Verpassen Sie keinen Artikel von David Song

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von David Song abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

EUR/USD

Fundamentalprognose für den Euro: Bärisch

Gesprächsansätze zum Euro

Das Währungspaar EUR/USD nähert sich mit schnellen Schritten dem Monats-Hoch (1,1500 USD). Hintergrund sind neue Kommentare von Vertretern der US-Notenbank Federal Reserve, die den Wetten auf einen längeren Zinsanhebungszyklus die Kraft nehmen. Der Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Oktober-Sitzung könnte aber die jüngsten Zugewinne des Wechselkurses schwächen, da der Vorstand der Notenbank immer noch in keiner Eile ist, die Nullzinspolitik (ZIRP) zu beenden.

Kommentare des stellvertretenden Vorsitzenden der Federal Reserve Richard Clarida deuten darauf hin, dass die US-Notenbank weiterhin zögert, Zinsen über Neutral zu implementieren, da die Weltwirtschaft „einige Belege dafür bietet, dass sie sich verlangsamt“. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (Federal Open Market Committee bzw. FOMC) könnte im Rahmen seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 einen längerfristigen Leitzins von 2,75 % bis 3,00 % projizieren, da „Risiken für den Wirtschaftsausblick im Großen und Ganzen ausgeglichen scheinen“.

Dem FOMC könnte jedoch keine große Wahl bleiben, als auf die Veränderungen in der US-Handelspolitik zu reagieren, denn höhere Zolltarife führen zu höheren Input-Preisen und der Ausschuss könnte zeitweilig Zinsen über dem Neutral-Niveau implementieren, um die Inflation um das symmetrische 2 % Ziel zu halten.

EUR/USD-Kurserholung aufgrund defensiver EZB gefährdet

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell und seine Kollegen könnten also im Dezember letztlich doch eine straffungsorientierte Zinsanhebung vornehmen und die Notenbank könnte die US-Haushalte und Unternehmen weiter auf höhere Kreditkosten im Jahr 2019 vorbereiten, um ihrem dualen Mandat in der Geldpolitik nachzukommen.

Bis dahin warnt die jüngste Kursbewegung vor einer stärkeren Erholung des Währungspaars EUR/USD, während das bärische Momentum nachlässt. Eine Reihe defensiver Kommentare von Seiten der EZB könnte den jüngsten Zugewinnen des Wechselkurses jedoch Einhalt gebieten, da EZB-Präsident Mario Draghi und Kollegen immer noch in keiner Eile sind, den geldpolitischen Ausblick zu ändern. Die EZB könnte auch weiter auf Zeit spielen, selbst nach Auslaufen des quantitativen Lockerungsprogramms (QE) Ende des Jahres, da die „Maßstäbe für die zugrundeliegende Inflation generell verhalten bleiben“. Der EZB-Vorstand könnte Spekulationen über eine unmittelbar bevorstehende Zinsanhebung den Boden entziehen, da ihre Vertreter erwarten, dass die Zinsen im Euro-Raum „noch mindestens bis Sommer 2019 auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben werden

“.

So bieten die divergierenden Pfade der Geldpolitik einen langfristig bärischen Ausblick für das Währungspaar EUR/USD. Der Wechselkurs könnte jedoch in den kommenden Tagen eine größere Erholung verzeichnen, wenn sich die Serie höherer Hochs und Tiefs früher in der Woche fortsetzen sollte. Gleichzeitig scheint der Relative Strength Index (RSI) aus der bärischen Formation, die bis in den Vormonat zurückreicht, ausbrechen zu wollen.

Euro-Tageschart

EUR/USD-Kurserholung aufgrund defensiver EZB gefährdet

Ein Scheitern, das August-Tief (1,1301 USD) zu halten, deutet darauf hin, dass der breitere Ausblick für das Währungspaar EUR/USD nach unten geneigt bleibt. Aber der Bereich um 1,220 USD (78,6 % Retracement) scheint kurzfristig Unterstützung zu bieten, da der Wechselkurs die bärische Sequenz aus der Vorwoche beendet hat und eine neue Serie höherer Hochs und Tiefs bildet.

Dann wiederum erhöht die Bewegung über die Fibonacci-Überschneidung um 1,1390 USD (61,8 % Retracement) bis 1,1400 USD (50 % Expansion) das Risiko eines weiteren Laufs in den Bereich 1,1510 USD (38,2 % Expansion). Der nächste Bereich von Interesse kommt dann um 1,1640 USD (23,6 % Expansion) bis 1,1680 USD (50 % Retracement).

Eine tiefergehende Analyse finden Sie in der Prognose für den Euro für das vierte Quartal