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US Dollar Kurs mit schwacher Dynamik, US Arbeitsmarktdaten im Fokus

US Dollar Kurs mit schwacher Dynamik, US Arbeitsmarktdaten im Fokus

David Iusow, Analyst

(DailyFX.de - Düsseldorf) – Zur Stunde taxiert der Broker IG den US Dollar Index auf 94,54 Punkte. Damit hat der Index auf Tageskerzenbasis einen Verlust von 0,12 % verzeichnet, auf Wochenkerzenbasis steht ein Verlust von 0,30 % zu Buche.

Zusammenfassung

  1. US Dollar Kurs bleibt zum Ende der Woche hin belastet
  2. Negative Daten aus Deutschland konnten zweiten Erholungsversuch des Euro vorerst nicht bremsen
  3. US Arbeitsmarktdaten im Fokus

Die Dynamik im US Dollar Kurs lässt zu wünschen übrig

Der USDollar Kurs kann ab Mitte der Woche seine Erholung nicht mehr fortsetzen und notiert am Freitagvormittag, auf Wochenkerzenbasis, erneut im Minus. Charttechnisch bleibt der sekundäre Aufwärtstrend intakt, sofern die untere Trendkanallinie nicht unterschritten wurde, also Kurse unterhalb von 94 Punkten verzeichnet werden. Bis auf die schwedische Krone, notiert der US Dollar gegen die wichtigen Major-Währungen, gegen Ende der Woche, im Minus. Das zeigt, dass Marktteilnehmer eventuell damit begonnen haben, andere Faktoren einzupreisen, als die reinen Daten und Erwartungen an weitere Zinsschritte der FED.

US Dollar Index auf Wochenbasis

US Dollar Index Chartanalyse mit Fibonacci

Quelle: IG Handelsplattform

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Negative Daten belasten Aktienmärkte aber nicht den Euro

Auch die negativen Daten zur den Auftragseingängen und die Industrieproduktion aus Deutschland, konnten den zweiten Erholungsversuch des Euro nicht gänzlich aufhalten. Die Daten machen deutlich, dass die Schwächephase im ersten Halbjahr 2018 sich in das zweite nun fortsetzt, was zur zusätzlichen Belastung des DAX-Index in dieser Woche beigetragen hatte. Ebenso die Handelsbilanz wies per Juli einen deutlich geringeren Saldo auf als erwartet. Exporte sind per Juli um 0,9 % rückläufig gewesen, Importe stiegen um 2,5 %. Auch die Einkaufsmanagerindizes wiesen kaum Verbesserungen zuletzt auf. Hingegen scheint sich die politische Lage ein wenig aufzuhellen. Insbesondere was Italien sowie die Verhandlungen mit Großbritannien anbetrifft.

Deutsche Auftragseingänge

Deutsche Auftragseingänge

Quelle: DailyFX Research

US Arbeitsmarktdaten im Fokus

Dennoch, zumindest eine Erleichterungsrally für den US Dollar, könnten heute am frühen Nachmittag die US Arbeitsmarktdaten bringen. Es wird erwartet, dass die US Wirtschaft 191 Tsd. neue Stellen im Monat August geschaffen hat, nach einem schwachen Juli mit 157 Tsd. Stellen. Die Daten per August sollten zeigen, ob es sich nur um einen Ausreißer gehandelt hat. Einige Analysten gehen stark davon aus. Sollte die Erwartung getroffen werden, würde der 12-Monate-Durchschnitt, der derzeit bei 178 Tsd. notiert, übertroffen werden. Auch die Revision der Juli-Daten sollte im Auge behalten werden.

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Neben den Non Farm Payrolls erwarten Analysten, dass die durchschnittlichen Stundenlöhne im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 % gestiegen sind. Im Vergleich zum Vormonat wird ein Anstieg um 0,3 % erwartet und damit im gleichen Maße wie im Vormonat. Sollten hier Erwartungen übertroffen werden, könnte das den US Dollar ebenfalls positiv beeinflussen, da eine Lohninflation angenommen wird. Die Arbeitslosenquote wird auf 3,8 % geschätzt und damit 0,1 % niedriger als im Vormonat mit 3,9 %. Andererseits könnten Daten unter den Erwartungen den US Dollar belasten. Möglicherweise sogar mehr als ihn unterstützen, wenn es zu positiven Daten kommt. Das bezeichnet man als ein asymmetrisches Chancen-Risiko-Verhältnis.

US Non Farm Payrolls

US Non Farm Payrolls

Quelle: DailyFX Research

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