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Der Goldpreis ist aktuell vorerst ausgebremst worden. Wir haben uns die genauen Gründe dafür in der letzten Analyse angeschaut. Nachdem FED Präsident, Jerome Powell, Erwartungen an eine Zinssenkung bestätigt hat, erholte sich der Goldpreis kurzzeitig. Auf neue Hochs stieg er allerdings nicht an. Das könnte berechtigt sein.

Goldpreis könnte das Hoch gesehen haben

Nach den Aussagen des FED Präsidenten, Jerome Powell, vor dem Kongress, preist der Markt derzeit, gemäß der CME, eine 80 % -Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung von 0,25 %, für das Juli-Meeting, ein. Für den September wird mit 57 % eine weitere Senkung eingepreist.

Zur Erinnerung: Als der Goldpreis sein Verlaufshoch Ende Juni erreicht hat, wurden bis Ende des Jahres ganze drei Zinsschritte eingepreist. Gehen wir davon aus, dass neben diesem Faktor auch der schwächere US Dollar sowie leichtes Marktrisiko eine Rolle spielten, so fragt sich, in wie fern die jetzigen Zinssenkungserwartungen im Goldpreis aktuell bereits drin sind?

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EZB im Fokus

Neue Allzeithochs in den US Indizes und eventuell bessere Konjunkturdaten im dritten Quartal sind nur dann gut für den Goldpreis, sofern auch die Inflation überschießt. Aktuell tun die Notenbanken allerdings alles dafür, um Marktteilnehmern zu vermitteln, dass die Inflationsziele kaum erreicht werden. Seitens der FED scheint nun dennoch einiges eingepreist zu sein und es rückt die EZB in den Fokus? Was kann hier erwartet werden?

Da die EZB bereits einige Erwartungen hinsichtlich Lockerungen geschürt hat, dürfte das kommende Juli-Statement womöglich kaum enttäuschen und in dieselbe Richtung weisen. Ein EUR/USD-Kurs Verfall wäre das wahrscheinlichste Szenario unter diesen Umständen. Für den Goldpreisanstieg wäre diese Erwartung nicht besonders unterstützend. Womöglich hat der US Dollar vorerst sein Tief gesehen.

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EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chartanalyse

Quelle: IG Handelsplattform

Nachfrage nach physischen Gold dürfte verhalten bleiben

Das weltweite Angebot-Nachfrage-Verhältnis dürfte sich im Vergleich zu den vorhergehenden Quartalen kaum verbessert haben. Möglich ist, dass im zweiten Quartal zwar kurzfristig ein Nachfrageüberhang bestand, doch spätestens im dritten dürfte sich das wieder zurückbilden. Die saisonalen Effekte werden von Seiten Indiens Importzöllen abgefedert werden. Die zuletzt starken ETF-Flows resultierten mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Momentum-Investments, die sich jedoch ebenso jederzeit zurückbilden können, sofern auch der Goldpreis wieder beginnt zu fallen.

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Angebot-Nachfrage-Verhältnis bis Q1 2019

Angebot-Nachfrage-Verhältnis Gold

Quelle: DailyFX Reserach, World Gold Council

Fazit für die Goldpreis

Rein charttechnisch betrachtet, sieht es nach einer bullischen Konsolidierung in Form eines Dreiecks aus. Doch die fundamentalen Umstände sprechen dafür, dass einiges mit dem letzten Hoch bereits eingepreist wurde. Sofern die Inflation nicht wirklich überschießt sowie die Konjunkturdaten sich in vielen Ländern wieder verbessern, gleichzeitig die EZB jedoch etwas lockerer auftritt, könnte das Hoch im Goldpreis vorerst drin sein.

Wir haben den starken Ausbruch im Goldpreis zunächst unterschätzt, doch wir halten diesen nach wie vor für übertrieben, weshalb weiteres Upside-Potential aus unserer Sicht begrenzt bleiben sollte. Kann das bullische Dreieck nach oben verlassen werden, könnten Momentum-Investoren den Trend vorerst in Richtung 1.500 anschieben. Doch spätestens dann sollten sich entweder die fundamentalen Umstände deutlich verändern oder die Luft wird extrem dünn.

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignissezeitnah kommentiert.

Goldpreis Chart auf Tagesbasis

Goldpreis Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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