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Wir haben in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass der Euro Dollar Kurs unter bestimmten Umständen die Chance hätte, die runde Marke von 1,14 zu überwinden. Die von uns betrachteten Faktoren sind allerdings nicht eingetroffen, sodass das Währungspaar EUR/USD wieder nachgegeben hat und nun die Unterstützungszone bei 1,1250 ansteuert.

Die zwei Faktoren für einen Ausbruch sind nicht eingetroffen

In dem Artikel „Schafft der Euro Dollar Kurs die 1,1400?“ haben wir zwei hauptsächliche Faktoren für einen Ausbruch über die wichtige Kurszone ins Auge gefasst.

  1. Sich verschlechternde Konjunkturdaten in den USA (ISM Einkaufsmanagerindex)
  2. Sich verbessernde Konjunkturdaten in der EU

Wir haben in diesem Zusammenhang auf die Citi Economic Surprise Indizes hingewiesen und das diese für die EU und die USA derzeit eine divergierende Entwicklung anzeigen. Dennoch, für den weiteren Verlauf, insbesondere diese Woche, war zum einen der G20 Gipfel wichtig, sowie der ISM Herstellerindex aus den USA am Montag.

Der US Dollar hat unserer Ansicht nach, zuletzt nicht nur auf Basis der erwarteten FED Zinssenkungen nachgegeben, sondern er wurde auch im Rahmen eines sich zuspitzenden Handelskonflikts, für einen Zeitraum nicht mehr als Safe-Haven gesucht. Daher nahmen wir an, dass ein positiver Ausgang des Gipfels, zumindest kurzfristig, für eine Erholung im US Dollar sorgen könnte. Sollte der Ausgang negativ verlaufen, würde der US Dollar wahrscheinlich weiterhin belastet bleiben.

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US Arbeitsmarktdaten im Fokus

Gleichzeitig bestanden leichte Erwartungen daran, dass der für die USA wichtige ISM Herstellungsindex in den Kontraktionsbereich per Juni fallen wird. Beide Faktoren – negativer Ausgang im G20 Gipfel und negativer ISM Herstellungsindex – sind allerdings nicht eingetroffen, sodass der US Dollar wieder an Wert gewann und der Euro Dollar Kurs die 1,1400 nicht schaffte. Mehr noch fielen die Einkaufsmanagerindizes für die EU-Zone gleichzeitig negativ aus. Ob diese Stabilität im US Dollar nachhaltig ist, muss sich noch zeigen, doch für diese Woche scheint die konjunkturelle Divergenz wieder eine Rolle zu spielen und das zu Gunsten des US Dollars.

Die US Arbeitsmarktdaten stehen noch aus. Heute mit der ADP Beschäftigungsänderung könnten wir einen Vorgeschmack darauf bekommen, was auf uns mit den Non Farm Payrolls am Freitag zukommt. Nachdem die Arbeitsmarktdaten die Erwartungen nun zwei Mal infolge enttäuschten, wird ein Rebound für den Monat Juni erwartet. Hier gilt besonderes Augenmerk den durchschnittlichen Stundenlöhnen. Kann der Rebound tatsächlich verzeichnet werden, rechnen wir mit dem weiteren Verfall des Euro gegen den US Dollar. Der Citi Economic Surprise Index für die USA dürfte in Kürze wieder drehen.

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Einige weitere Faktoren kommen hinzu

Zwei weiter Faktoren, die den Euro-Falken zu denken geben könnten, kommen nun hinzu. Zum einen wurde die IWF Chefin, Christin Lagarde, als Nachfolgerin des EZB-Präsidenten Mario Draghis ernannt. Das ist eine Überraschung für viele, da sie offiziell gar nicht als Anwärterin im Gespräch stand. Lagarde gilt als kommunikationsstark, gleichzeitig wird kritisiert, dass sie mehr eine Politikerin ist als Ökonomin. Ob sie ins Lager der Tauben oder Falken gehört, ist noch unklar. Zumindest aber ist jetzt Jens Weidmann als Nachfolger aus dem Rennen und dieser galt bekanntlich als Falke.

Der weitere Faktor sind die möglichen Importe auf EU-Zölle. Auch wenn vielen klar ist, dass es Trump größtenteils um die Rivalität zwischen Boeing und Airbus geht, so dürfte die Androhung ein negatives Signal aussenden. Einige EZB Aussagen in dieser Woche deuteten zwar an, es gäbe noch keinen Grund im Juli die Zinsen zu senken, doch Erwartungen an einen Zinsschritt etwas später wurden noch nicht dementiert. Somit häufen sich nun zunehmend die Euro-belastenden Faktoren.

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Chartanalyse für den Euro Dollar Kurs

Das Erreichen der technischen Unterstützungszone bei 1,1250 USD je Euro ist wahrscheinlich, insbesondere unter den Umständen stabiler US Arbeitsmarktdaten. Wie der EUR/USD Chart auf Tagebasis unten deutlich macht, fällt in diesen Bereich ebenso die untere Trendlinie des aktuell bestehenden Aufwärtskanals. Ein Ausbruch nach unten hin, könnte tiefere Ziele valide machen. Zunächst den Unterstützungsbereich zwischen 1,1180-1,1200 USD je Euro. Darunter wird es kritisch und die letzten Tief bei knapp über 1,1100 könnten valide werden.

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EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chartanalyse

Quelle: IG Handelsplattform

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignisse zeitnah kommentiert.

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