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Defensive Aktien Verstehen

Defensive Aktien Verstehen

Richard Snow, Markets Writer

Das Wort „defensiv“ ist für die meisten, die nach einem Aktientitel suchen, in den sie investieren können, nicht sonderlich attraktiv. Defensive Aktien können sich aber als äußerst wichtig für die Navigation von Aktienmarktvolatilität erweisen und – was noch wichtiger ist – bei einem Crash des Marktes.

Ihre größte Attraktivität liegt darin, dass sie Anleger während finanzieller Rezessionen oder einem Crash tendenziell schützen, da Diversifizierung die Korrelation der Investitionen verringert, die in einem Portfolio gehalten werden.Defensive Titel sind aber nicht nur bei einer Rezession nützlich. Sie können auch für Trader mit einer niedrigeren Risikotoleranz (z.B. jene, die eine geringere Volatilität ihrer Anlagen wünschen), die einfach nur ihr Kapital erhalten wollen, von Interesse sein. Dieser Artikel erklärt, was defensive Aktien sind, warum sie nützlich sind und wie Trader oder Anleger von ihrem Trading profitieren können.

Falls Sie neu im Aktienhandel sein sollten, sollten Sie sich vielleicht die Grundlagen des Aktienmarktes als Einführung in die Welt des Aktienhandels durchlesen.

Was ist eine defensive Aktie

Defensive Aktien

Defensive Aktien, die auch als „nichtzyklische Aktien“ oder „sicherer Hafen“ bezeichnet werden, umfassen Unternehmen, deren Umsätze und Dividenden ungeachtet des Zustands der Gesamtwirtschaft nur geringe Schwankungen aufweisen. Ein defensiver Titel bietet also beständige Dividenden und stabile Einkünfte bei allen Marktbedingungen.

Im Allgemeinen liegt das daran, dass Unternehmen, die defensive Aktien ausgeben, Waren oder Dienstleistungen anbieten, die als unentbehrlich gelten. Das bedeutet, die Nachfrage nach diesen Waren/Dienstleistungen ist eher beständig.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein Halten defensiver Titel keine Garantie gegen negative Erträge bietet. Allerdings konnten defensive Aktien in der Vergangenheit Wirtschaftsabschwünge besser überstehen als zyklische Aktien, welche dazu tendieren, der Dynamik der zugrundeliegenden Wirtschaft kurzfristig zu folgen.2] Die defensivsten Aktien

Beispiele für defensive Aktien finden sich in den Aktienmarktsektoren Versorger, Gesundheitswesen und Basiskonsumgüter. Sie weisen generell die folgendenEigenschaften auf:

  • Solide Bilanzen – Unternehmen, die eine niedrige Verschuldung aufweisen, sind besser dafür aufgestellt, ihre Schulden bei schwierigen Marktbedingungen zu bedienen.
  • Niedriges Beta – Das „Beta“ einer Aktie misst die Korrelation der Aktie relativ zu dem breiteren Markt. Ein Beta nahe an 1 bedeutet, dass die Aktie sich ähnlich wie der breitere Aktienmarkt entwickelt und ein niedriges Beta (nahe an 0) ist weniger stark mit dem breiteren Markt verknüpft. Defensive Aktien weisen Beta-Werte auf, die entweder nahe bei 0 liegen oder ein negatives Beta haben.
  • P/E-Ratio – Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (engl. Price-to-Earnings bzw. P/E-Ratio) ist eine wohlbekannte Formel, die zur Bewertung einer Aktieherangezogen wird.Das P/E-Ratio kann ebenfalls helfen, einen defensiven Titel zu identifizieren, da diese im Allgemeinen ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis aufweisen.

Titel mit niedrigeren Kurs-Gewinn-Verhältnissen sind häufig indikativ für defensive Aktien, weil Anleger nicht gezwungen sind, einen Aufschlag für einen Titel mit massivem Ertragswachstumspotenzial zu bezahlen. Stattdessen ist das Verhältnis niedrig, weil das Ertragswachstum stabil ist oder sogar nahe bei Null liegt, was einen niedrigeren Kurs relativ zu den Erträgen rechtfertigt.

Beispiel für einen defensiven Titel

Der Aktienmarkt wirkt sich auf vielerlei Weise auf die Wirtschaft aus, vor allem bei einer schweren Rezession oder einem Markt-Crash. Ein Markt-Crash, wie die globale Finanzkrise 2008/2009, führt zu massiven Sparmaßnahmen, Zwangsliquidierungen großer Unternehmen und staatlichen Rettungspaketen für Sektoren, die im Falle eines Ausfalls eine systemische Gefahr darstellen.

In Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen versuchen Anleger sich vor Anlagen zu schützen, die Wert verlieren, und einige der am schlechtesten abschneidenden Werte sind tendenziell zyklische Aktien, also Aktien die stark mit der zugrundeliegenden Wirtschaft korrelieren. Defensive Aktien haben den Gesamtaktienmarkt bei einem Markt-Crash aufgrund ihrer gewünschten nichtzyklischen Qualitäten aber häufig übertroffen.

