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Euro-Prognose: Kommende BIP- und VPI-Revisionen bei fortwährenden Italien-Spannungen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Bärisch

- Anhaltende Spannungen im Zusammenhang mit dem Haushalt in Italien machen die Lage für den Euro bärisch, denn weder Brüssel noch Rom scheinen bereit hinsichtlich der jeweiligen Forderungen Kompromisse einzugehen.

- Die kommenden Wirtschaftsberichte werden dem Euro wahrscheinlich nicht helfen können, den Revisionen bereits veröffentlichter Daten werden die Marktteilnehmer nur an das sich verlangsamende Wachstumsmoment in der Euro-Zone erinnern.

- Der IG Client Sentiment Index deutet nach wie vor auf weiteres Abwärtspotenzial für den Euro hin.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro setzte seine Verlustphase in der letzten Woche fort. Dabei verlor er gegenüber fünf der sieben führenden Währungen Boden. Gleichzeitig setzte sich seine wöchentliche Verlustphase gegenüber dem US-Dollar auf vier in Folge fort (und sechs der letzten sieben; das Währungspaar EUR/USD verlor letzte Woche -0,46 %). Die Währungspaare EUR/NZD (-1,66 %) und EUR/AUD (-0,92 %) lagen bei den Verlusten, die mit umfangreichen Verlusten risiko-korrelierender Werte einhergingen, vorne. Insofern erlaubte die Stärke in den Aktienmärkten es dem Währungspaar EUR/JPY sich mit mageren +0,10 % so gerade über Wasser zu halten.

Jetzt, kurz vor Mitte November, scheint es wahrscheinlich, dass die Katalysatoren, die den Euro in den letzten Wochen nach unten geführt haben, weiter bestehen bleiben. Die Sorge über das nachlassende Wachstumsmoment lässt sich nicht abschütteln, denn die zweite Revision des BIP-Reports für die Eurozone für das dritte Quartal 2018 wird den Marktteilnehmern die Schwäche an der Wirtschaftsdatenfront in Erinnerung rufen. Der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone liegt derzeit bei -55,8, ein Rückgang von -24,8 vor einem Monat.

Auf ähnliche Weise wird die endgültige Version des VPI-Reports für die Euro-Zone für Oktober zeigen, dass der Preisdruck in der Region weiter unter dem mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank von +2 % liegen wird. Es wird davon ausgegangen, dass der VPI, wie ursprünglich gemeldet, bei +1,7 % gegenüber dem Vorjahr liegen wird. Die Inflationserwartungen sind in den letzten Wochen von 1,686 % am 12. Oktober auf 1,706 % am 9. November gestiegen. Der in den letzten Wochen schwächere Euro könnte dazu beitragen, die Inflationserwartungen anzuheben. Im Vorjahresvergleich liegt der handelsgewichtete Euro -1,49 % niedriger.

Ansonsten wird die vor sich hin brodelnde italienische Staatsschuldensaga in den Augen der Marktteilnehmer eine Belastung darstellen. Die italienischen Politiker in Rom wollen einen Haushalt, der die Wahlkampfversprechen erfüllt, aber zu einem kurzfristig höheren Defizit führt. Unter den Europa-Politikern in Brüssel besteht hingegen die Sorge, dass hohe Defizite die Wahrscheinlichkeit einer umfassenden Krise nach Vorbild Griechenlands in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone erhöht (Italiens Verschuldung liegt bei 130 % des BIP). Ein Kompromiss steht nicht außer Frage, erscheint aber deutlich weniger wahrscheinlich als noch gegen Ende September.

Wirft man schließlich noch einen Blick auf die Positionierung, stieg laut dem CFTC CoT für die Woche bis 6. November die Netto-Short-Positionierung der Großspekulanten im Euro von 32.600 Netto-Short-Kontrakten in der Vorwoche auf 46.800 Kontrakte. Die Positionierung beginnt wieder interessant zu werden, sie befindet sich aber immer noch auf historisch niedrigem Niveau und somit bleibt das Risiko einer Kapitulation gering.

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