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Der Ölpreis WTI erreicht zum Ende der Woche hin die 45 USD je Barrel Kurszone und das trotzt einem schwächelnden US Dollar Kurs. Das mach deutlich, dass derzeit Erwartungen an einen steigenden Angebotsüberhang derzeit überwiegen. Warum einige Analysten nun Ähnlichkeiten mit den Jahren 2015-2016 sehen, macht jedoch ebenfalls Sinn.

USA und Kanada sorgen für einen Preisverfall in 2014

Im Jahr 2014 fluteten die USA und Kanada den globalen Ölmarkt mit billigem Shale-Öl und verursachten damit einen starken Preissturz auf den die OPEC + Staaten irgendwann reagieren mussten. Doch die OPEC hat sich nicht sofort verbiegen lassen, sondern wollte Länder wie Russland mit ins Boot holen. Russland wollte da jedoch ebenfalls nicht sofort mitmachen, sodass eine Einigung zunächst nicht stattgefunden hatte. Dies löste einen weiteren Preisverfall aus.

Erst im Jahr 2016 konnte man sich auf Kürzungen einigen, die aber vom Umfang und der Compliance zunächst nicht ausreichten, um den Angebotsüberhang zu verringern oder gar aufzulösen. Dabei lag insbesondere Russlands Compliance bei den Kürzungen eine Zeit lang auf einem sehr niedrigen Niveau. Erst die zweite Einigung auf stärkere Kürzungen, die in 2017 begann und die sichtbar steigende Compliance Russlands, führten dazu, dass der Überhang sich so langsam zurückbildete. Auch die US Produktion entwickelte sich zwischen 2016-2017 etwas langsamer.

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Parallelen zu 2015-2016?

Schauen wir auf das Jahr 2016 zurück, so lassen sich heute einige Parallelen erkennen. So haben sich die OPEC + Staaten zwar zuletzt auf Kürzungen geeinigt, doch die Höhe bleibt im Verhältnis zum aktuell vorhandenen Angebot spärlich und die Details bezüglich der Compliance nach Ländern blieben aus. Dies dürfte, sofern nicht direkt in den Produktionsdaten sichtbar, kaum hohe Erwartungen an einen steigenden Ölpreis WTI schüren.

In der vergangenen Woche begann sodann die Gerüchteküche zu brodeln, doch der wahre Grund für den weiteren Absturz des Preises, könnte womöglich darin gelegen haben, dass Russland sich erneut undurchsichtig bezüglich der eigenen Compliance an den Kürzungen geäußert hat. Marktteilnehmer waren bereits zuvor skeptisch, denn einigen Berechnungen nach, dürften die Kürzungen ohnehin nicht ausreichen, um die stagnierende Nachfrage im zweiten Halbjahr 2019 zu kompensieren. Sollte Russland nun ebenso nur verhalten an den Kürzungen teilnehmen, wie es bereits schon in den Jahren 2015-2016 der Fall war, könnte das den Ölpreis weiterhin belasten.

Einzige Stabilisierungsfaktoren wären in diesem Fall:

  1. Stark fallender US Dollar (Dovishe Erwartungen an die Geldpolitik?)
  2. Stark fallende US Bestände und Produktion (Saisonal bedingt?)
  3. Stark steigende Nachfrage (Konjunktur zieht wieder an?)
  4. Alle drei Faktoren zusammen

Im Fazit könnte womöglich festgehalten werden, dass die drei oben genannten Faktoren nun stärker im Blick behalten werden sollten. Der vierte Faktor, also eine sichtbar hohe Compliance der Kürzungen seitens der OPEC + Staaten dürfte erst dann in den Fokus rücken, wenn auch Fakten vorliegen. Im Moment könnten Marktteilnehmer allerdings eher von einer Wiederholung der Umstände aus den Jahren 2015-2016 ausgehen. Ein Einbruch des Ölpreises in Richtung 40 USD je Barrel wäre dabei nicht auszuschließen. Spätestens dort sollten sich jedoch, aus meiner Sicht, zumindest einige der genannten Stabilisierungsfaktoren zeigen.

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Ölpreis WTI Chart auf Wochenbasis

WTI Chartanalyse auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel, unter anderem, zeitnah Trading-Ideen kommentiert.

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