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Der EUR/USD Kurs versuchte am Montag einen erneuten Ausbruchsversuch über die 1,15 USD je Euro Kurszone, prallte jedoch zunächst aufgrund der negativen Konjunkturdaten aus Deutschland ab. Aktuell wagt sich das Währungspaar dennoch wieder an einen Ausbruchsversuch.

US Dollar bleibt nach dovishen Aussagen belastet

Die deutschen Aufträge in der Industrie sowie die Industrieproduktion sind allesamt per Monat November deutlich unter den Erwartungen ausgefallen. Trotzdem erholt sich der EUR/USD Kurs aktuell in Richtung der 1,1500 USD je Euro Zone. Hauptsächlicher Grund dafür dürfte, wie bereits in der vergangenen Woche, der generell schwächere US Dollar sein. Der US Dollar Index tendiert derzeit weiterhin zur Schwäche, siehe Chart auf Tagesbasis unten.

Die Aussagen der FED Geldpolitiker werden von den Marktteilnehmern als zunehmend „dovish“ interpretiert. Der Terminmarkt scheint nun sogar eine mögliche Zinssenkung für das aktuelle Jahr einzupreisen, die aber noch recht gering ausfällt. Auch das sich nun etwas verringerte Handelskrieg-Risiko könnte dazu beitragen, dass der US Dollar, der als als Safe-Haven Währung im Rahmen von geopolitischen Risiken fungiert, weniger interessant wird.

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USD Index Chart auf Tagesbasis

US Dollar Index Chartanalyse

Quelle: IG Handelsplattform

Der Ölpreis könnte seinen Einfluss auf den US Dollar zunehmend ausbauen

Ein stark gefallener Rohölpreis könnte ebenso Inflationserwartungen belasten und damit die Aussicht auf weitere Zinsschritte limitieren. In der jüngsten Vergangenheit konnte zudem eine gewisse positive Korrelation des US Dollars zum Ölpreis attestiert werden, wobei der Ölpreis sogar oft einen Vorlauf hatte. Weil die USA nun zunehmend zum größten Swing-Produzent aufgestiegen sind, könnte die Abhängigkeit des US Dollars vom Ölpreis ebenso stärker ausfallen.

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EUR/USD Kurs Ausbruch könnte trotzdem kommen

Viele positive Impulse für den Euro bestehen derzeit nicht. Allerdings könnten die politischen Risiken nun bereits zu einem großen Teil eingepreist worden sein. Sofern der US Dollar weiter zu Schwäche neigt, ist das jedoch auch ein gutes Signal für Schwellenländer und damit indirekt auch für exportstarke Länder der EU. Das Upside-Potential bzw. die Dynamik könnte dennoch begrenzt bleiben, sofern sich diese Erwartungen nicht als Fakten in den Konjnkturdaten zeigen. Sollte der technische Ausbruch gelingen, könnte jedoch zunächst durchaus ein Potential bis 1,1600 USD je Euro bestehen.

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EURUSD Chart auf Tagesbasis

EURUSD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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