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Euro-Prognose: Euro blickt auf Sintra-EZB-Forum für weitere Hinweise

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Der Entscheid der EZB, ihr QE-Programm zu drosseln, überraschte niemanden; die Trader waren aber dennoch entäuscht über den Ausblick, der eine Zinsanhebung vor Juni 2019 ausschloß. Und der Euro wurde zum Spiegel dieser Enttäuschung.

- Der Wirtschaftskalender ist diese Woche deutlich stiller; die Aufmerksamkeit gilt dem EZB-Forum in Sintra, Portugal, und dem vorläufigen PMI-Daten für Juni für die Eurozone am Freitag.

- Der IG Client Sentiment Index deutet jetzt auf einen bärischen Ausblick für das Währungspaar EUR/USD hin, da die Privattrader versuchen, den Rücksetzer nach dem Kollaps am Donnerstag zu kaufen.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro war in der letzten Woche eine der am schlechtesten abschneidenden Währungen. Er verlor gegenüber allen führenden Währungen mit Ausnahme des Australischen und des Kanadischen Dollar (EUR/USD +0,55 Prozent, EUR/CAD +0,42 Prozent). Hintergrund der Verluste war der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Dabei kam die Notenbank zwar ihrem Versprechen nach, die Anlagenankäufe nach Dezember 2018 zu beenden, sie stellte aber auch klar, dass es vor dem „Sommer 2019“ als frühester Termin zu keinen Zinsanhebungen kommen werde.

Nachdem der Ausblick eine Zinsanhebung in den nächsten 12 Monaten grundsätzlich also ausschließt, setzt sich wieder das Thema der geldpolitischen Divergenz durch: Bis die EZB die Zinsen 2019 anhebt, wird die US-Notenbank Federal Reserve ihren Leitzins wahrscheinlich um weitere 100 Bp angehoben haben. Die Weitung der Renditen von US-Schatzanleihen im Vergleich zu ihren Gegenstücken in Europa dürfte das Währungspaar EUR/USD für die vorhersehbare Zukunft deckeln, wenn nicht sogar unter Abwärtsdruck setzen.

Trader erhalten Einsicht in den Entscheidungsfindungsprozess diese Woche, wenn die geldpolitischen Entscheider in Sintra, Portugal, für das jährliche EZB-Forum zusammenkommen. Das Hauptaugenmerk gilt in diesem Jahr der Inflation und dem Lohnwachstum. Angesichts dessen, dass Hauptgrund für die niedrigen Zinsen der EZB der Kampf gegen den fortwährenden Deflationsdruck ist, könnten Kommentare von Präsident Mario Draghi oder dem Chefökonomen Peter Praet im Rahmen der Konferenz dieser Woche mit großer Wahrscheinlichkeit die Märkte bewegen (obwohl es unwahrscheinlich scheint, dass dabei die Verluste des Währungspaars EUR/USD am Donnerstag wieder gutgemacht werden).

Von dem EZB-Forum in Sintra einmal abgesehen, blicken die Marktteilnehmer auf einen weitgehend leeren Kalender. Die einzigen Daten, auf die wie in dieser Woche achten, sind die vorläufigen PMI-Werte für Juni, die am Freitag kommen. Laut den von Bloomberg News zusammengestellten Konsensprognosen werden weder der PMI für Frankreich, Deutschland, noch die Eurozone gegenüber dem endgültigen Wert für Mai zulegen. Insgesamt bleibt die Wirtschaftsdatendynamik für die Eurozone laut dem Citi Economic Surprise Index schwach. Er schloß die letzte Woche bei -97,2.

Schließlich ist auch die übersättigte Positionierung, wie es mehrere Wochen lang der Fall gewesen ist, nicht mehr der ausschlaggebende Faktor, der sie noch zu Beginn des zweiten Quartals 2018 gewesen ist. Spekulanten hielten während der Woche bis 12. Juni +88.200 Netto-Long Euro-Kontrakte, ein Rückgang um -42 Prozent von dem Rekordhoch, das während der Woche bis 17. April (+151.500 Kontrakte) erreicht worden war.

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