Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Anmelden
Bitte versuche es erneut
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Dow Jones
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Euro driftet nach geldpolitischer Sitzung der EZB auf der Suche nach einem Rettungsring

Euro driftet nach geldpolitischer Sitzung der EZB auf der Suche nach einem Rettungsring

2017-10-30 14:34:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
Teile:
Euro driftet nach geldpolitischer Sitzung der EZB auf der Suche nach einem Rettungsring

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

– Der Euro wurde nach der geldpolitischen Sitzung der EZB am Donnerstag nach unten geprügelt und schloß gegenüber allen führenden Währungen, mit Ausnahme von einer, mit Verlusten.

- Laut dem CFTC COT-Report fielen die nichtkommerziellen Euro-Netto-Longs um -8 Prozent von ihrem höchsten Stand seit Mai 2011.

- Die Privat-Trader-Positionierung deutet auf weitere Verluste des Währungspaars EUR/USD in den kommenden Tagen hin.

In unseren täglichen Webinaren wird der weitere Werdegang vom Euro besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.

Der Euro verzeichnete seine zweitschlechteste Woche des Jahres und schloß unter den führenden Währungen, die von DailyFX Research abgedeckt werden, als vorletzte. Das Währungspaar EUR/USD war das am schlechtesten abschneidende EUR-Paar und schloß mit einem Verlust von -1,52 Prozent, während das Währungspaar EUR/AUD positiv mit einem Zugewinn von +0,30 Prozent schloß. Die geldpolitische Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag war eindeutiger Katalysator für die starken Verluste Ende der Woche, da sie die übergreifende Botschaft zu den Niedrigzinsen deutlich machte: Wie die US-Notenbank Federal Reserve es nach dem Ende ihres QE-Programms getan hatte, wird auch die EZB nach dem Ende ihres QE-Programms die Zinsen „über einen längeren Zeitraum hinweg“ unverändert auf ihrem derzeitigen Niveau halten.

Obwohl laut dem derzeitigen Drosselungsplan das QE-Programm noch bis September 2018 laufen soll, stellte EZB-Präsident Draghi klar, dass es möglich ist, dass die EZB ihr QE-Programm über diesen Termin hinaus verlängern könnte, einschließlich einer weiteren schrittweisen Drosselung des Prozesses. Unter Anmerkung, dass „immer noch ein hoher Grad an geldpolitischen Anreizen erforderlich ist“ nannte Draghi „[nach wie vor] verhaltenen Preisdruck im Binnenmarkt“ und eine „Kerninflation, die erst noch einen überzeugenden Aufwärtstrend aufweisen muss“ als Rechtfertigung für die Geduld der EZB in Hinblick auf die Zinsen.

Offensichtlich über manche der Risiken besorgt, die mit den Prognosen der EZB einhergehen, merkte Draghi an, dass „die Abwärtsrisiken für das Wachstum auch die Entwicklungen im Währungsmarkt umfassen.“ Draghi könnte den Euro effektiv gedeckelt haben, indem er andeutete, dass weitere Zugewinne auf Animosität und Widerstand auf Seiten der geldpolitischen Entscheider treffen würden.

In der kommenden Woche gibt es einige wichtige Datenveröffentlichungen, die dazu beitragen werden, die Erwartungen für EUR-Paare in nächster Zeit zu formen. Am Dienstag wird der anfängliche Verbraucherpreisindex für die Euro-Zone für Oktober veröffentlicht. Den Erwartungen zufolge wird er im Vergleich zu der vorläufigen Schätzung von +1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben. Die Fünf-Jahres, Fünf-Jahres Inflations-Swap-Forwards, ein Maßstab für die mittelfristige Inflation (und einer der von EZB-Präsident Draghi bevorzugten Maßstäbe), schloss die letzte Woche bei 1,668 Prozent. Ein Zugewinn von 1,648 Prozent in der Vorwoche, aber ein Zugewinn von 1,618 Prozent einen Monat zuvor.

Von den jüngsten Spannungen in Katalonien, Spanien, einmal abgesehen, laufen alle Trends in die richtige Richtung für den Euro. Die Wirtschaftsdaten der Euro-Zone bleiben laut dem Citi Economic Surprise Index im Vergleich zu den Erwartungen der Analysten stark. Der CESI für die Euro-Zone stieg von +54,1 in der Vorwoche und von +50,2 am 29. September auf +59,5 bei Ende der Woche. Das Ausmaß des jüngsten Wirtschaftswachstum wird ebenfalls am Dienstag deutlich werden. Für den anfänglichen BIP-Report für die Euro-Zone für das dritte Quartal 2017 werden +2,3 Prozent annualisiert erwartet.

Damit der Euro seinen jüngsten Kursabrutsch abbremsen kann, müssen die kommenden Daten einfach nur dem Konsens entsprechen, da sowohl Wachstums- als auch Inflationserwartungen inzwischen seit mehreren Wochen einem positiven Trend folgen. Auch wenn die Dispositition der EZB gegenüber weiteren Euro-Zugewinnen negativ sein mag, tritt die Notenbank nicht offen für eine Euro-Schwäche ein. Dementsprechend könnten die Verluste nicht zu stark sein, auch wenn der breitere Markt-Bias im Hinblick auf den Euro bärisch wird.

Schauen Sie in unsere Euro-Prognose für das vierte Quartal 2017 und in die DailyFX Trading-Leitfäden.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.