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Kosten und Gebühren von Turbo Knockout Zertifikate

Kosten und Gebühren von Turbo Knockout Zertifikate

2020-10-14 10:30:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Mitwirkender
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Kosten und Gebühren von Turbo Knockout Zertifikate

Turbo Knockout Zertifikate sind in der Regel gelistete Hebelprodukte und werden daher anderes als CFDs an gelisteten Handelsplätzen wie z.B. Spectrum in Frankfurt am Main gehandelt.

Dadurch das Turbo Knockout Zertifikate an börsenähnlichen Handelsplätzen gehandelt werden, bieten sie dem Privatanleger die Möglichkeit auf Basis der jeweiligen Kosten, die unterschiedlichen Anbieter von Turbo Zertifikaten zu vergleichen.

Anleger sollten stets die Kosten und die Bepreisung von Turbo Knockout Zertifikaten vergleichen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden und mit dem Handel beginnen. In diesem Beitrag gehen wir auf die vier wichtigsten Kostenfaktoren von Turbo Zertifikaten ein.

Welche Kosten entstehen beim Handel mit Turbo Knockout Zertifikaten?

Beim Handel mit Turbo Knockout Zertifikaten können in der Regel vier Kostenfaktoren unterschieden werden. Anleger sollten stets bei der Auswahl von Knockout Zertifikaten diese vier Kostenfaktoren im Blick haben und mit anderen Anbietern vergleichen.

Es können folgende vier Kostenfaktoren unterschieden werden:

  1. Kommission
  2. Spread
  3. Aufgeld
  4. Finanzierungskosten

1. Kommission

Viele Anbieter verlangen eine Kauf- bzw. Verkaufsgebühr pro Transaktion. Diese wird oft als Kommission bezeichnet. Kommissionen senken den Bruttoinvestitionsbetrag und gehen auf Lasten der Rendite.

Mit Turbo 24 Knockout Zertifikaten von IG können Sie allerdings 24 Stunden an 5 Handelstagen kommissionsfrei handeln. Dieser erhebliche Kostenvorteil kann durchaus viel ausmachen.

Angenommen Sie zahlen 3.50 € pro Transaktion für ein Turbo Knockout Zertifikat. Ein Daytrader mit 90 Transaktionen im Monat, würde allein für die Kommission einen Betrag i.H.v. 315 € pro Monat oder 3780 € im Jahr bezahlen. Das Zahlenbeispiel zeigt, welch ein starken Einfluss die Kommission auf die Performance hat und sollte daher stets im Auge behalten werden.

2. Spread

Der Spread bzw. die Geld-Brief-Spanne ist eine der bekanntesten und in fast allen Finanzprodukten wiederzufinden. Sie bezeichnet den Unterschied zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs eines Finanzprodukts.

Je enger die Spanne ist, desto geringer ist der Spread. Trader sollten Turbo Zertifikate vergleichen und die Spreadentwicklung über Zeiträume beobachten. Bei Turbo Zertifikaten ist der Spread dynamisch.

Das bedeutet der Spread kann variieren. In Zeiten sehr unsicherer Marktphasen und zu bestimmten wichtigen Ereignissen, wie z.B. Leitzinsentscheidungen kann die Volatilität steigen und dementsprechend auch der Spread.

Kosten und Gebühren von Turbo Knockout Zertifikate

Lesen Sie unseren Leitfaden für den Handel mit Turbo Knock Out Zertifikaten, um die Grundlagen des Handels mit Turbo24 zu verstehen.

3.Aufgeld

Eine weitere Kostenart bei Turbo Zertifikaten ist das Aufgeld. Der Emittent von Turbo Zertifikaten wie z.B. Raydiusin Frankfurt am Main, garantieren dem Käufer eines Turbo Zertifikat bei Erreichen der K.O.-Schwelle, die Position glattzustellen. Se begrenzen somit die Verluste des Käufers und tragen das darüberhinausgehende Marktrisiko. Die daraus resultierende Risikobegrenzung macht Turbo Zertifikate daher bei Privatanlegern sehr beliebt.

Der Emittent nimmt allerdings ein Aufgeld für die Kompensation der Risiken. Die garantierte Knockout-Schwelle hat beim Emittenten zur Folge, dass er z.B. das Risiko für Kurslücken (Gap-Risiko) trägt.

Angenommen Sie haben einen DAX 30 Turbo Call mit K.O.-Schwelle bei 12.000 Punkten erworben. Übernacht kommen schlechte Nachrichten aus Asien, die am Morgen in Frankfurt zu einem Gap-Down bis auf 11.800 Punkten führen.

Obwohl die erste zu handelnde Taxe bei 11.800 Punkte war ist ihr Turbo Zertifikat bereits ausgeknockt, weil die K.O-Schwelle garantiert wird. Das Risiko für den Fall einer Kurslücke wird bei Turbo Zertifikaten über das Aufgeld abgegolten.

