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USD/JPY Kurs: Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen

USD/JPY Kurs: Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen

2018-08-08 14:20:00
David Iusow, Finanzmarktanalyst
Teile:

(DailyFX.de - Düsseldorf) – Zur Stunde taxiert der Broker IG den US Dollar auf 110,990 japanische Yen. Damit hat der USDJPY Kurs auf Tageskerzenbasis um 0,36 % verloren, auf Wochenkerzenbasis steht ein Minus von 0,25 % zu Buche.

Zusammenfassung

  1. Charttechnisch könnte ein tieferes Hoch auf eine Top-Bildung hindeuten
  2. Richtungssuche nach dem letzten Bank of Japan Treffen
  3. Die Yield Curve Control Maßnahme könnte ausgedient haben
  4. Forward Guidance das kursrelevantere Tool
  5. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte

Charttechnik

Der USD/JPY Kurs hat auf Wochenkerzenbasis ein tieferes Hoch ausgebildet. Das ist aus charttechnischer Sicht kein besonders gutes Zeichen. Eine Top-Bildung und damit ein Fehlausbruch aus dem langfristigen Korrekturtrend wird damit leider wahrscheinlicher. Wie der Chart auf Wochenkerzenbasis unten deutlich macht, wird der USD/JPY Kurs von der kurzfristigen unteren Trendlinie unterstützt. Auch das 23,6 % Fibonacci-Retracement verläuft in diesem Bereich.

USD/JPY Chart auf Wochenbasis

USD/JPY Chartanalyse auf Wochenbasis mit Trendkanal

Quelle: IG Handelsplattform

Fundamental betrachtet wird die Richtung noch gesucht

Damit bleibt die Lage im USD/JPY Währungspaar weiterhin undurchsichtig, sowohl charttechnisch als auch fundamental. Die Bank of Japan hat im Rahmen der letzten Sitzung einige Maßnahmen beschlossen, die selbst professionelle Bankanalysten etwas ratlos zurücklassen. Zum einen kündigte die Notenbank an, dass die Zinsen bis mindestens zweite Jahreshälfte 2019 unten bleiben werden (Forward Guidance). Gleichzeitig senkte man die Inflationsprognosen, was zusätzlich Erwartungen daran schürte, dass der Zinsanstieg über das Jahr 2019 hinaus verschoben werden könnte.

Welche Faktoren könnten den USDJPY im dritten Quartal beeinflussen? Erfahren Sie es in unserer exklusiven USDJPY-Prognose , die Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Spanne der Yield Curve Contral ausgeweitet

Eine andere wichtige Maßnahme wurde durch die Ausweitung der „Yield Curve Control“- Spanne beschlossen. Im Rahmen der „Yield Curve Control“ hat die Bank of Japan mittels Anleiheverkäufen die Zinsen für 10-Jährigen Anleihen nahe der 0,00 % Marke gehalten mit einer vorgegebenen Spanne von +/- 0,10% fluktuieren lassen. Diese Maßnahme wurde in 2016 beschlossen und sollte sicherstellen, dass die Zinskurve, also die Differenz zwischen den Renditen für kurz- und langlaufenden Anleihen nicht zu steil ansteigt.

US Zinskurve flacht ab und zieht die Zinskurve in Japan mit

Diese Maßnahme hat die Inflation zwar nicht übermäßig nach oben getrieben, doch zumindest stabil gehalten. Nun stellt sich die Situation aber anders dar. Nachdem die Zinskurve in den USA weiter abflacht, zieht das die Zinskurse in Japan ebenfalls mit. Das ist schlecht für Finanzinstitute in Japan. Da nun aber auch die Konjunktur in diesem Jahr wieder Schwäche gezeigt hat, machen sich die Notenbanker über diese Konstellation sorgen. Können Banken keine Liquidität aufgrund der geringen Margen bereitstellen und bleibt die Nachfrage aufgrund der schwachen Konjunktur ohnehin gering, gleicht das einer Straffung der finanziellen Situation und das zu einem äußerst schlechten Zeitpunkt. Mit der Erweiterung der Spanne wollen die Notenbanker die Zinskurve vor dem weiteren Abflachen bewahren.

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Zwei Lager

Aufgrund der beiden gegenlaufenden Maßnahmen – niedrige Zinsen, steigende Zinskurve – herrschen derzeit unter Analysten auch zweigeteilte Meinungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung im USD/JPY Kurs. Das Lager, das die niedrigen Zinsen in Japan für die Maßnahme mit mehr Relevanz betrachtet, geht davon aus, dass der USD/JPY Ausbruch weiterhin valide bleibt und ein Kurspotential bis mindestens 114-115 Yen je USD vorhanden ist. Grund dafür ist die Erwartung daran, dass der internationale Carry Trade zwischen dem Yen und anderen Währungen weiterhin bestand behalten könnte, da Carry Trader nun die Forward Guidance als Signal verstehen würden.

Trend könnte sich beschleunigen, wenn Konjunktur in den USA einen Peak erreicht

Das andere Lager geht jedoch davon aus, dass sich der Carry Trade durch die steilere Zinskurve mehr ins Inland verlagern und sich damit der Kapitalabfluss verringern werden, was dafür sorgen dürfte, dass der Yen gegenüber dem US Dollar und anderen Währungen tendenziell an Wert gewinnt. Dieser Trend würde umso schwerwiegender ausfallen, sofern die Konjunktur in den USA einen Peak erreicht und auch in den anderen Ländern sich vermehrt negative Entwicklungen abzeichnen. Im Fazit lässt sich dennoch sagen, dass wenn das zweite Lager Recht behält, damit die Bank of Japan eventuell eine herbe Enttäuschung erleben würde, insbesondere dann, wenn der USD/JPY Kurs deutlich einbricht. Wie so oft liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Sollte die Bank of Japan erfolgreich gewesen sein, dann könnte das Währungspaar womöglich wieder mehr konsolidierend bleiben, als in einem klaren Trend.

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