Eine effektive Weise zur Veranschaulichung der Tendenz defensiver Titel, in turbulenten Zeiten besser abzuschließen, ist ein Vergleich der Performance einer defensiven Aktie gegenüber der Entwicklung des breiteren Aktienmarktes während des gleichen Zeitraums. Bei defensiven Titeln, die in den USA gehandelt werden, sollten Sie sich die relative Wertentwicklung im Vergleich zu einem der führenden Indizes anschauen, also dem Dow Jones Industrial Average, dem S&P 500 oder dem NASDAQ 100.

Unten finden Sie einen Chart des S&P 500 für die Zeit der Finanzkrise 2008/2009. Man kann deutlich erkennen, dass der US-Aktienmarkt insgesamt drastische Verluste aufwies. Der S&P 500 ist aufgrund seiner Komponenten stark in zyklischen Werten gewichtet, die in dieser Zeit heftig litten, wodurch der Index nachgab.

S&P500 veranschaulicht die Verluste im US-Aktienmarkt

Demgegenüber schaffte es Gilead Sciences, ein biopharmazeutisches Unternehmen, die Finanzkrise gut zu überdauern und auf einem ähnlichen Kursniveau aus ihr herauszukommen, auf dem es in sie hinein gegangen war. Der Aktienkurs stieg scharf, fiel scharf und konsolidierte sich dann, so dass er letztlich viel besser dastand als die meisten zyklischen Titel.

Das macht intuitiv Sinn: Unter Verbrauchern besteht ungeachtet der Wirtschaftslage Bedarf an Gesundheitsfürsorge und Arzneimitteln. Insofern sind biopharmazeutische Aktien und Titel im Gesundheitswesen tendenziell defensive Werte, da sie von Natur aus antizyklisch sind.

Gilead Sciences Inc schlägt den Markt

Es ist äußerst wichtig zu beachten, dass defensive Titel nicht zwangsläufig bei Konjunkturrückgängen Zugewinne erzielen. Sie können zwar steigen, den Wert aber auch halten oder sogar an Wert verlieren. Nichtsdestotrotz sind sie interessant, da sie dazu tendieren, den breiteren Aktienmarkt zu Zeiten eines Crashs zu übertreffen.

Andere defensive Vermögenswerte

Defensive Anlagewerte sind glücklicherweise nicht auf den Aktienmarkt beschränkt. Man findet sie auch in anderen Märkten, wie dem Devisenmarkt, dem Rohstoffmarkt und dem Anleihenmarkt.

„Sicherer Hafen“-Währungen

US-Dollar, Euro, Japanischer Yen und Schweizer Franken werden häufig als „Sicherer Hafen“-Währungen gesehen, da sie tendenziell negativ mit Aktien während eines Markt-Crashs korrelieren. Im Allgemeinen weisen diese defensiven Währungen neben anderen wünschenswerten Eigenschaften Leistungsbilanzüberschüsse, solide Finanzsysteme, eine relativ geringe staatliche Verschuldung gegenüber dem BIP, ein stabiles Wirtschaftswachstum und ausreichende Liquidität auf. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle „sicherer Hafen“-Währungen zwangsläufig alle diese Eigenschaften aufweisen, zumindest aber die meisten davon.

Defensive Rohstoffe

Gold wird gemeinhin als ein „sicherer Hafen“-Metall anerkannt, weil stets Nachfrage nach dem Edelmetall bestehen wird (d.h. Schmuck und manche industrielle Verwendungen). Außerdem ist sein Angebot von Natur aus auf die Goldmenge beschränkt, die weltweit abgebaut werden kann. Darin liegt der Unterschied zu Devisen, denn Notenbanken können das Geldangebot über ihre Geldpolitik erhöhen, wodurch das Risiko entsteht, dass der Wert der Währung aufgrund von Inflation sinkt. Natürlich muss man über den besonderen Stellenwert von Gold in den finanziellen Aspekten während der gesamten Wirtschaftsgeschichte der Menschheit nicht viele Worte verlieren.

US-Staatsanleihen

Wenn Aktien fallen, kaufen Trader und Anleger häufig US-Staatsanleihen. So versuchen sie Finanzmittel von einem Risikowert zu einem stabileren Wert umzuschichten. Staatsanleihen sind tendenziell Investmentvehikel mit einem niedrigen Ertrag für die die US-Regierung bürgt. Sie gelten aufgrund der Stärke der US-Wirtschaft und der Stabilität der US-Regierung als die sichersten Anleihen der Welt.

Defensive Aktien – Häufig gestellte Fragen

Sind defensive Aktien nur während einer Rezession nützlich?

Während defensive Aktien sich in der Vergangenheit zu Zeiten von Rezessionen besser als zyklische Titel entwickelt haben, können sie auch in guten Zeiten Wert bringen. Defensive Aktien sind relativ billig, was es Anlegern erlaubt, sie zu ausgezeichneten Kursen zu kaufen, wenn zyklische Aktien zulegen. Außerdem können defensive Aktien bei der Diversifizierung eines Aktienportfolios Vorteile bringen, auch zu Zeiten eines Wirtschaftsbooms

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