Verpassen Sie keinen Artikel von David Iusow

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von David Iusow abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

Der Goldpreis erholte sich in dieser Woche mit einem schwächer werdenden US Dollar kurzfristig über die 1.300 USD. Allerdings dürfte nur der US Dollar, als stützender Faktor, nicht genug sein, um neue Hochs zu erklimmen und jede US Dollar Aufwertung dürfte den aktuellen Erholungsversuch abbremsen.

Trend beim Goldpreis könnte vorerst beendet sein

Die fundamentale Lage lässt aktuell Schlüsse zu, dass es vorerst nur schwer auf neue Hochs gehen dürfte. Der Grund ist, wie so oft, Zentralbanken, die sich zunehmend dovisher positionieren, um ihre Wirtschaften zu stützen. Der Goldpreis konnte sich in der jüngsten Zeit der lockeren Geldpolitiken, trotz einer schwachen Konjunktur, kaum nachhaltig erholen. Erst mit der Ankündigung der ersten Zinsanstiege in den USA preschte der Goldpreis zu Beginn des Jahres 2016 nach oben.

Denn es gingen erhöhte Inflationserwartungen damit einher. Auch das Brexit-Referendum sorgte für den weiteren Auftrieb in diesem Jahr. Im Anschluss an die US Wahlen, bei denen Trump gewählt wurde, brach der Goldpreis zunächst ein, erholte sich dann aber mit erhöhten Inflationserwartungen und einem schwächeren US Dollar im Jahr 2017, um dann in 2018 mit einem festeren US Dollar und schwachen Schwellenländerwährungen wieder einzubrechen.

Gehört Gold zu den Top-Handelsmöglichkeiten in diesem Jahr? Finden Sie es heraus, indem Sie sich die Prognosen unserer Analysten kostenfrei herunterladen.

Dovishe Notenbanken signalisieren geringere Inflationserwartungen

Ab Mitte des vergangenen Jahres bildete der Goldpreis einen Boden aus und ging in einen sekundären Aufwärtstrend über. Feste Schwellenländerwährungen und damit höhere physische Nachfrage. Die Straffungspolitik der FED und die robusten US-Konjunkturdaten begünstigten Erwartungen an eine höhere Inflation. Der Aktiemarkt-Crash gegen Ende des Jahres und wahrscheinlich auch der näher kommende Brexit sowie der Handelskonflikt gaben dem Preis anschließend zusätzliche Auftriebskraft.

Nun haben wir aber eine Art leichte Umkehr bei einigen Faktoren. Zum einen signalisieren die zunehmend dovish positionierten Zentralbanken geringe Inflationserwartungen. Dies alleine ist aus meiner Sicht schon Grund genug, warum der Goldpreis kaum über 1.400 USD steigen dürfte. Vorerst. Die Risiko-Aversion nach den Brexit-Verhandlungen und Abstimmungen sowie nach den Handelskonflikt-Verhandlungen hat sich ebenso verringert.

In solch einem Umfeld dürfte der US Dollar die hauptsächliche Antriebsfeder des Goldpreises bleiben. Neue Hochs wären nicht auszuschließen, aber kaum höher als die Hochs aus den Jahren 2016 und 2018. Zumindest nach dem jetzigen Stand der Daten, macht es den Anschein als wäre die Goldilocks Phase noch nicht vorbei. Goldilocks beschreibt ein Umfeld in dem die Wirtschaft weder zu heiss läuft noch zu schwach wird, unterstützt durch die Geldpolitiken der Notenbanken.

Wie sieht die Stimmung der Anleger bei IG für die jeweiligen Werte aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung anschauen und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

COT Daten zeigen einen starken Verfall der Nettolong-Position

Von der CFTC wurden wurden zuletzt erstmals die aktuellsten COT-Daten nach dem Government Shutdown veröffentlicht. Die Daten zeigten einen Verfall bei den Nettolong-Positionen, die hauptsächlich auf einen stärkeren Verfall der Brutto Long-Positionen zurückging. Auch das Open-Interest verzeichnete einen Einbruch. Um das Ende des Trends zu signalisieren, sollten Spekulanten nun zunehmend ihre Short-Positionen ausbauen. Hier fiel der Anstieg noch relativ schwach aus.

Goldpreis Chart auf Tagesbasis mit COT Positionen der großen Spekulanten

Goldpreis Chartanalyse auf Tagesbasis mit COT Daten

Quelle: TradingView, CFTC

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignissezeitnah kommentiert.

Weiterführende Artikel, die Sie interessieren könnten: