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Euro-Prognose: Weiter unter Feuer, während Aufmerksamkeit sich der Türkei zuwendet

Euro-Prognose: Weiter unter Feuer, während Aufmerksamkeit sich der Türkei zuwendet

2018-08-13 11:00:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Währungsstratege
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Euro-Prognose: Weiter unter Feuer, während Aufmerksamkeit sich der Türkei zuwendet

Fundamentalprognose für EUR/USD: Bärisch

- Nachdem die Türkische Lira sich im freien Fall befindet, kommt es zu einem Dominoeffekt in den europäischen Finanzmärkten, da Anleger sich fragten, ob das Engagement europäischer Banken in der Türkei eine weitere Finanzkrise in der Region auslösen könnte.

- Bis die türkischen Emissionen sich auf dem Weg zu einer Lösung befinden – es wird noch schlimmer werden, bevor es sich bessert – gibt es nur wenig, das sich anderweitig auf den Euro auswirkt (insbesondere auf dem Wirtschaftskalender dieser Woche).

- Der IG Client Sentiment Index hat sich von „bullisch“ früher in der letzten Woche zu „gemischt“ verschoben.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro war vielleicht nicht die am schlechtesten abschneidende Währung, er hatte aber Ende letzer Woche einen schrecklichen Wochenschluss. Hintergrund war neue Besorgnis an seiner östlichen Front. Nachdem die Türkische Lira sich im freien Fall befindet, kommt es zu einem Dominoeffekt in den europäischen Finanzmärkten, da Anleger sich fragten, ob das Engagement europäischer Banken in der Türkei eine weitere Finanzkrise in der Region auslösen könnte. Das Währungspaar EUR/JPY fiel um -1,74 Prozent und gab damit alle Zugewinne seit dem 30. Mai wieder ab, während das Währungspaar EUR/USD um -1,36 Prozent und auf das niedrigste Niveau seit 13 Monaten fiel.

Es muss nicht extra erwähnt werden, dass nach einer relativ ruhigen Phase für den Euro – viele der EUR-Paare waren während der letzten zwei Monate spannengebunden – die Volatilität auf schädliche Weise nach oben geschossen ist. Was zuvor als eine erwartungsgemäße Phase der Geldpolitik auf Autopilot gesehen wurde, ist nun von lauter Fragen umgeben, ob die Europäische Zentralbank überhaupt über die Fähigkeit verfügt, ihre geldpolitischen Anreize während des derzeit projizierten Zeitrahmens einzustellen (Erinnerung: Ende des QE-Programms im Dezember 2018; Zinsanhebungen im „Sommer 2019“).

Laut einem am Freitag von der Financial Times veröffentlichten Berichts war der Aufsichtsbereich der EZB (Single Supervisory Mechanism) nach der starken Abwertung der türkischen Lira in den letzten Monaten im Prozess, das Engagement europäischer Banken in der Türkei zu prüfen.

Die EZB-Aufsicht hat begonnen, Sorge darüber zu äußern, dass türkische Kreditnehmer unzureichend gegen eine Schwäche der Lira abgesichert seien und beginnen könnten, bei ihren Krediten in ausländischen Währungen in Verzug zu geraten. Das würde bedeuten, dass die Bilanzen europäischer Banken wieder unter Druck geraten könnten. Laut der Bank für internationalen Zahlungsausgleich schulden türkische Kreditnehmer spanischen Banken 83,3 Mrd. Dollar, französischen Banken 38,4 Mrd. Dollar und italienischen Banken 17 Mrd. Dollar.

Dementspreched könnte der Kontrast zwischen der EZB und der Fed nicht deutlicher sein – die Fed steht kurz vor einer weiteren Zinsanhebung um 25 Bp im nächsten Monat und die EZB ist potenziell in der Position, Finanzinstitutionen in ihrem Aufgabenbereich weitere Notfallliquiditätsunterstützung in den nächsten Monaten bereitstellen zu müssen. Bis die türkischen Emissionen sich auf dem Weg zu einer Lösung befinden – es wird noch schlimmer werden, bevor es sich bessert – gibt es nur wenig, das sich anderweitig auf den Euro auswirkt (insbesondere auf dem Wirtschaftskalender dieser Woche).

Trader sollten sich bei der Volatilität in nächster Zeit in beide Richtungen orientieren, insbesondere da sich die Positionierung jetzt verflacht hat. Laut dem CFTC-CoT-Report, der für die Woche bis 7. August veröffentlicht wurde, hielten Spekulanten +10.600 Netto-Long Euro-Kontrakte. Das ist ein Rückgang um -93 Prozent von dem Rekordhoch, das während der Woche bis 17. April erreicht worden war (+151.500 Kontrakte).

Angesichts dessen, dass der Absturz der Türkischen Lira erst am Freitag erfolgte, sind die sich daraus ergebenden Auswirkungen für den Euro im aktuellen COT-Report noch nicht in Erscheinung getreten. Es scheint jedoch angesichts der bereits dünnen Positionierung während der Woche bis 7. August äußerst wahrscheinlich, dass die Spekulanten im Euro zum ersten Mal seit der Woche bis 1. Mai 2017 im Euro wieder Netto-Short geworden sind.

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