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Euro-Prognose: Mürrische Stimmung bei EZB-Sitzung erwartet; PMIs am Mittwoch

Fundamentalprognose für den Euro: Bärisch

- Der Euro tat sich in der zweiten Wochenhälfte schwer. Die Währungspaare EUR/USD und EUR/GBP erwiesen sich gegenüber dem Handelskonflikt zwischen den USA und China und Schlagzeilen zum Brexit als anfällig.

- Eine Verschlechterung der Inflationserwartungen während der vergangenen Monate wird die ultralockere Geldpolitik der EZB während der vorhersagbaren Zukunft intakt bleiben lassen; es ist möglich, dass EZB-Präsident Mario Draghi den Zeitplan für Zinsanhebungen im „Sommer 2019“ hinausgezögert.

- Der IG Client Sentiment Index zeigt, dass die Trader Ihre EUR/USD-Long-Positionierung während der jüngsten Abwärtsbewegung erweitert haben.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro mag zwar nur gegenüber vier der führenden Währungen in der letzten Woche Boden verloren haben, bei einem Anstieg der Risikobereitschaft sind seine Zugewinne gegenüber dem Japanischen Yen und dem Schweizer Franken jedoch kaum beeindruckend. Bei steigender politischer Besorgnis, die von den „gilet jaunes“ in Frankreich über die „Anti-EU-Achse“ in Italien bis zu dem Misstrauensvotum des griechischen Premierministers, der dieses mit nur einer einzigen Stimme für sich entscheiden konnte, werden die Anleger stattdessen zunehmend nervöser. Dennoch stammen die wichtigsten Faktoren der letzte Woche nicht aus Kontinentaleuropa. Stattdessen führte der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu Verlusten des Währungspaars EUR/USD von -0,93 %, während Entwicklungen beim Brexit das Währungspaar EUR/GBP um -1,15 % nachgeben ließen.

Externe Faktoren spielen immer noch eine Rolle

Obwohl für die kommende Woche die Januar-Sitzung der Europäischen Zentralbank ansteht (mehr dazu in Kürze), wird das Währungspaar EUR/GBP immer noch vom Brexit bestimmt, da kritische Fristen immer näher rücken, während das Währungspaar EUR/USD von dem Handelskonflikt zwischen den USA und China bestimmt wird. Nur beim Währungspaar EUR/USD wird sich die Lage wahrscheinlich wie bisher weiterentwickeln: Sowohl China, als auch die USA scheinen den Wunsch und die Bereitschaft zu haben, eine Einigung zu erzielen.

Der Brexit ist eine Sache für sich, die mit nichts vergleichbar ist. Als die britische Premierministerin Theresa May gegen Ende der Woche scheinbar Optionen auszuschließen begann – einschließlich eines Rückzugs aus dem Brexit, einer zweiten Volksabstimmung und Neuwahlen – kehrte das Währungspaar EUR/GBP einen Teil seiner früheren Verluste auf signifikante Weise um. Falls die Schlagzeilen sich weiter auf eine Weise entwickeln sollten, die darauf hindeutet, dass keine Einigung erzielt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen „harten Brexit“. Dadurch könnte sich das Währungspaar EUR/GBP leicht von dem Rest des Euro-Komplexes lösen und nach oben gehandelt werden – ungeachtet dessen, was die EZB am Donnerstag tut.

EZB-Einstellung schwächt ab, da Inflation verhalten bleibt

Die jüngsten Inflationsdaten aus der Euro-Zone bestätigten die Besorgnis, dass sich der starke Rückgang der Energiepreise seit Anfang Oktober signifikant negativ auf den Preisdruck ausgewirkt hat. Der endgültige VPI-Report für die Eurozone für Dezember wies eine Gesamtteuerung von +1,6 % gegenüber dem Vorjahr aus. Es ist daher kaum denkbar, dass EZB-Präsident Draghi und der EZB-Vorstand der Ansicht sein werden, dass ihre vier Kriterien für eine Beendigung der ultralockeren Geldpolitik erfüllt werden. Insbesondere hat die Realität die Erwartung enttäuscht, dass „Inflation dauerhaft sein und sich um diese Niveaus mit hinreichendem Vertrauen stabilisieren wird“.

