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Der Goldpreis notiert zwar aktuell leicht über 1,242 USD je Feinunze, doch auch Gold-Trader und Anleger dürften auf den FED Zinsentscheid warten. Der hauptsächliche unterstützende Faktor war bisher der US Dollar. Doch mit einer ebenso dovishen EZB könnten nun die Realrenditen immer mehr in den Fokus rücken.

Goldpreis profitiert aktuell von EZB Aussagen

Der EZB Präsident, Mario Draghi, hat im Rahmen seiner Aussagen, am Dienstag, für leichte Verwirrung gesorgt, positionierte sich jedoch klar dovisher als noch vor zwei Wochen in der EZB Pressekonferenz. Dovishe Notenbanken sind per se erst einmal ein unterstützender Faktor für den Goldpreis, denn in diesem Fall werden geringere Realrenditen (Anleihezins minus Inflation) auf Anleihen erwartet. Ob diese Erwartungen sich nachhaltig im Goldpreis zeigen, hängt davon ab, ob die Inflation aufgrund der lockeren Geldpolitiken tatsächlich anzieht, wodurch die Realrenditen nochmals fallen dürften.

Eine Möglichkeit Realrenditen zu analysieren, besteht in der Betrachtung der um die Inflation angepassten Renditen für zehnjährige US Anleihen. Die Rendite für die sogenannten 10-Year-Treasury Inflation-Indexed Securities. Daten sind in der Regel über die Webseite der FED St. Louis, in den USA, zugänglich. Der untere Chart zeigt, dass die Renditen für diese Anleihen mit den Trends im Goldpreis negativ korrelieren. Bilden die Renditen ein Hoch aus, geht dies in der Regel mit einem Tief im Goldpreis einher.

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US Inflation-Indexed 10 Year Treasury

Rendite auf Inflationsindexierte US Anleihen

Quelle: FRED

Physische Nachfrage bleibt begrenzt

Zurzeit sind die Real-Renditen bereits ein Stück gefallen, der Goldpreis ist in diesem Zeitraum gestiegen. Das Angebot-Nachfrage-Verhältnis signalisierte hingegen noch keine wirklichen Erholungstendenzen. Denn die Nachfrage ist im ersten Quartal gegenüber den vorhergehenden Quartalen gefallen. Die jüngsten Daten zu den ETF und ETP Flows zeigen ebenso einen Rückgang von 0,5 % (Year to Date) per Ende Mai an. Hauptsächlich wurde ein Rückgang in Asien verzeichnet.

In Erwartung der lockeren Geldpolitiken, kann es sein, dass die Realrenditen weiter fallen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie zunächst einmal, nach dem bereits starken Verfall, an Stabilität gewinnen. Der US Dollar als hauptsächlicher Faktor bleibt zwar weiterhin im Fokus, fraglich ist allerdings, wie stark dieser abwerten kann, wenn die übrigen Notenbanken, wie die EZB, mit Lockerungen ernst machen. Die Differenz zwischen den Realrenditen auf Deutsche Bundesanleihen sowie US Anleihen, ist in solchen Zeiten relevant. Je enger die Differenz, desto weniger dürfte der Euro gegen den US Dollar an Wert gewinnen und damit auch den Auftrieb im Goldpreis begrenzen. Ergo ein steigender Euro gegen den Greenback (EUR/USD) ist in Zeiten der lockeren Geldpolitik positiv für den Goldpreis und andersherum.

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Fazit für den Goldpreis

Im Fazit lässt sich sagen, dass eine dovishe EZB mit hoher Wahrscheinlichkeit zwar ein Signal in Richtung Lockerungen und eventuell höhere Inflation ausgesendet hat, für den Goldpreis muss das jedoch nicht bedeuten, dass ein neuer Aufwärtstrend entsteht. Mehr noch, dürfte in diesem Fall der US Dollar im Rahmen weniger abwerten, als zuvor, was für den Goldpreis ebenso ungünstig erscheint. Sofern also nicht die Inflation deutlich anzieht oder ein geopolitisches Risiko steigt, könnte der Deckel für den Goldpreis weiterhin zwischen 1.360-1.380 USD je Feinunze drauf sein.

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Chartanalyse für den Goldpreis

Chartanalyse auf Tagebasis

Quelle: IG Handelsplattform

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignissezeitnah kommentiert.

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