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Euro-Prognose: Nach EZB Abwärtspotenzial, die Probleme in Italien gären

Fundamentalprognose für EUR/USD: Bärisch

- Der Euro verlor nach der Pressekonferenz von EZB-Präsident Draghi am Donnerstag insgesamt stark. Hintergrund war die Bestätigung, dass, obwohl das QE-Programm im Dezember enden werde, dies nicht bedeute, dass keine anderen Programme (d.h. TLTROs) gestartet werden könnten.

- Bei Volatilität in den globalen Anleihen- und Aktienmärkten waren die „sichere Hafen“-Paare (EUR/CHF, EUR/JPY und EUR/USD) drei der vier größten Verlierer der letzten Woche.

- Der IG Client Sentiment Index kehrte sich zügig zu bärisch um, nachdem Privat-Trader begannen, den Euro-Dip zu kaufen.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro war in der letzten Woche die am drittschlechtesten abschneidende, führende Währung. Er verlor gegenüber allen Währungen, mit Ausnahme des Britischen Pfunds (EUR/GBP +0,44 %) und dem Neuseeland-Dollar (EUR/NZD +0,94 %), Boden. Bei Volatilität in den globalen Anleihen- und Aktienmärkten waren die „sichere Hafen“-Paare (EUR/CHF -1,55 %, EUR/JPY -0,87 % und EUR/USD -0,97 %) drei der vier größten Verlierer der letzten Woche. Von Problemen außerhalb der Euro-Zone einmal abgesehen, gab auch die Europäische Zentralbank Tradern wieder einmal Gründe, den Euro zu verkaufen.

Der Euro stürzte während der Pressekonferenz von EZB-Präsident Draghi ab, nachdem bestätigt worden war, dass die EZB zwar ihr QE-Programm im Dezember 2018 beenden werde, dennoch aber erklärt wurde, dass die EZB wie schon in der Vergangenheit über andere Mittel (d.h. TLTROs) nachdenken könnte, wenn es dies tun müsse, um Italien zu stützen. Wenn Präsident Draghi auch weiterhin mit Zuversicht über den Inflationsausblick sprach, ist es eine Tatsache, dass, falls die EZB bereit sein sollte, ein weiteres geldpolitisches Unterstützungsprogramm aufzulegen, die erste Zinsanhebung möglicherweise in weiterer Ferne liegt als „Sommer 2019“, wie zuvor angegeben.

Präsident Draghis scharfer, in Richtung Italien gerichteter, Tonfall fand am Donnerstag und Freitag eine unmittelbare Erwiderung. Dies ist eine nicht unbedeutende Indikation dafür, dass die Spannungen in naher Zukunft weiter zunehmen werden. Trader sollten auf die Renditen italienischer Staatsanleihen achten, da sie im Vergleich zu anderen Anlageklassen die wichtigsten Auswirkungen auf den Euro im letzten Monat hatten. Für den Moment haben, nach der EZB-Sitzung, diese Faktoren den Euro kurzfristig in eine bärischere Richtung gelenkt.

Was die Wirtschaftsdaten betrifft, die für die kommende Woche anstehen, ist die einzige Meldung, auf die es ankommt, der vorläufige Verbraucherpreisindex für die Euro-Zone für Oktober am Mittwoch. Es wird erwartet, dass die Gesamtteuerung von +2,1 % auf +2,2 % gestiegen ist, während die Kerninflation den Erwartungen zufolge von +0,9 % (gegenüber dem Vorjahr) auf +1,1 % gestiegen ist.

Als das Einzige als „hoch“ eingestufte Ereignis der Woche ist es sehr wahrscheinlich, dass die bestimmenden makroökonomischen Probleme (Handelskriege, Brexit, italienischer Haushalt) in der nächsten Woche die Schlagzeilen bestimmen werden. Die Trader werden aber möglicherweise stärker an der Tatsache interessiert sein, dass die Inflationserwartungen weiter fallen. So gaben die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards (EZB-Präsident Draghis bevorzugter Inflationsmaßstab) im letzten Monat von 1,697 % auf 1,659 % nach. Dies spiegelt die Abwärtsbewegung des Brent-Rohöls von 82,72 Dollar pro Barrel auf 77,62 Dollar pro Barrel zwischen 28. September und 26. Oktober wider.

Wirft man schließlich noch einen Blick auf die Positionierung, stieg laut dem CFTC CoT für die Woche bis 23. Oktober die Netto-Short-Positionierung der Großspekulanten im Euro von 29.300 Netto-Short-Kontrakten in der Vorwoche auf 30.300 Kontrakte. Es ist erwähnenswert, dass der Berichtszeitraum nicht die EZB-Sitzung am Donnerstag abdeckt, die zu einem signifikanten Euro-Abverkauf geführt hat. Wir sollten also auf den kommenden CoT-Report als Belegt dafür achten, ob es zu einer Zunahme der Netto-Short Euro-Kontrakte gekommen ist. Nichtsdestotrotz bleibt die Positionierung historisch niedrig und das Risiko einer Kapitulation bleibt gering.

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