(DailyFX.de - Düsseldorf) – Zur Stunde taxiert der Broker IG den Euro auf 1,1539 US Dollar. Damit hat das Währungspaar EURUSD auf Tageskerzenbasis um 0,30 % nachgegeben, auf Wochenkerzenbasis steht ein Minus von 0,56 % zu Buche.

Euro fällt geradewegs in die Unterstützungszone

Der EURUSD gibt zur Stunde weiter nach und taucht damit geradewegs in die relevante Unterstützungszone ein. Diese umfasst einen Kursbereich zwischen 1,1450-1,1500 US Dollar je Euro. Zum einen sind in diesem Kursbereich die Range-Hochs aus den Jahren 2015 und 2016 zu finden, aber auch das 50 % Fibonacci-Retracement der seit Anfang 2017 erfolgten Aufwärtsbewegung. Noch ist der Unterstützungsbereich nicht gänzlich unterschritten, doch die Preisdynamik spricht derzeit zumindest aus kurzfristiger Perspektive kaum für eine Erholung. Kurse unterhalb der Unterstützungszone könnten gar den weiteren Einbruch zunächst in Richtung 1,1380 USD je Euro begünstigen.

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EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chart auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Auf Wochenkerzenbasis ist noch Luft bis zur wichtigen Unterstützung

Auf Wochenkerzenbasis könnte die Kurszone bei 1,1380 USD je Euro durchaus denkbar sein. Leicht darüber verlaufen die beiden langfristigen gleitenden Wochen-Durchschnitte. Wahrscheinlich ist es aus meiner persönlichen Sicht daher, dass spätestens die beiden Durchschnitte eine zumindest technische Erholung begünstigen sollten.

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EUR/USD Chart auf Wochenbasis

EUR/USD Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Kurzfristig flammt das Risiko „Italexit“ wieder auf

Fundamental betrachtet, scheint derzeit zum einen die geldpolitische Divergenz den Trend zu bestätigen, zum anderen konnte das Risiko Italexit, wie heute Morgen an den italienischen Anleihemärkten zu erkennen gewesen, noch nicht abgeschüttelt werden. Wie einige Medien berichteten, wurden zwei EU-Skeptiker in den Finanzausschuss des italienischen Parlaments einberufen. Beide sollen die Regierung in wichtigen Fragen zur Budgetbildung beraten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es eine kurzfristige Reaktion der Märkte auf die News, denn es ist noch völlig offen, bei welchen genauen Entscheidungen die beiden mitwirken werden.

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