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Euro nach dem G20-Gipfel – Aufmerksamkeit richtet sich wieder auf den Haushalt in Italien

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Sowohl die italienische Politik, wie auch die europäischen, geldpolitischen Entscheider in Brüssel bleiben fest bei ihren Verhandlungspositionen. Jetzt ist die Europäischen Kommission bereit, Italien abzustrafen.

- Abwärtspotenzial beim Währungspaar EUR/USD könnte bis zu einem gewissen Grad überschaubar bleiben, insbesondere nachdem der fundamentale Hintergrund des US-Dollar in der letzten Woche aufgrund der US-Notenbank Federal Reserve aufgeweicht wurde.

- Der IG Client Sentiment Index deutet nach wie vor auf weiteres Abwärtspotenzial für den Euro hin.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Eine breitere Erholung der Risikobereitschaft erhielt durch höher rentierliche Währungen Rückenwind. Risiko-korrelierende Werte schlossen den November mit Zugewinnen, wodurch die Lage des Euro bis Ende der letzten Woche klar durchwachsen war. EUR/NZD und EUR/AUD lagen bei den Verlusten vorne. Sie gaben -1,52 % bzw. -1,19 % ab, während das Währungspaar EUR/JPY mit +0,36 % unter den EUR-Paaren am besten abschnitt. Gleichzeitig bestand auch weiterhin Sorge im Zusammenhang mit dem Brexit. Das Währungspaar EUR/GBP konnte um +0,33 % zulegen.

Am Freitag veröffentlichte Daten waren für den Euro besonders schwerwiegend, denn die wichtigsten Datenveröffentlichung der Woche erwies sich ebenfalls als äußerst enttäuschend. Der vorläuige VPI für die Euro-Zone für November ist von +2,2 % (gegenüber dem Vorjahr) auf +2,0 % gefallen. Der Kern-VPI lag bei +1,0 %, während +1,1 % erwartet worden waren. Diese Daten entsprechen dem Rückgang der Inflationserwartungen in den letzten Wochen. So waren die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards in den vergangenen vier Wochen von 1,679 % auf 1,625 % gefallen.

Zusammengenommen scheinen der jüngste Rückgang der Energiepreise (Brent-Rohöl hat während des letzten Monats -19,4 % verloren) und die relativen Zugewinnen des handelsgewichteten Euro (+1,42 % gegenüber dem Vorjahr, weitgehend aufgrund des Währungspaares EUR/GBP) auf eine kommende Inflationsschwäche hinzudeuten. Diese Umstände könnten der Europäischen Zentralbank durchaus einen Grund geben, ihren Zeitplan für die erste Zinsanhebung hinauszuzögern, selbst wenn sie mit der Beendigung ihres QE-Programms später in diesem Monat Ernst machen sollte. Immerhin wurde in den letzten Sitzungen der geldpolitischen Entscheider öffentlich über einen weiteren TLTRO nachgedacht (anstatt einer Fortführung des QE-Programms).

In der kommenden Woche haben wir nur sehr wenig auf dem Wirtschaftskalender, zumindest in Hinblick auf Informationen, die so wichtig wären, wie die vorläufigen Inflationsdaten, die Ende der letzten Woche kamen. Das endgültige BIP für das dritte Quartal 2018 für die Euro-Zone könnte etwas Aufmerksamkeit gewinnen. Da dies aber bereits die zweite Revision ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer signifikanten Änderung (und somit Marktreaktion) der Gesamtteuerung gering. Generell haben die Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone im Großen und Ganzen enttäuscht. Der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone hat von -56,7 am 2. November auf -62,9 am 30. November nachgegeben.

Ansonsten wird die nagende Schuldenkrise in Italien unter den Marktteilnehmern wieder im Mittelpunkt stehen. Auf Seiten der italienischen Politik in Rom besteht der Wunsch, die Wahlkampfversprechen zu erfüllten, was kurzfristig zu einem höheren Defizit führen wird. Unter den Europa-Politikern in Brüssel besteht hingegen die Sorge, dass hohe Defizite die Wahrscheinlichkeit einer umfassenden Krise nach Vorbild Griechenlands in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone erhöht (Italiens Verschuldung liegt bei 130 % des BIP).

Die Europäische Kommission bewegt sich auf die Einleitung eines Defizitverfahrens zu, das auf eine Strafe in Höhe von 0,5 % des BIP – etwa 9 Mrd. Euro – hinauslaufen könnte. Wie es scheint wird es in dieser Hinsicht kurzfristig zu mehr Spannungen kommen. Die Abstimmung über die Einleitung eines Defizitverfahrens würde Ende Januar 2019 stattfinden. Es besteht also immer noch Raum für Verhandlungen und Deeskalation. Aber die Uhr tickt.

Wirft man schließlich noch einen Blick auf die Positionierung, stieg laut dem CFTC CoT für die Woche bis 27. November die Netto-Short-Positionierung der Großspekulanten im Euro von 47.200 Netto-Short-Kontrakten in der Vorwoche auf 55.100 Kontrakte. Die Positionierung wird wieder einmal interessant, auch wenn sie immer noch auf einem historisch niedrigen Niveau liegt. Somit bleibt die Gefahr einer Kapitulation (Short-Abdeckung, die den Euro scharf nach oben schicken würde) niedrig.

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