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(DailyFX.de - Düsseldorf) -Das Brokerhaus IG taxiert am Mittag den Goldpreis auf 1306 US-Dollar. Damit liegt der Goldpreis im europäischen Handel rund 0,50 Prozent tiefer als am Sonntagabend. Die anhaltende Dollaraufwertung belastet sichere Häfen, wie den Goldpreis oder Devisen wie den japanische Yen und die eidgenössischen Franken. Der Dollar-Index (DXY) startet auch diese Woche positiv in den Handel und verteidigt die 96 USD-Marke.

Welchen Einfluss hatten Handelskriege in der Vergangenheit auf die Aktienmärkte? Erfahren Sie es in unserer exklusiven Infografik - Eine kurze Geschichte der Handelskriege

Weltweiten Gold-ETF-Bestände steigen zum Vormonat an

In der vergangenen Handelswoche konnte ein Zuwachs der ETF-Gold-Bestände gegenüber dem Vormonat verzeichnet werden. Die weltweiten ETF-Bestände sind um 72 Tonnen auf 2513 Tonnen gestiegen. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 3,1 Mrd. USD. Die größten Zuflüsse kamen aus Nordamerika gefolgt von Europa und Asien. Die geänderte geldpolitische Haltung der FED, hat durchaus einen Einfluss auf die ETF-Nachfrage, da vor allem institutionellen Anleger ihr Engagement erhöhen.

Warum Fehler begehen die andere Anleger bereits gemacht haben? Lernen Sie von unseren DailyFX Experten und sichern Sie sich unseren kostenlosen Leitfaden um ihre Profitabilität zu steigern.

Kapitalfluss bei goldgedeckten ETFs auf Monatsbasis

Gold-ETF Bestände steigen 11.02.2019

Anzeichen einer bärischen Divergenz könnten den Trend bedrohen

Bei einem Blick auf den Tageschart fällt positiv auf, dass der Goldpreis weiterhin die psychologische Marke von 1300 USD in der Hand hat. Zur Stunde kämpft der Goldpreis um das 23,60-%-Retracementbei 1309 USD. Gelingt eine Verteidigung der Marke, kann der beschleunigte Aufwärtstrend weiterhin fortgesetzt werden. Dies sieht aktuell jedoch nicht danach aus. Der Goldpreis könnte kurzfristig unterhalb der 1300 USD fallen. Die Anzeichen werden durch die beobachtbare bärische Divergenz zwischen RSIund Goldkurs bestätigt. Der bekannte Oszillator drehte bereits in südliche Richtung, wohingegen der Aufwärtstrend im Goldpreis weiterhin intakt ist. Sinkt der RSI weiter unterhalb der 48,5er-Marke, könnte aufgrund der bärische Divergenz schnell ein Verkaufsdruck resultieren.

Goldpreis Chart auf Tagesbasis

Bärische Divergenz im Goldpreis

Quelle: IG Handelsplattform

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