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Das britische Pfund bleibt gegen den Greenback (GBP/USD) weiterhin schwach. Die aktuell veröffentlichten Daten zum Arbeitsmarkt konnten Marktteilnehmer nicht überzeugen. Zwar ist die Arbeitslosenquote auf den tiefen Stand von 3,8 % gesunken, das Durchschnittseinkommen ist allerdings per März geringer ausgefallen.

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Arbeitsmarktdaten können nicht überzeugen

Die Bank of England hat sich im Rahmen des letzten Statements etwas optimistischer für das zweite Halbjahr 2019 gegeben. Das konnte Marktteilnehmer nicht wirklich überzeugen, wie man klar an der Entwicklung des GBP/USD Kurses in den vergangenen beiden Wochen feststellen kann. Die heute teils positiven Daten zum Arbeitsmarkt scheinen ebenfalls nur wenig Impulse gebracht zu haben.

Während die Arbeitslosenquote ein Tief bei 3,8 % per Monat April erreichte, fielen die durchschnittlichen Löhne inkl. Boni per März von 3,5 % auf 3,2 %, bei einer Erwartung von 3,4 %. Die durchschnittlichen Löhne ohne Bonuszahlungen lagen allerdings wie erwartet bei 3,3 %, allerdings nach 3,4 % zuvor. Marktteilnehmer dürften den Daten ex Boni mehr Relevanz beimessen. Weniger positiv allerdings fiel die Arbeitslosenänderung aus. Die Anzahl stieg per April um 24,7 Tsd. nach 22,6 Tsd. im Vormonat und bei einer Erwartung von 24,2 Tsd.

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UK Durschnittseinkommen ohne Bonus

UK Durchschnittseinkommen ohne Bonus

Quelle: IG Handelsplattform

Charttechnik

Rein charttechnisch betrachtet, hat das Währungspaar zuletzt bereits die wichtige Kurszone bei 1,30 USD je GBP unterschritten und damit auch das 23,6 % Fibonacci-Retracement. Im Bereich bei 1,29 USD je GBP befindet sich die nächste wichtige Unterstützungszone. Hier könnte sich zumindest noch ein Gegenangriff der Bullen ereignen. Schaffen diese keine nachhaltige Offensive, dann könnte der GBP/USD Kurs in Richtung 1,28 USD je GBP durchfallen. Dort liegt das mittelfristige 61,8 % Fibonacci-Retracement.

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GBP/USD Chart auf Tagesbasis

GBPUSD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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