFTC CoT-Reports aus. Insofern galt der am Freitag veröffentlichte CFTC CoT-Report für die Woche bis 8. Januar und zeigte, dass Spekulanten ihre Netto-Short-Positionen im Euro von zuvor gehaltenen 58.500 Netto-Short-Kontrakten, die für den Zeitraum bis 25. Dezember gemeldet wurden, auf 40.500 Kontrakte reduziert hatten. Der CFTC CoT-Report ist im Moment immer noch keine zuverlässige Quelle für Positionierungsdaten. Stattdessen sollten Trader sich an den IG Client Sentiment Index halten.

FX-TRADING RESSOURCEN

Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, DailyFX stellt Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Einen Indikator zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und sogar einen Leitfaden für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.