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Der Ölpreis WTI überschreitet am Montag auf Intradaybasis die 61 USD je Barrel Kurszone. Damit reagiert der Preis, neben der fallenden US Produktion, auf positiven Konjunkturdaten aus China und zum Teil auch aus den USA. Der US Dollar hingegen könnte die Dynamik früher oder später abbremsen.

Noch ein Ruck und der Widerstand ist genommen

Der Ölpreis WTI erreicht am heutigen Montag die 61 USD je Barrel Kurszone. Er sollte allerdings zumindest auf Tagesschlusskursbasis darüber schließen, um den weiteren Anstieg, aus charttechnischer Perspektive, zu signalisieren, denn hier verläuft eine wichtige Trendlinie, siehe Chart auf Tagesbasis unten. Hingegen konnte die 60 USD Widerstandszone, in der auch das 50 % Fibonacci-Retracement verläuft, bereits überwunden werden. Kann auch die Trendlinie passiert werden, wäre das Ziel bei 63 USD je Barrel nicht auszuschließen.

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Ölpreis WTI Chart auf Tagesbasis

Ölpreis Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Positive Konjunkturdaten stützen zusätzlich

Unterstützend bei der aktuellen Stabilität, sind neben dem erneut gefallenen Oil Rig Count in der vergangenen Woche, die positiven Konjunkturdaten aus China sowie aus den USA zu den Einkaufsmanagerindizes, insbesondere für das Produktionsgewerbe. In China verzeichnete der Index erstmals seit vier Monaten einen Wert über 50 Punkte und damit im Expansionsbereich. In den USA überraschte der ISM Herstellungsindex zum Positiven, der aber auf der anderen Seite auch den US Dollar stützte. Ein fester US Dollar könnte früher oder später die Aufwärtsdynamik im Ölpreis abbremsen. Die US Produktion und der Export deuten zumindest jetzt noch eine rückläufige Entwicklung an und dürften ebenso zur Stabilität beitragen.

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ISM Herstellungsindex USA

ISM Herstellungsindex USA

Quelle: DailyFX Research, ISM

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel, unter anderem, zeitnah Trading-Ideen kommentiert.

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