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  • 3)…die eigentliche Frage ist daher mE nicht, ob temporär, sondern, wie stark oder auch nicht der Anstieg in den kommenden 2-3 Monaten ausfallen wird und ob die FED früher reagieren sollte…Morgen gehts weiter mit dem Thread 🤯
  • 2)…bedenkt man, dass FED das Tapering spätestens im Dezember des Startschuss geben wird, Vorbereitung aber schon im August beginnt, finde ich, dass es nicht unbedingt abwegig ist, dass der Bondmarkt so langsam eine Wende durchspielt…
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Warum Bidens China-Politik die Aktienmärkte erschüttern und den US-Dollar stärken kann

Warum Bidens China-Politik die Aktienmärkte erschüttern und den US-Dollar stärken kann

Dimitri Zabelin, Analyst

US-CHINA SPANNUNGEN, HANDELSKRIEG, BIDEN, AKTIEN, AUD/USD:

  • Steigende US-China-Spannungen könnten Aktiengewinne trotz Impfanstrengungen und fiskalischer Stimulierung untergraben
  • Prekärer Ausblick von Covid-19 dürfte als Verstärker geopolitischer Schocks wirken
  • Warum Chinas politische Ambitionen mit unbekannten Kosten auf die Weltwirtschaft durchschlagen

Seit Jahresbeginn ist der S&P 500 um etwas mehr als 11 Prozent gestiegen, während der technologielastige Nasdaq Composite Index mit einem Plus von nur etwas mehr als sechs Prozent zurückgeblieben ist. Die laue Performance des Nasdaq Composite ist zu einem großen Teil auf die Kapitalflucht aus pandemieanfälligen Sektoren - wie dem Technologiesektor - in zyklischere Branchen - wie die Konsumgüterindustrie - zurückzuführen.

Zwei Faktoren scheinen die Haupttreiber hinter dieser Veränderung zu sein. Der erste ist die kühne fiskalische Stimulierungsspritze sowohl des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump als auch seines Nachfolgers Joe Biden; der andere ist die beispiellose Impfkampagne. Zusammengenommen haben sie zu einer Wiederbelebung der Wirtschaft geführt und die Aussichten für das Wirtschaftswachstum aufgehellt - so dachten wir zumindest.

Weltweit verabreichte Covid 19 Impfungen

Covid-19 Weltweite Impfungen verabreicht

US-CHINA-SPANNUNGEN ESKALIEREN

Trotz der IWF-Prognose, dass das globale Wachstum Ende 2021 sechs Prozent erreichen wird - die Prognose wurde von 5,5 Prozent nach oben korrigiert -, könnten die politischen Spannungen zwischen den USA und China diesen Ausblick entgleisen lassen. Die Beziehungen zwischen Peking und Washington haben sich unter Herrn Trump stark verschlechtert, was größtenteils auf den Handelskrieg und Streitigkeiten über Hongkongs neue Sicherheitsgesetze zurückzuführen ist.

Während viele auf eine Rückkehr zur "Normalität" in internationalen Angelegenheiten unter Biden spekulierten, bleiben die eskalierten Spannungen mit China ein gemeinsamer Nenner der beiden Präsidenten. In einer Rede anlässlich seiner 100 Tage im Amt sagte Biden, er begrüße den Wettbewerb mit China, machte aber deutlich, dass "wir Amerikas Interessen in allen Bereichen verteidigen werden".

Dazu gehöre auch die Aufrechterhaltung einer "starken militärischen Präsenz im indopazifischen Raum", da die USA mit dem asiatischen Riesen um den "Sieg im 21. Biden hob auch seine Multi-Billionen-Dollar-Infrastruktur-Initiative hervor, die er den American Jobs Plan nennt. Sie konzentriert sich stark auf die Wiederherstellung der heimischen Produktion und die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums angesichts der Pandemie.

Die letztgenannte Initiative soll mit Chinas großen Plänen konkurrieren, während Peking seinen eigenen Wirtschaftsmotor hochfährt. Ein hochrangiger Mitarbeiter der Biden-Administration verriet, dass die Politik des Präsidenten gegenüber China eine Mischung aus der seines Vorgängers und der von Barak Obama sein wird, für den der jetzige Bewohner des Weißen Hauses als Vizepräsident tätig war. Seine bisherige Rhetorik und Politik scheint diese Vorstellung zu unterstützen.

Während diese Mischung den Aktienmärkten, die sich dank der Pandemie weiterhin in einer prekären Lage befinden, eine gewisse Atempause verschafft, ist die zunehmende Feindseligkeit Chinas ein Risiko, das die Anleger immer noch einpreisen. Politische Volatilität in dieser Hinsicht kann schwer zu quantifizieren sein, und ihre asymmetrischen Auswirkungen auf die Märkte - insbesondere im aktuellen Klima - stellen eine Gefahr für die Portfolio-Performance dar.

CHINAS GRÖSSTES DILEMMA: DER GROSSE KOMPROMISS

China befindet sich an einem kritischen Punkt, an dem zwei scheinbar konkurrierende Prioritäten aufeinandertreffen. Das eine Ziel war es, durch wirtschaftliche Integration ein größerer Akteur in der Weltwirtschaft zu werden, indem es sich als wichtiger Knotenpunkt in das Netzwerk der Lieferketten einbettet und seine milliardenschwere Konsumentenbasis für die Welt öffnet.

