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Das britische Pfund bleibt gegen den Greenback (GBP/USD) in der zweiten Wochenhälfte weiterhin belastet. Brexit-Unsicherheiten sind weiterhin die hauptsächlichen Faktoren. Die Bank of England bleibt beim Status Quo, Einzelhandelsumsätze fallen besser als erwartet aus.

GBP/USD Kurs korrigiert weiter

Insbesondere die Konjunkturdaten konnten in den vergangenen drei Wochen zum Positiven überraschen. In dieser Woche standen die Arbeitsmarktdaten, die Inflation sowie die Einzelhandelsumsätze an. Während Arbeitsmarktdaten über den Erwartungen ausfielen, lag die Inflation größtenteils im Rahmen der Erwartungen. Allerdings hatten mehrere Analysten zuvor Skepsis bezüglich der Einzelhandelsumsätze verlauten lassen. Doch auch diese sind per Monat Februar mit einem Anstieg von 4 % YoY über den Erwartungen von 3,3 % verzeichnet worden. MoM wurde gar ein Rückgang prognostiziert, wobei ein Anstieg von 0,4 % gemeldet worden ist.

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GB Einzelhandelsumsätze YoY mit 12-Monate gleitendem Durchschnitt

GB Einzelhandelsumsätze

Quelle: IG Handelsplattform

Die zukünftige Geldpolitik hängt weiterhin vom Brexit ab

Theresa May hat gestern einen Antrag um Aufschub des Brexits bis zum 30. Juni gestellt, der aber laut Medienberichten und bis dato eher abgewiesen werden dürfte. Im Gespräch ist derzeit eine mögliche Verlängerung der Frist bis zum 22. Mai vorgesehen, also kurz vor den EU-Parlamentswahlen. Die Bank of England hat zudem heute über die Zinsen entschieden. Dabei blieb man beim Status Quo. Die Inflation entwickelt sich gemäß den eigenen Prognosen, allerdings erwartet die BoE in naher Zukunft mehr Schwäche vom Arbeitsmarkt. Wie auch in den vorhergehenden Statements, bestätigte die Bank of England, dass es im Falle eines geordneten Brexits mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer ersten Straffung kommen würde.

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GBP/USD Kurs Chart auf Vierstundenbasis

GBP/USD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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