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Das britische Pfund wertet derzeit nicht nur gegen den Greenback auf, sondern auch gegen den Euro. Der EUR/GBP Kurs fällt in diesen Tagen auf ein 20-Monate-Tief. Die erwarteten Zinsdifferenzen im Rahmen eines geordneten Brexits könnten noch weiteres Downside-Potential bedeuten.

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EUR/GBP Kurs bricht deutlich ein

Die aktuellen Brexit-News stützen das Pfund nicht nur gegen den US Dollar (GBP/USD Kurs), sondern auch gegen den Euro. Der EUR/GBP Kurs bricht damit unter eine sehr relevante charttechnische Kurszonen und erreichte sehr zügig die tiefsten Stände seit dem Jahr 2017. Das Downside-Potential könnte weiter bestehen bleiben. Die erwarteten Zinsdifferenzen dürften größer ausfallen, sollte es tatsächlich einen geordneten Brexit geben. Wie Bank of England Governeur, Carney, gestern in der Anhörung nochmals bestätigte, dürften Zinsen wahrscheinlich weiter steigen, um die Inflation im Zaum zu halten. Zuletzt war die Inflation auf 2,1 % gefallen, die Bank of England erwartet jedoch, dass die Delle nun vorbei sein könnte.

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Welle 3 könnte weiteres Downside-Potential beherbergen

Rein charttechnisch betrachtet, fehlen nach dem Einbruch die relevanten Unterstützungszonen. Ebenfalls ein Grund, warum die Abwärtsdynamik sich vorerst fortsetzen könnte. Lediglich das 76,4 % Fibonacci-Retracement der starken Aufwärstbewegung aus dem Jahr 2017, das gerade getestet wird, bietet einen Anhaltspunkt. Kann auch dieses nicht halten, wären die Fibonacci-Extensions eventuell eine Lösung sowie die Elliot-Wellen als Analyseansatz geeignet. Diese beiden Methoden zeigen, dass sich die Bewegung in der Welle drei befindet und sich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit maximal bis zum 76,4 % Fibo-Level fortsetzen kann, ehe es dann zu einem Pull-Pack in der Welle 4 kommen würde. Sicherlich ist ein früherer Pull-Back nicht auszuschließen. Hier könnte man sich einem RSI Indikator bedienen, um die Abschwächung der Abwärtsbewegung zu erkennen.

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EUR/GBP Kurs Chart auf Tagesbasis

EURGBP Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelplattform

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