Dieses Ziel entsprach dem politisch-ökonomischen Zeitgeist der Globalisierung des 21. Jahrhunderts. Pekings Teilnahme an diesem globalen Modell basiert auf dem Fundament eines liberalen, regelbasierten Systems, das darauf abzielt, Freihandelsabkommen zu unterstützen und die Ventile der Kapitalströme über nationale Grenzen hinweg zu öffnen.

Mit diesem Ziel konkurrieren Chinas wachsende politische Ambitionen in Asien, wo Pekings Aktionen zu internationalen Rückschlägen geführt haben. Dazu gehören das relativ neue nationale Sicherheitsgesetz in Hongkong, ein aggressiveres Vorgehen in der Außenpolitik gegenüber Indien entlang der LAC im Himalaya-Gebirge und militärische Übergriffe in Taiwan und im Südchinesischen Meer.

Folglich hat die Reibung mit dem Westen China dazu gezwungen, sich zwischen seinen beiden Prioritäten zu entscheiden, und angesichts der jüngsten Aktionen hat es sich eindeutig mehr in Richtung der letzteren geneigt. Das soll nicht heißen, dass sich das Land vollständig von der Globalisierung abkoppeln wird. Ein gewisses Maß an Entkopplung könnte dem Land jedoch mehr Freiheit geben, eine mutigere außenpolitische Haltung einzunehmen.

Aus einer marktorientierten Perspektive bedeutet dies, die Lieferketten neu zu ordnen und den Vertrieb von Schlüsselprodukten wie Halbleiterchips zu stören - bei denen bereits jetzt eine starke Verknappung zu verzeichnen ist. In seinem letzten Fünfjahresplan hat China die Herstellung dieser Chips im eigenen Land als oberstes nationales Anliegen eingestuft.

Diese Initiative wurde jedoch auch durch die Bemühungen der Trump-Administration ausgelöst, den Export von strategischen Technologien - wie Chips - einzuschränken. Dies ermutigte China, seine Hinwendung nach innen zu beschleunigen. Mit Blick auf die Zukunft könnte die politische Volatilität aufgrund der angespannten Beziehungen Chinas zu seinen Partnern zu einem Aufschlag auf havengebundene Devisen und einem Abschlag auf konjunktursensitive Währungen führen.

WIE MAN SICH GEGEN EINEN US-CHINA-KONFLIKT ABSICHERT

Der US-Dollar und der japanische Yen könnten die erste Wahl für Investoren sein, wenn sich das Umfeld von der Priorität der Rendite zur Liquidität verschiebt. Der australische und der neuseeländische Dollar hingegen könnten aufgrund ihrer Rohstoffabhängigkeit und ihrer starken Bindung an das chinesische Wirtschaftswachstum besonders hart getroffen werden. Ein Modell, das diese Dynamik genauer erklärt, finden Sie hier.

USD und JPY waren auf dem Höhepunkt der Pandemie im März 2020 inmitten des panikbedingten Ausverkaufs die Champions. Während die vergangene Performance kein Indikator für zukünftige Ergebnisse ist, haben häufige Stimmungsschwankungen die Tendenz, die Nachfrage nach diesen Währungen zu steigern. Rohstoffe wie Öl und Eisenerz - die sich häufig mit dem AUD bewegen - könnten ebenfalls einem erhöhten Verkaufsdruck ausgesetzt sein.

AUD/USD-AUSBLICK

AUD/USD bleibt nach seiner spektakulären Erholung vom Tief im März 2020 seit Dezember in einer Handelsspanne. Wenn das Paar seinen Anstieg ausweiten möchte, wird ein erneutes Testen des Hochs vom Februar 2018 bei 0,7988 entscheidend sein. AUD/USD flirtete im Februar dieses Jahres kurz mit diesem Niveau, bevor es sich schüchtern in seine vertraute Spanne zurückzog.

AUD/USD - Wochenchart

AUD/USD - Chart

AUD/USD-Chart erstellt mit TradingView

Wenn das Paar jedoch den Mut aufbringt, 0,7988 zu durchbrechen, könnte es die Tür öffnen, um ein 4-Jahres-Swing-Hoch bei 0,8125 herauszufordern. AUD/USD erreichte dieses Niveau im September 2017 und testete es im Dezember 2018 noch einmal, bevor es schließlich kapitulierte. Ein erneutes Erreichen dieser Niveaus ist nicht undenkbar, obwohl die politische Volatilität zwischen China und den USA den Enthusiasmus von AUD/USD dämpfen könnte.

--- Geschrieben von Dimitri Zabelin für DailyFX.com

Um Dimitri zu kontaktieren, verwenden Sie @ZabelinDimitri auf Twitter

UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT TURBOZERTIFIKATEN

Steht man auf der Käuferseite (bullisch) und meint, dass der US-Dollar in Zukunft steigt, könnten Long-Turbo Zertifikate interessant werden. Verkäufer oder auch bärisch eingestellte Trader, könnten sich für die Short-Turbo Zertifikate interessieren.

Optionen und Zertifikate sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten.

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