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DXY: Dollarindex testet wichtiges Widerstandsniveau und erreicht neues Jahreshoch

DXY: Dollarindex testet wichtiges Widerstandsniveau und erreicht neues Jahreshoch

2018-06-28 12:22:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Analyst
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(DailyFX.de - Düsseldorf) -Der US-Dollar konnte angesichts der Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den letzten zwei Monaten gegenüber den Major Forexpaaren, wie dem Euro oder dem Pfund Sterling, punkten.

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Handelsstreit bleibt ein großer Unsicherheitsfaktor

Maßnahmen gegen die Ausspähung von US-Patenten durch chinesische Unternehmen zu ergreifen, hat die US-Regierung nach Drohungen aus China wieder zurückgenommen. Geplant war, die Beteiligung chinesischer Investoren an US-Firmen auf 25 Prozent zu begrenzen. Stattdessen soll laut US-Präsident Donald Trump nun der bestehende, allgemeine Mechanismus über den Ausschuss für ausländische Investitionen (CFIUS) gestärkt werden. Der weiter bestehende Streit, kann dem Dollarindex Probleme bereiten. Insbesondere die angespannte Haltung der Regierungen, könnte jederzeit neue Schlagzeilen hervorbringen, die die Devisenmärkte stark unter Druck bringen können.

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US-Dollar ist auf den höchsten Stand seit Juli 2017

Der DXY konnte in dieser Handelswoche mit der Übernahme des Wochenpivotpunktes bei 94,48 US-Dollar nochmals eine Schüppe darauf legen und den Kurs weiter Richtung Norden pushen. Aktuell kämpft der Greenback um die Überwindung der bedeutenden Widerstandszone bei 94,80 US-Dollar. An dieser Marke befand sich der Greenback zuletzt im Juli 2017. Bei einem näheren Vergleich der Kursentwicklung des Dollar-Index mit den größten Forexpaaren fällt auf, das der DXY im Zeitraum 01.04.2018 bis 27.06.2018 rund sechs Prozentpunkte zulegen konnte. Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Euro und das Pfund im gleichen Zeitraum gegenüber dem Dollar etwas mehr als sechs Prozent abwerteten.

Dollar-Index V.S. Major Forexpaare

DXY: Dollarindex testet wichtiges Widerstandsniveau und erreicht neues Jahreshoch

Quelle: DailyFX Research

Wichtige Ereignisse wie z.B. die Bekanntgabe des BIP können zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zu einer hohen Schwankungsintensität führen die mithilfe von News-Trading Strategien ausgenutzt werden kann. Lernen Sie in unserem kostenfreien Anfängerleitfaden fürs News-Trading, wie Sie erfolgreich News-Trading meistern können.

Charttechnisch könnte es nun zu einer kurzfristigen Umkehr kommen

Technisch befindet sich der Greenback aktuell nach seiner beschleunigten Bullenrallye an einer möglichen Wendestelle. Das aktuelle Niveau wurde seit gut einem Jahr nicht mehr erreicht. Die Bullen konnten im Mai mit der Übernahme des 200-Tage-Durchschnitts bei 91,41 USD ihre Rallye stark beschleunigen. Derzeit liegt der Kurs rund 3,77 Prozent über der Glättungslinie. Eine kleine Korrektur könnte nun aus statistischer Sicht durchaus eintreffen. Wohingegen dazu gesagt werden muss, das der DXY in den letzten 3 Jahren bei einer Kreuzung des 200-Tage-Durchschnitts mit anschließender Übernahme erst nach rund 8 Prozentiger Entfernung vom Durchschnitt erst einen starken Boden gebildet hat. Die in kurze zur Veröffentlichung anstehenden BIP-Daten der USA könnten den Dollar im weiteren Tagesverlauf beeinflussen. Hierbei sollte jedoch an der Unterseite nicht der Pivotpunkt preisgegeben werden. An der Oberseite könnte sich der Trend fortsetzten, wenn die Bullen es schaffen die markante Widerstandszone zu überwinden. Der Trendfolgeindikator RSI konnte in den letzten Tagen eine Umkehr weg vom überverkauften Bereich aufzeigen. Dies könnte ein Indiz für eine erste kurzfristige Korrektur sein.

Dollar-Index Chart auf Tagesbasis

DXY: Dollarindex testet wichtiges Widerstandsniveau und erreicht neues Jahreshoch

Quelle: IG handelsplatform

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