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Euro Dollar (EUR/USD) vor FED Zinsentscheid und NFP

Euro Dollar (EUR/USD) vor FED Zinsentscheid und NFP

David Iusow, Analyst

Euro Dollar Kurs Analyse: Der EUR/USD Kurs bleibt weiterhin schwach aber auch gut unterstützt. Die weitere Entwicklung in dieser Woche dürfte zum einen vom FED Zinsentscheid und den Aussagen der Notenbank abhängen sowie den Konjunkturdaten.

Bleiben Sie mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare immer auf dem Laufenden, was die aktuellen Entwicklungen an den Märkten angeht. Sie können dabei ebenso mit unseren Analysten in Kontakt treten und Wunschanalysen äußern.

Auf der Euro-Seite könnten die positiven Aspekte wieder ausgepreist werden

Zur Erholung des Euro Dollar trug zuletzt der ausgehandelte Brexit-Deal bei. Dieser Faktor scheint nun wieder ausgepreist zu sein. Konjunkturdaten auf der Euro-Seite haben sich kaum verbessert und neuste Aussagen des noch bis Freitag amtierenden EZB Präsidenten Mario Draghi, bestärken in der Annahme, dass die geldpolitischen Maßnahmen weiterhin locker bleiben werden. Es wird erwartet, dass Christine Lagarde, als Nachfolgerin, daran kaum etwas ändern wird. Gleichzeitig beginnen die QE-Anleihekäufe ab November. Die positiven Impulse von Seiten des Euros dürften daher in dieser Woche eventuell eher gering bleiben. An Daten stehen die EU-Inflation an sowie das EU-BIP Wachstum.

Warten auf Impulse auf der US Dollar Seite

Marktteilnehmer versuchen in dieser Woche nach weiteren Impulse von Seiten des US Dollars Ausschau zu halten. Ein Zinsschritt der FED ist so gut wie eingepreist, deshalb dürften weitere Impulse von den Aussagen der Notenbank abhängen sowie den Konjunkturdaten, die diese Aussagen bekräftigen. Die FED hat bisher die Zinsen aufgrund von absehbaren Unsicherheiten zwei Mal gesenkt. Sie wird womöglich bei genau diesem Status Quo auch nach dem Zinsentscheid am Mittwoch bleiben. Dies lässt den Fokus bewusst auf Daten richten. Jede positive Überraschung, wie etwa im Rahmen der ADP Beschäftigungsänderung oder dem US BIP Wachstum und den Non Farm Payrolls sowie dem ISM Einkaufsmanagerindex am Freitag, dürfte den US Dollar weiter stabilisieren. Es gibt einige Anzeichen dafür, dass Daten zumindest die Erwartungen treffen könnten. Dies würde auch die charttechnische Lage im US Dollar Index bestätigen. Der aufwärts gerichtete Trend ist noch intakt.

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Euro Dollar Analyse auf charttechnischer Basis

Der gleitenden 200-Tagedurchschnitt hat den Erholungstrend des Euro Dollar Kurses bisher aufgehalten. Nun testet das Währungspaar die übrigen zuletzt überschrittenen gleitenden Durchschnitte, darunter auch den 100-Tagedurchschnitt. Unterhalb dem Level von 1,1050 USD je Euro könnte der nächste Abwärtsimpuls eingeleitet werden, zunächst in Richtung 1,1000 USD je Euro und dann in Richtung 1,0950 USD je Euro.

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EUR/USD Chart auf Tagesbasis

Euro Dollar Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT IG BARRIER-OPTIONEN

Steht man auf der Käuferseite und meint das der Euro Dollar Kurs in Zukunft weiter steigt, könnten Barrier-Options von IG mit einer Knock-Out-Schwelle, unterhalb der 1,0900 US-Dollar interessant sein. Bärisch eingestellte Trader hingegen könnten in umgekehrter Weise mit Knock-Out-Schwellen oberhalb des Widerstandes bei 1,1100 US-Dollar ihr maximales Verlustrisiko an der Oberseite begrenzen.

Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten.

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignisse zeitnah kommentiert.

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