Wenn die EZB am Donnerstag zusammenkommt, gibt es zwei Seiten zur Inflationsdebatte. Wie bereits erwähnt haben sich die Inflationserwartungen in den letzten Monaten destabilisiert, der Trend ist aber besonders über das letzte Jahr hinweg betrachtet ausgeprägt: Die fünfjährigen 5-Jahres-Inflations-Swap-Forwards erreichten im Januar 2018 mit 1,774 % einen Höhepunkt und schlossen die letzte Woche bei 1,553 %. Nachdem die Energiepreise sich in den letzten Wochen aber erholt haben – Brent-Rohöl konnte im letzten Monat +16,5 % hinzugewinnen – haben sich gleichzeitig die Inflationserwartungen stabilisiert (die fünfjährigen 5-Jahres-Inflations-Swap-Forwards sind im letzten Monat nur um -1,5 Bp gesunken).

Insgesamt erwarten wir, dass diese Entwicklung der EZB Anlass bietet, ihren Ton am kommenden Donnerstag abzuschwächen. Obwohl EZB-Präsident Draghi in der Vergangenheit nahegelegt hatte, dass sich eine Zinsanhebung irgendwann im „Sommer 2019“ realisieren könnte, gibt es hinreichend Belege, die darauf hindeuten, dass dieser Zeithorizont um ein paar Monate aufgeschoben werden wird. Es scheint zweifelhaft, dass der Vorstand irgendwelche Prognosen, die über das Ende dieses Kalenderjahres hinausreichen würden, abgeben möchte, da wir uns gerade erst im ersten Monat des Jahres 2019 befinden, aber auch aufgrund der Tatsache, dass Draghis Amtszeit im Oktober endet. Die EZB könnte sehr gut bei einer Zinsanhebung im Jahr 2019 bleiben – im Moment zumindest.

Wirtschaftsdatenmoment bleibt schwach

Von der EZB-Sitzung in dieser Woche abgesehen, werden am Mittwoch die anfänglichen PMI-Zahlen für die Euro-Zone für Januar veröffentlicht. Auch dies dürfte große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Gegen Ende des Jahres 2018 wurden die Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone eindeutig schwächer, ein Trend, der sich bisher im neuen Jahr fortgesetzt hat: Der Citi Economic Surprise Index ist mit -81,7 immer noch tiefrot, wenn er sich auch Ende der letzten Woche von -88,6 erholen konnte. Dieser Wert ist jedoch immer noch niedriger als der des Vormonats bei -77,5. Der vorläufige Komposit-PMI für die Euro-Zone für Januar wird erwartungsgemäß bei 51,4 liegen. Eine bescheidene Verbesserung von 51,1, aber nichts, was zu viel Vertrauen führen dürfte. Falls überhaupt, besteht für den PMI, angesichts der ständigen Enttäuschungen bei den Daten im letzten Monat (laut dem Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone), das Risiko weiterer Enttäuschungen.

Netto-Short-Positionierung im Euro... Immer noch eine Unbekannte

Schließlich wies der CFTC CoT-Report für die Woche bis 15. Januar, was die Positionierung betrifft, … nichts aus. Der Shutdown der US-Regierung bedeutet, dass die CFTC ihre Türen geschlossen hat; seit 21. Dezember wurden keine Berichte veröffentlicht (laut cftc.gov). Die jüngsten Daten, die uns vorliegen, sind inzwischen bereits drei Wochen alt. Für die Woche des 18. Dezember hatten Spekulanten ihre Netto-Short-Positionierungen im Euro auf 53.100 Kontrakte verringert, ein deutliches Minus von den zuvor gehaltenen 56.300 Netto-Short-Kontrakten. Die Positionierung war einmal mehr interessant geworden, aber dies ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine verlässliche Quelle. Stattdessen sollten sich Trader für Einsichten zur Positionierung an den IG Client Sentiment Index halten.

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