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Euro-Prognose: Stiller Kalender bedeutet in der kommenden Woche Italien oder Zusammenbruch

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Der Euro setzte seine Schwächephase fort. Er verlor gegenüber fünf der anderen sieben führenden Währungen Boden als sich das Kalenderblatt von Oktober zu November wendete.

- Es stehen keine als „hoch“ bewerteten Datenveröffentlichungen aus Deutschland oder der Euro-Zone in der kommenden Woche an; das bedeutet, der einzige potenzielle, interne Katalysator in den kommenden Tagen sind die Fortschritte in Hinblick auf den Haushalt Italiens (den Zwischenwahlen in den USA und dem Brexit wird mehr Aufmerksamkeit gelten).

- Der IG Client Sentiment Index kehrte sich zügig zu bärisch um, nachdem Privat-Trader begannen, den Euro-Dip zu kaufen.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro war die zweite Woche in Folge die am drittschlechtesten abschneidende führende Währung. Er verlor gegenüber allen Währungen mit Ausnahme des Schweizer Franken (EUR/CHF +0,52 %) und dem Japanischen Yen (EUR/JPY +1,01 %) Boden. Dies lag nicht am Euro selbst. Vielmehr verlieh eine zunehmende Risikobereitschaft höher rentierlichen Währungen Auftrieb. Außerdem lösten Fortschritte an der Brexit-Front eine Umkehr des Britischen Pfunds aus (EUR/GBP -1,24 %).

Insofern erwies sich auch der US-Dollar, als die Reservewährung der Welt, gegenüber dem Australischen und dem Neuseeland-Dollar als schwach. Das Währungspaar EUR/USD verlor in der letzten Woche nur -0,33 %, aber drei der vier am besten abschneidenden EUR-Paare waren sichere Häfen (EUR/CHF, EUR/JPY und EUR/USD).

Für Trader ungünstigerweise lässt sich aus der Kursbewegung der letzten Woche nicht viel mehr ableiten. Die Bewegungen der höher rentierlichen und mit Risiko korrelierenden Werte scheinen mit den Folgen von Portfolioneujustierungen nach einem volatilen Oktober verknüpft zu sein. Nachdem der DXY Index +2,10 % hinzugewinnen konnte und die Aktienmärkte so stark verloren haben, wie seit mindestens September 2011 nicht mehr, scheint es nur normal, das Neujustierungen im neuen Handelsmonat in einem Anstieg der Risikobereitschaft resultieren. Deswegen lässt sich nur schwer sagen, dass das, was wir in der letzten Woche beobachten konnten, irgendwelche vorhersagbaren Implikationen dafür hätte, was in den kommenden Tagen geschehen wird.

Der dünne Wirtschaftskalender für die erste volle Woche des Monats November bringt dem Euro nur wenig. Somit mangelt es dem Euro an konkreten, eigenen Treibern (mit Ausnahme der leicht defensiven Verschiebung im Rahmen der geldpolitischen Oktober-Sitzung der Europäischen Zentralbank). Die veröffentlichten Daten enttäuschten. So fiel der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone von -29,3 am 5. Oktober auf -56,7 zum Ende der letzten Woche.

Es stehen für Deutschland oder die Euro-Zone keine mit „hoch“ bewerteten Termine an und die PMI-Werte, die am Dienstag kommen, sind die endgültigen Werte bereits in der Vergangenheit veröffentlichter Daten. Wahrscheinlich kommen und gehen die Daten in dieser Woche ohne viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen (eine Sichtweise, die durch die Tatsache weiter bekräftigt wird, dass in dieser Woche die Zwischenwahlen in den USA stattfinden und darauf wird sich gerechtfertigterweise die Aufmerksamkeit konzentrieren). Sofern es in der italienischen Haushalts-Sage zu keinen Fortschritten kommen sollte, wird der Euro in der Tat lediglich Mitfahrer sein, während die anderen Währungen das Steuer übernehmen.

Als ein Referenzpunkt dienen, neben dem Rückgang des Wirtschaftsdatenmoments (das sich auch in den G10-Volkswirtschaften außerhalb der USA beobachten ließ), die Energiepreise, die in den letzten Wochen weiter gefallen sind, was die Inflationserwartungen drückt. Dies zählt, da EZB-Präsident Mario Draghi bei zwei Sitzungen in Folge zum Ausdruck gebracht hat, dass die Ungewissheit im Zusammenhang mit der Inflationsprognose schwindet. Sollte es über längere Zeit zu keinen höheren Inflationserwartungen kommen, könnte dies zu einem Anlass für weitere Spekulationen führen, dass der nächste geldpolitische Schritt der EZB ein defensiver sein wird. Die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards (Präsident Draghis bevorzugter Inflationsmaßstab) haben im letzten Monat leicht von 1,679 % auf 1,685 % nachgegeben.

Wirft man schließlich noch einen Blick auf die Positionierung, stieg laut dem CFTC CoT für die Woche bis 30. Oktober die Netto-Short-Positionierung der Großspekulanten im Euro von 30.300 Netto-Short-Kontrakten in der Vorwoche auf 32.600 Kontrakte. Selbst nach einer leichten Zunahme im Zusammenhang mit der geldpolitischen Oktober-Sitzung der EZB (den dieser aktuellste CoT-Report abdeckt) bleibt die Positionierung im historischen Vergleich gering und das Risiko einer Kapitulation bleibt niedrig.

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