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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Zur Stunde taxiert der Broker IG den Euro auf 9,7028 NOK. Damit hat der EURNOK Kurs auf Tageskerzenbasis eine leichte Aufwertung von 0,09 % verzeichnet. Im Vergleich zur Vorwoche steht ein Plus von 0,40 % zu Buche.

Zusammenfassung

  1. EURNOK Charttechnik auf Wochenbasis mit Ausbruch
  2. USDNOK Charttechnik auf Wochenbasis mit Test einer wichtigen Trendlinie
  3. Zinsanstieg noch nicht eingepreist?
  4. Konjunktur auf dem richtigen Weg
  5. EURNOK: Zinsanstieg im Fokus, USDNOK: USD und Ölpreis im Fokus

Erhöhte Risikosensitivität

Sowohl die schwedische als die norwegische Krone gelten aufgrund der geringeren Liquidität im Vergleich zu den Majors als äußerst risikosensitiv. Das könnte ein möglicher Grund sein, warum die norwegische Krone, trotz eines gegen den US Dollar fallenden Euros, gegen den Euro abgewertet hat. Auch gegen den US Dollar wertete die norwegische Krone zuletzt deutlich ab.

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EURNOK Kurs Chart auf Wochenbasis

EUR NOK Chartanalyse auf Wochenbasis mit Trendlinie

Quelle: IG Handelsplattform

EURNOK Kurs mit technischem Ausbruch

Schauen wir uns das Ganze auf charttechnischer Basis an. Der EURNOK Kurs (siehe Chart oben) wies zwischen Dezember 2017 und Juli 2018 eine Korrektur im langfristigen Trend auf. Das fällt mit der Schwäche im EURUSD Kurs in etwa zusammen. Zwischen Juli und August dieses Jahres brach der Euro gegen die Krone allerdings aus dem Korrekturtrend aus. Dieser Ausbruch erfolgte zeitlich ungefähr zum selben Zeitpunkt, zudem auch der Ölpreis (Brent) ein technisches Top ausgebildet hat. Möglich wäre es daher, dass im Währungspaar EURNOK derzeit ein schwächerer Ölpreis eingepreist wird.

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USDNOK Kurs testet eine langfristige Trendlinie

Ein Blick auf den USDNOK Kurs zeigt ein etwas anderes Bild. Auf Wochenbasis hat das Währungspaar zwar gegen den USD in den letzten Monaten ebenfalls deutlich verloren, doch eine langfristige Trendlinie konnte bisher nur getestet werden, es wurde aber bisher kein Ausbruch verzeichnet (siehe Chart auf Wochenbasis unten). Die Frage ist nun, wie wahrscheinlich ein Ausbruch ist? Sollte der Ölpreis weiter fallen, könnte es die norwegische Krone zumindest vor einer abrupten Aufwertung begrenzen. Eine Korrelationsanalyse zwischen dem Währungspaar NOKUSD und dem Preis für die europäische Rohölsorte Brent ergab, dass der Ölpreis sich erst seit einigen Wochen negativ auf die Krone auswirkt. Die negative Entwicklung zuvor ging größtenteils auf den stabilen US Dollar zurück.

USD NOK Chartanalyse auf Wochenbasis mit Trendlinie

Quelle: IG Handelsplattform

Geldpolitik

Der aktuelle Zinssatz der norwegischen Notenbank liegt bei 0,5 % und es ist so gut wie sicher, dass die Notenbank im September den Zins um 0,25 % anheben wird. Das wäre das erste Mal seit sieben Jahren. Diese Erwartungen wurden bisher im Kurs der norwegischen Krone, sowohl gegen den Euro als auch gegen den US Dollar, kaum eingepreist. Daher gehen Analysten davon aus, dass die Schwäche der norwegischen Krone nicht mehr lange andauern wird. Insbesondere gegen den Euro. Denn innerhalb der EU dürften die Zinsen noch eine Weile auf dem Tiefststand bleiben. Die Notenbank hat im Rahmen des letzten Statements keine direkte Ansage zum Zinsanstieg gemacht, was Marktteilnehmer teilweise als „dovish“ interpretierten. Allerdings handelte es sich im Rahmen der letzten Sitzung um eine „Interimssitzung“, in welcher keine Entscheidungen und damit konkrete Aussagen normalerweise zu erwarten sind.

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Konjunktur

Laut der Notenbank befindet sich die norwegische Konjunktur auf dem richtigen Kurs und sie erwartet, dass sich die aktuelle Geschwindigkeit des Wirtschaftswachstums in naher Zukunft weiter fortsetzt. Das Q1 BIP-Wachstum lag bei 0,3 % (YoY). Gegenüber dem Vorquartal (QoQ) wuchs die norwegische Wirtschaft im ersten Quartal mit 0,6 %. In dieser Woche (23. August) wird das BIP-Wachstum für das zweite Quartal präsentiert. Es wird erwartet, dass die Wirtschaft etwas mehr an Dynamik im zweiten Quartal erreicht hat. Die Inflation lag per Juli mit 2,6 % (YoY) deutlich über dem Ziel der Notenbank. Die Kerninflation entwickelte sich mit 1,4 % über den 1,1 % per Juni und lag deutlich über der Erwartung von 1,2 %. Wie der Chart unten deutlich macht, könnte die Kerninflation nun demnächst einen Boden ausbilden.

Norwegen Kerninflation

Norwegen Kerninflation

Quelle: DailyFX Research

Fazit

  • Im Fazit lässt sich sagen, dass eine Umkehr auf Basis der Zinsentwicklung eher im Währungspaar EURNOK zu erwarten ist, da die Zinsdifferenz hier in diesem Fall steigen dürfte. Ein fallender Ölpreis könnte diesen Faktor allerdings zunächst begrenzen.
  • Ein technischer Ausbruch aus der langfristigen Trendlinie im Währungspaar USDNOK wäre mit erhöhter Wahrscheinlichkeit dann zu erwarten, wenn der US Dollar weiter an Stabilität gewinnt und der Ölpreis fällt. Sollte der Ölpreis in Kürze beginnen zu steigen und der US Dollar in eine größerer Korrektur übergehen, dann wäre aus Sicht dieser Parameter ein technischer Abpraller an der langfristigen Trendlinie ebenfalls wahrscheinlicher.

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