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Dow Jones arbeitet an einer kurzfristigen Bodenbildung

Dow Jones arbeitet an einer kurzfristigen Bodenbildung

2018-11-28 13:17:00
David Iusow, Finanzmarktanalyst
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Der Dow Jones Index schloss an den ersten zwei Tagen der Woche positiv und die Futures deuten eine positiven Start in den Mittwoch. Eine kurzfristige, technische Bodenbildung könnte nicht mehr weit sein. Die positiven Erwartungen könnten etwas mit einem sich stabilisierenden Ölpreis und Erwartungen an die Jahresendrally zu tun haben.

G 20 Meeting und Jahresendrally

Das G20 Meeting dürfte in dieser Woche als einer der wichtigsten Faktoren gelten, die die Marktteilnehmer im Moment im Fokus behalten werden. Und die Erwartungen scheinen, gemäß der aktuellen Kursentwicklung, zum Positiven hin zu überwiegen. Ebenso die Saisonalität könnte nun eine besondere Rolle spielen.Auch wenn viele Anleger von einer Jahresendrally im Moment wenig überzeugt sind, könnte die Saisonalität zumindest eine Erholung innerhalb der Range bewirken.

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S&P 500 Index Saisonalität seit 1998

S&P 500 Saisonalität

Quelle: DailyFX Reseach

Charttechnisch wurde die Top Bildung noch nicht bestätigt

Schauen wir auf den Chart auf Tagesbasis, dann wird erkennbar, dass noch nicht alles verloren zu sein scheint. Die Tiefs aus dem ersten und zweiten Quartal 2018 wurden noch nicht unterschritten. Sollte es sich um eine langfristige Top-Bildung im Dow Jones Index handeln, dann ist diese noch nicht bestätigt worden und eine längerfristige Konsolidierungsphase, innerhalb des primären Aufwärtstrends, ist ebenso nicht auszuschließen.

Die Kurszone bei 26.000 Punkten stellt dabei einen wichtigen horizontalen Widerstandsbereich dar, der im Rahmen einer Erleichterungsrally angesteuert werden könnte. Darüber hinaus stellt das Allzeithoch bei 27.000 Punkten die nächste Hürde dar. Ein Ausbruch darüber, könnte das Ende der Konsolidierung signalisieren.

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Dow Jones Index Chart auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

Die weitere Entwicklung wird nicht nur vom Handelskonflikt bestimmt

Wie bereits in einem Artikel in der vergangenen Woche erläutert, bestehen derzeit auch ausgenommen dem Handelskonflikt, einige Faktoren, die negative Erwartungen an die US Konjunktur und die Gewinne der Unternehmen, begünstigen. Dazu gehören z.B. die Erwartung an einen weiter steigenden US Dollar sowie an einen fallenden Ölpreis. Zum einen fallen die Erwartungen an die Umsätze und Gewinne der Unternehmen ohnehin geringer aus als für das Jahr 2018.

Sollte der US Dollar nun im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls weiter steigen, könnte dies den Umsatzrückgang nochmals verstärken. Ein weiter fallender Ölpreis würde sicherlich die Umsätze und Margen der Unternehmen aus dem Ölsektor treffen, der aber zu den größten in den USA gehört und bisher die meisten positiven Erwartungen der Analysten innehat. Diese Erwartungen könnten sich nach und nach einer negativen Revision entgegensehen, vorausgesetzt der Ölpreis bleibt weiter belastet.

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