Das Aufgeld kann stark variieren. Auch beim Aufgeld sollten die Anleger wachsam sein und das Aufgeld bei unterschiedlichen Anbieter vergleichen.

Lernen sie mehr über den DAX 30 Handel mit Turbo Zertifikaten.

4.Finanzierungskosten

Bei Turbo Knockout Zertifikate ohne Laufzeitbegrenzung sogenannte „Open-End Produkte“ werden die Finanzierungskosten börsentäglich vor Handelsbeginn durch die Anpassung der Knockout-Schwelle berücksichtigt.

Dabei wird bei einem Turbo (Call) Zertifikat die Knockout-Schwelle nach oben und bei einem Turbo (Put) Zertifikat die K.O.-Schwelle nach unten angepasst. Somit wird der innere Wert des Turbo Zertifikates durch die Finanzierungskosten gesenkt.

Anders als bei CFDs, bei denen die Finanzierungskosten einzeln in Rechnung gestellt werden, wird bei Turbo Zertifikaten die Knockout-Schwelle täglich angepasst, um die Finanzierungskosten abzugelten.

Kosten und Gebühren von Turbo Knockout Zertifikate

Turbo Zertifikate werden an der Börse gehandelt. CFDs dagegen OTC. Erfahren Sie mehr über Turbo Zertifikate und CFDs.

Wie wird die Knockout Anpassung bei Turbo Zertifikaten berechnet?

Turbo Zertifikate Trader sollten unbedingt verstehen, wie die Knockout Anpassung berechnet wird, um die Berechnungsweise und schließlich die Anpassung der K.O-Schwelle nachzuvollziehen.

Bei Turbo Call Zertifikaten wird durch die Anpassung die K.O.-Schwelle nach oben und bei Turbo Put Zertifikaten nach unten angepasst. Der dabei angewendete Zinssatz hängt von der zugrundeliegenden Währung des gehandelten Marktes ab.

Die Höhe der Finanzierungskosten ist nicht konstant und kann je nach Marktlage schwanken. Der Anpassungssatz ändert sich, wenn der zugrundeliegende Zinssatz sich ändert. Die Pauschalgebühr des Emittenten hingegen ist in der Regel konstant und führt zu keiner Veränderung des Anpassungssatzes.

Anhand dem folgendem Beispiel mit Turbo 24 Zertifikaten von IG verdeutlichen, wir die Berechnung zur Anpassung der Knockout-Schwelle anhand des DAX 30.

Tägliche Anpassung der Knockout-Schwelle bei Turbo Zertifikaten

Kosten und Gebühren von Turbo Knockout Zertifikate

Angenommen man entscheidet sich für ein Turbo 24 Call Zertifikat mit K.O-Level bei 13028 Punkten. Um die Anpassung der K.O-Schwelle nachzuvollziehen benötigen wir folgende Informationen:

  • K.O-Level
  • Marktzinssatz
  • Pauschalgebühr
  • Anzahl der Tage

In der oben beigefügten Grafik wird die Berechnung anhand des Beispiels berechnet. Für den nächsten Tag ergibt sich am 18.11.19 für den 19.11.19 eine Anpassung i.H.v. 0.89 Punkten. Die neue angepasste K.O-Schwelle per 19.11.19 wäre somit bei diesem Turbo Call Zertifikat bei 13028 + 0.8923 = 13028.89 Punkten.

Kosten von Turbo Zertifikate: Zusammenfassung

  • Somit kann man abschließend festhalten, dass bei Turbo Knockout Zertifikaten nicht nur der Spread, sondern auch die Finanzierungskosten, Kommission und das Aufgeld eine wichtige Rolle spielen.
  • Mit zunehmender Haltedauer eines Turbo Zertifikats nimmt die Bedeutung des Spread als Kostenfaktor im Vergleich zu den Finanzierungskosten und dem Aufgeld ab.
  • Die Kommission stellt dennoch einen großen Kostenfaktor dar, der bei IG Turbo Zertifikaten nicht zu Tragen kommt. Turbo24 Zertifikate werden 24 Stunden an 5 Tagen die Woche kommissionsfrei frei gehandelt.
  • Bei Turbo Knockout Zertifikaten werden die Finanzierungskosten börsentäglich vor Handelsbeginn durch die Anpassung der Knockout-Schwelle berücksichtigt.
  • Dabei wird bei einem Turbo (Call) Zertifikat, die Knockout-Schwelle nach oben und bei einem Turbo (Put) Zertifikat die K.O.-Schwelle nach unten angepasst.

Auch bei Barriere Optionen begrenzt die Knock-Out-Barriere ähnlich, wie bei einem Turbo Zertifikat die Verluste. Erfahren Sie mehr zu den Unterschieden zwischen: Turbo Zertifikaten und Barriere Optionen.

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