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Der Goldpreis ist vorerst ausgebremst worden. Hauptsächliche Gründe dafür könnten in den schwindenden Zinssenkungsphantasien liegen sowie einem verringerten Risiko eines möglichen kriegerischen Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Das Letzteres weniger relevant ist, zeigt ein interessantes Modell. Wir schauen uns in diesem Artikel an, welche Faktoren es wirklich sind, die den Goldpreis zuletzt beeinflusst haben.

US Dollar Index testet 97 Punkte

Der US Dollar Index steuert erneut die 97 Punkte-Zone an. Zinssenkungsphantasien haben sich spätestens seit der Veröffentlichung der US Arbeitsmarktdaten per Juni deutlich verringert. Das letzte FED Statement deutete zwar eine Zinssenkung definitiv an, doch über einen Zinsschritt von 0,25 % dürfte es, in Anbetracht der aktuellen Daten, im kommenden Meeting kaum hinaus gehen. Der Markt war zuvor zu aggressiv eingestellt, zumal das Einpreisen mehrerer Zinsschritte noch vor dem G20 Gipfel begonnen hat. Dieser ist, wie bekanntlich, besser gelaufen als erwartet. Insofern könnten Rezessionsängste fürs Erste ebenfalls, teilweise, abgewendet worden sein.

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US Dollar Index Chart über der Korrekturtrendlinie vor 97 Punkten

US Dollar Index Chartanalyse

Quelle: IG Handelsplattform

ETF Flows steigen aber...

Was sagen uns die aktuellen ETF-Flows? Diese sind gemäß dem World Gold Council zuletzt abrupt angestiegen. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass diese Flows den Goldpreis-Anstieg bestätigen, also diesem nachlaufen und nicht als Indikation zu verstehen sind. Insofern sollten Prognosen rein auf Basis der ETF-Flows immer mit einer gewissen Objektivität betrachtet werden. Der World Gold Council hat allerdings noch einige anderen interessante Informationen zu bieten.

Wie bereits in einigen der vorhergehenden Analysen betrachtet, sind insbesondere die Angebot-Nachfrage Flows, aufgegliedert nach Segmenten, durchaus von Wert. Und diese zeigten, obgleich im langfristigen Vergleich erhöhte Zentralbankkäufe stattfanden, kurzfristig gesehen, seit dem vierten Quartal 2018, wieder Rückgänge an. Im Jahr 2018 lagen Zentralbankkäufe auf einem langjährigen Höchstniveau.

Gehört Gold zu den Top-Handelsmöglichkeiten in diesem Jahr? Finden Sie es heraus, indem Sie sich die Prognosen unserer Analysten kostenfrei herunterladen.

ETF Flows vs- Goldpreis

ETF Flows vs Goldpreis

Quelle: DailyFX Research, World Gold Council

World Gold Council Modell zur Bestimmung der Einflussfaktoren

Die Analyse des Angebot-Nachfrage-Verhältnisses für das zweite Quartal steht in den Startlöchern, wurde aber noch nicht veröffentlicht. Wir werden frühzeitig darüber berichten. Bis dahin können wir uns mit einem weiteren Tool begnügen, das ebenfalls sehr interessant ist. Der World Gold Council hat ein eigenes, quantitatives Model erstellt, das die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Goldpreisentwicklung in den Fokus rücken lässt und diese nach ihrem Beitrag zur kurzfristigen Goldpreisentwicklung definiert. Die Faktoren sind:

  1. Genereller Wohlstand (Nachfrage nach Schmuck und nach langfristiger Kapitalanlage)
  2. Marktrisiko (kriegerische Konflikte, politische Krisen, Handelskonflikte etc.)
  3. Opportunitätskosten in Form von Zinsen (fallende / steigende Zinsen)
  4. Opportunitätskosten in Form von Währungsentwicklung (fallender / steigender US Dollar)
  5. Momentum und Trend-Investments
  6. Nicht erfassbar

All diese Faktoren werden wiederum auf Basis ihrer eigenen Einflussfaktoren quantitativ erfasst. So fließen z.B. in die Berechnung des Marktrisiko-Faktors, die relative Performance zwischen Aktien und Anleihekursen mit ein, die implizite Goldpreis-Volatilität, FED Asset-Käufe, der Ölpreis sowie die Break-Even Inflation (Höhe der Inflation, die aktuell notwendig ist, damit die Realverzinsung einer zehnjährigen Anleihe genauso hoch ausfällt, wie die für eine inflationsindexierte).

Einflussfaktoren der Goldpreisentwicklung gemäß dem WGC

Kurzfristige Einflussfaktoren auf den Goldpreis WGC Modell

Quelle: Worl Gold Council

Fazit für die Goldpreis Analyse auf Basis des WGC-Modells

Die obere Grafik zeigt, dass der hauptsächliche Einflussfaktor auf die Goldpreisentwicklung im Monat Juni, die Erwartung an niedrigere Opportunitätskosten gegenüber einer Verzinsung war, gefolgt von Momentum-Investments und der Erwartung an niedrigere Opportunitätskosten gegenüber der Währungsentwicklung.

Kurz gesagt, der Goldpreisanstieg wurde im Monat Juni, gemäß dem WGC Modell, durch Erwartungen an fallende Zinsen, Momentum-Investoren und einem fallenden US Dollar angeschoben.

Erstaunlicherweise ist das Marktrisiko nicht so stark ausgeprägt gewesen. Gehen wir davon aus, dass diese Faktoren weiterhin die wichtigsten bleiben, dürfte der Goldpreis berechtigterweise erst dann weiter steigen, wenn Notenbanken weitere Zinssenkungen bestätigen oder der US Dollar wieder fällt. Momentum-Investoren könnten einen zu starken Einbruch zunächst zu verhindern wissen.

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Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignissezeitnah kommentiert.

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https://www.dailyfx.com/deutsch/devisenhandel/fundamental/marktnachrichten/2019/07/08/Goldpreis-Analyse-keine-Goldbaren-in-Sicht.html