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Der EUR/USD Kurs konnte sich, dank eines schwächeren US Dollars, im Anschluss an die FED Aussagen am Mittwoch, erholen. Doch einiges konnte bereits zuvor eingepreist worden sein, sodass der US Dollar sich nun wieder erholt. Der Fokus richtet sich heute auf die US Arbeitsmarktdaten und den ISM Einkaufsmanagerindex. Beide Datensätze hatten per Dezember starke Ausreisser angezeigt, sodass diesen heute viel Aufmerksamkeit zuteilwerden dürfte.

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US Dollar könnte vor einer Erholung stehen

Nach den dovishen FED Aussagen am Mittwoch brach der US Dollar Index zunächst um zirka 0,52 % ein. Allerdings war der Markt bereits zuvor dovisher eingestellt, als es die FED signalisierte. Demzufolge könnte ein großer Teil der Erwartungen nach dem herben Einbruch vom Mittwoch nun eingepreist worden sein. Der US Dollar hat nun eine Chance darauf, sich zu erholen, was er auch seit Donnerstag tut, siehe Chart auf Tagesbasis unten.

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US Dollar Index Chart auf Tagesbasis

US Dollar Index Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

EUR/USD bleibt Spielball der divergierenden Daten

Für den EUR/USD Kurs könnte eine Erholung im US Dollar Index klar einen Dämpfer bedeuten. Der Ausbruch über die 1,1500 USD je Euro am Mittwoch wurde auf Tagesschlusskursbasis noch nicht bestätigt. Die heute anstehenden Konjunkturdaten werden eventuell die weitere Entwicklung bestimmen. Aus Deutschland wurde heute der endgültige Wert für den Einkaufsmanagerindex, für das Produktionsgewerbe, per Januar veröffentlicht. Dieser befindet sich im Kontraktionsbereich unter 50 Punkten. Der Index für die EU Zone hält sich noch so gerade bei 50,5 Punkten.

Deutlich mehr im Fokus dürften heute aber die US Arbeitsmarktdaten sowie der ISM Einkaufsmanagerindex stehen. Beide Datensätze wiesen per Dezember starke Ausreißer auf. Es wurden sehr viele neue Stellen geschaffen (312 Tsd.) aber ein starker Einbruch des ISM Einkaufsmanagerindex im Vergleich zum Monat November, siehe Tabelle, verzeichnet. Den neugeschaffenen Stellen wird derzeit ohnehin wenig Aufmerksamkeit geschenkt, denn die US Wirtschaft befindet sich nahe der Vollbeschäftigung. Interessanter stellen sich die durchschnittlichen Stundenlöhne dar, die zuletzt bereits schon über den Erwartungen ausfielen.

NFP Tabelle und ISM Einkaufsmanagerindex Erwartungen

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Fazit für den US Dollar nach den Konjunkturdaten

Die FED hat sich zuletzt klar dovish positioniert, was aber bereits teilweise eingepreist wurde. Die kurzfristige Tendenz dürfte daher womöglich in Richtung Erholung im US Dollar Index weisen und damit Schwäche im EUR/USD Kurs. Daten über den Erwartungen, sowohl für die durchschnittlichen Stundenlöhne, aber insbesondere ein Rebound im ISM Einkaufsmanagerindex, könnten diese Tendenz unterstützen. Hingegen dürften Daten unter den Erwartungen beim ISM Index wahrscheinlich die US Dollar Erholung teilweise stark abbremsen und damit für Stabilität im EUR/USD Kurs sorgen. Bei den US Arbeitsmarktdaten könnte der Impuls nach unten hin eher limitiert bleiben.

EUR/USD Kurs auf Tagesbasis

EUR/USD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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