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Brent Ölpreis durchbricht die Trendlinie

Brent Ölpreis durchbricht die Trendlinie

2018-11-05 13:23:00
David Iusow, Finanzmarktanalyst
Teile:

Der Brent Ölpreis behält seine Schwächephase bei. Zu Beginn der aktuellen Woche scheint sich der Preis ein wenig mit einem schwächeren US Dollar zu erholen. Iran-Sanktionen treffen in dieser Woche in Kraft.

Ölpreis Brent bildet einen neuen Abwärtstrend aus

Der sekundäre Aufwärtstrend im Ölpreis Brent wurde in der vergangenen Woche unterschritten. Damit könnte sich ein sekundärer Abwärtstrend ausbilden. Die nächste wichtige Unterstützung dürfte sich zwischen 70,00-71,50 US Dollar je Fass befinden. In diesem Bereich laufen gleich zwei wichtige Fibonacci-Retracements zusammen sowie befinden sich jeweils die Zwischenhochs aus dem Jahr 2015 sowie des aktuellen Jahres. Kurse unterhalb von 70 US Dollar je Fass könnten den nächsten dynamischen Abwärtsschub begünstigen. Dieses Mal in Richtung der primären Aufwärtstrendlinie, die momentan bei ca. 63,50 US Dollar je Fass verläuft.

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Brent Ölpreis Chart auf Wochenbasis

Brent Ölpreis durchbricht die Trendlinie

Quelle: IG Handelsplattform

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Belastende Faktoren bleiben zunächst bestehen

Die zuvor belastenden Faktoren bleiben vorerst bestehen, sodass das Upside-Potential, bis auf weiteres, begrenzt bleiben sollte. Diese Faktoren sind im Großen und Ganzen:

  1. Ein festerer US Dollar
  2. Ausnahmen von den Iran-Sanktionen
  3. Steigende Rohöllagerstände in den USA
  4. Schwache Konjunkturdaten aus den Emerging Markets und der EU
  5. Erwartungen an eine fallende Nachfrage in 2019

In den USA sind die Rohöllagerbestände zuletzt erneut über den Fünf-Jahres-Durchschnitt gestiegen. Ein festerer US Dollar dürfte sich zudem nun belastend auswirken. Ein festerer US Dollar hat jedoch ebenso eine negative Auswirkung auf die Nachfrage aus den Schwellenländern, wo die Konjunktur, siehe z.B. China, ohnehin zuletzt deutlich an Fahrt verloren hat. Auch die EU scheint sich in einer Wachstumsdelle zu befinden. Das wiederum bestätigt Erwartungen an eine schwächere Nachfrage für das kommende Jahr. Die USA wollen zudem größere Ausnahmen von den Iran-Sanktionen gewähren und tragen zu der Auspreisung eines erhöhten Angebotsdefizits bei.

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