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Euro-Prognose: Aufmerksamkeit wendet sich Draghi zu – Euro-Stabilisierung geht weiter

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Der Euro hat seinen Bodenbildungsprozess, den er vor zwei Wochen begonnen hat, fortgesetzt und konnte in der letzten Woche, mit Ausnahme von zwei, gegenüber allen Währungen Boden gewinnen.

- Die Wirtschaftsdaten haben sich im Großen und Ganzen zusammen mit den Inflationserwartungen zu bessern begonnen. Die Trader werden ihre Aufmerksamket auf zwei Reden des EZB-Präsidenten Mario Draghi in dieser Woche richten, um Hinweise auf die weitere Geldpolitik zu erhalten.

- Der IG Client Sentiment Index deutet auf einen neutralen Ausblick für das Währungspaar EUR/USD hin. Die Privat-Trader haben aber begonnen, ihre Netto-Long-Positionierung zu erhöhen.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro war in der letzten Woche unter den drei am besten abschneidenden Währungen und konnte, mit Ausnahme von zwei, gegenüber allen führenden Währungen Boden gewinnen. Unter den EUR-Paaren schnitt das Währungspaar EUR/USD am besten ab. Es konnte während der aufgrund des Feiertags in den USA verkürzten Woche +0,53 Prozent gewinnen, da der US-Dollar unter dem offiziellen Beginn des Handelskrieges zwischen den USA und China litt. Und obwohl die Marktbeteiligung aufgrund der Fußballweltmeisterschaft niedrig war, dürften die kommenden Wirtschaftsdaten und Meldungen aus der Eurozone mehr Interesse auf sich ziehen, als dies bisher im Juli der Fall gewesen ist.

Die Wirtschaftsdaten haben sich im Großen und Ganzen zusammen mit den Inflationserwartungen zu bessern begonnen. Die Trader werden ihre Aufmerksamket auf zwei Reden des EZB-Präsidenten Mario Draghi in dieser Woche richten, um Hinweise auf die weitere Geldpolitik zu erhalten. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone, der sich am 8. Juni mit -100,1 beinahe an einem Sieben-Jahres-Wert befand, könnte sich bis zum Ende der letzten Woche auf -36,1 erholen. Der endgültige Verbraucherpreisindex für die Eurozone für Juni, der für Donnerstag ansteht, wird mit +2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr das Ausmaß veranschaulichen, mit dem die Datenlage sich stabilisieren konnte.

Nachdem das Datenmoment sich jetzt also verbessert und die Inflation steigt, scheint es entsprechend wahrscheinlich, dass EZB-Präsident Mario Draghi in der Lage sein wird, von einem stark defensiven Ton im Rahmen seiner Reden zur Gelpolitik in dieser Woche (Montag und Mittwoch) abzusehen. Im Rahmen des EZB-Zinsentscheids im Juni hatte Draghi gesagt, es sei möglich, dass eine Zinsanhebung bereits im „Sommer 2019“ anstehen könnte. Es besteht die Möglichkeit, dass er in dieser Hinsicht für mehr Klarheit sorgen wird. Die Zinsmärkte preisen derzeit die ersten Zinsbewegung der EZB für September 2019 ein.

Ansonsten enthält der Wirtschaftskalender nur wenige andere signifikante Gelegenheiten für Trader, um einen dauerhaften Eindruck der Kursbewegung zu gewinnen. Die ZEW-Erhebungen für die Eurozone und für Deutschland für Juli am Dienstag werden ein nur geringes Interesse auf sich ziehen, wie auch Kommentare der EZB-Vertreter Lautenschläger, Praet und Mersch am Dienstag und Mittwoch.

Von den Daten einmal abgesehen werden Trader den Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und ihren Handelskriegen an mehreren Fronten besondere Aufmerksamkeit schenken. Nachdem die Front mit China nun eröffnet ist, werden Trader wohl schnell auf jedwede Hinweise darauf reagieren, dass auch Europa tiefer in den Handelszwist hineingezogen wird. Die simple Realität, dass die USA im Zentrum einer Störung des weltweiten Handelssystems stehen, verschafft dem US-Dollar jedoch einen Nachteil, was ein weiterer Grund dafür sein könnte, dass sich das Währungspaar EUR/USD kurzfristig weiter stabilisieren wird.

Schließlich spielt auch die Positionierung zu Beginn des dritten Quartals 2018 keine Rolle mehr – eine vollständige 180-Grad-Wende gegenüber der Positionierung zu Beginn des zweiten Quartals 2018. Mit dem Feiertag Mitte der Woche in den USA steht noch die Veröffentlichung der CFTC-Positionierungszahlen für die Woche bis 3. Juli an (sie sollen am Montag, dem 9. Juli kommen). Laut dem jüngsten Bericht für die Woche bis 26. Juni hielten Spekulanten +33.900 Netto-Long Euro-Kontrakte, ein Rückgang um -78 Prozent von dem Rekordhoch, das während der Woche bis zum 17. April erreicht worden war (+151.500 Kontrakte). Die Positionierung ist immer noch kein signifikanter Faktor für den Euro.

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