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Starke Fundamentalsituation des Euro wird zu Beginn des Jahres 2018 zum Treiber zunehmender Long-Positionen

Starke Fundamentalsituation des Euro wird zu Beginn des Jahres 2018 zum Treiber zunehmender Long-Positionen

2018-01-08 03:30:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
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Starke Fundamentalsituation des Euro wird zu Beginn des Jahres 2018 zum Treiber zunehmender Long-Positionen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Weitere Zugewinne des Euro werden es mit einem bereits übersättigten Futures-Markt zu tun bekommen, in dem die von Spekulanten gehaltenen Netto-Long-Positionen zu Beginn des Jahres 2018 ein Rekord-Hoch erreicht haben.

- Die EZB wird die Zinsen dieses Jahr nicht anheben und mit ihrem Normalisierungsprozess auf Autopilot muss der Euro kurzfristig wahrscheinlich ohne die Notenbank als signifikanten Treiber auskommen.

- Der IG Client Sentiment Index deutet darauf hin, dass das Währungspaar EUR/USD in den kommenden Tagen weiter zulegen könnte.

Der Euro schloss unter den wichtigsten Währungen, die von DailyFX Research abgedeckt werden, letzte Woche in der Mitte. Er gab am stärksten gegenüber dem Kanadischen Dollar (EUR/CAD -1,08 Prozent) ab und konnte gegenüber dem Japanischen Yen (EUR/JPY +0,52 Prozent) am meisten gewinnen. Mit Inkrafttreten der neuen MiFID II Vorschriften scheint es, dass die europäischen Finanzinstitute sich mit dem Volumen der Handelsaktivität, zu der es normalerweise bei Beginn eines neuen Jahres kommt, zurückhalten. Im Laufe der Zeit wird sich zeigen, ob die niedrigeren Volumen von Dauer sind, und ob es weitere Auswirkungen auf die Volatilität geben wird.

Wie auch in der Vorwoche, als der Wirtschaftskalender keinen großen Einfluss auf den Euro hatte, gibt es auch in der kommenden Woche keine quantitativen und qualitativen Ereignise, die zu einem Treiber signifikanter Kursbewegungen des Euro werden dürften. Am Montag stehen die Einzelhandelsabsätze für die Euro-Zone für November an. Es wird erwartet, dass die sich bessernden Konsumtrends während des vierten Quartals 2017 bestätigen werden. Das deutet darauf hin, dass wir Ende Januar einen starken BIP-Wert erhalten werden. Am Dienstag folgen die Arbeitslosenzahlen für die Eurozone für November. Den Erwartungen zufolge werden sie ausweisen, dass der Arbeitsmarkt das stärkste Niveau seit Januar 2009 erreicht hat. Von diesen beiden Berichten abgesehen, bietet das Protokoll der geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank im Dezember am Donnerstag wohl die größte Möglichkeit einer Event-getriebenen Kursbewegung.

Sofern es nicht zu größeren Veränderungen der Wirtschaftsdatendynamik kommt – was angesichts des Wirtschaftskalenders dieser Woche recht unwahrscheinlich ist – hat es den Anschein, als gäbe es nur wenig, was den Euro aus seiner derzeitigen Bahn werfen könnte. Immerhin wird die EZB – angesichts dessen, dass sie dem Vorbild der Fed folgt – die Zinsen nicht anheben, solange ihr QE-Programm läuft. Dies setzt sich noch in vollem Umfang bis mindestens Ende des Jahres fort. Die Auswirkungen sind gering, aber wichtig: Falls die EZB-Geldpolitik während der nächsten Monate auf Kurs bleiben sollte, könnte dies bedeuten, die Kursbewegung im Zusammenhang mit wichtigen Veröffentlichungen, wie den VPI- oder PMI-Berichten, könnte zukünftig gedämpft sein.

Zu Beginn der ersten vollständigen Handelswoche des Jahres 2018 verfügt der Euro nach wie vor über starke Fundamentaldaten, die ihn unterstützen. Die Wirtschaftsdatendynamik hat zwar abgeschwächt, bleibt aber solide. Der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone schloss am Freitag bei +46,0, ein Rückgang von +49,3 in der Vorwoche und ein geringerer Wert als die +60,1 im Vormonat (die Verschlechterung scheint eine Funktion des Kalenderwechsels und der wenigen neuen Veröffentlichungen während der letzten zwei Wochen zu sein).

Der endgültige Composite-PMI-Wert für Dezember für die Euro-Zone zeigte, dass die Wachstumsdynamik im Euro-Raum so stark ist, wie seit Januar 2011 nicht mehr. Gleichzeitig schloss der PMI für das fertigende Gewerbe in der Euro-Zone das Jahr 2017 auf einem Rekordwert.Betrachtet man aus dem Markt abgeleitete Indikatoren des Preisdrucks, wie die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflationsswap-Forwards, ein bevorzugter Maßstab für den Preisdruck des EZB-Präsidenten Draghi, schlossen diese die letzte Woche bei 1,710 Prozent, etwas niedriger als die 1,720 Prozent in der Vorwoche, aber immer noch höher als der Wert von 1,708 Prozent im Vormonat.

Angesichts dessen, dass die Euro-Stärke sich während der letzten Monate erhalten konnte, dürften Belege dafür, dass die Inflationserwartungen auch weiter einem Aufwärtstrend folgen, die EZB zuversichtlich im Hinblick auf ihren derzeitigen Pfad zur Normalisierung der Geldpolitik sein lassen.Laut dem jüngsten COT-Report der CFTC wurden während der Woche bis 2. Januar 127.900 Netto-Long-Kontrakte von Spekulanten gehalten. Das ist das höchste Niveau aller Zeiten.

Obwohl dies keine ausreichende Information ist, anhand derer allein man eine nonkonformistische Euro-Short-Position eingehen sollte, ist es ein Warnhinweis, dass der ein Jahr währende Aufwärtstrend – das Währungspaar EUR/USD hatte am ersten Handelstag des Jahres 2017 seinen Boden erreicht – weit gereift ist und mit Vorsicht vorgegangen werden sollte. So lange hinter dem Euro starke Fundamentaldaten stehen, könnten Trader auch zu Beginn des neuen Jahres weiterhin Gründe finden, in der Einheitswährung Long zu gehen.

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